Mit Pagern durch den Sturm

22.07.2009

Pager von e*Message unterstützen seit Kurzem die ehrenamtliche Arbeit der Stormchaser Europe. Die rund 300 Mitglieder umfassende Community filmt und dokumentiert Unwetter, informiert Rettungsleitstellen bei Bedarf und versucht, den Ausbau der Warnsysteme deutscher Wetterdienste zu fördern. e*Cityruf hilft den „Sturmjägern“, die zehn Teams besser zu koordinieren und Unwettersichtungen schneller zu verifizieren.

Sturm

Sobald erste dunkle Wolken aufziehen, fahren Stormchaser dem Gewitter entgegen. Im Gepäck: Camcorder und Spiegelreflexkamera. Ziel der Community Stormchaser Europe ist es, Unwettersichtungen ihrer „Sturmjäger“ besser zu verifizieren und Teams über einen Operator, der von daheim das Radar verfolgt, besser zu koordinieren.

 

Um dies zu ermöglichen, rüstete e*Message die Teamleiter und deren Vertreter mit Pagern aus. So können die Operator ihre Teams schnell über e*Cityruf informieren, koordinieren und während des Einsatzes begleiten. In Verbindung mit einem namhaften Wetterportal sind die Pager ein ideales Medium, um unterwegs schnell über den aktuellen Unwetterverlauf informiert zu sein. Stormchaser Europe ist die größte deutsche Stormchaser Community mit 300 Mitgliedern in zehn Teams.

Das deutschlandweite Paging-Netz von e*Message sorgt dafür, dass die lokalen Teams rechtzeitig darüber informiert werden, wann und wo sich eine Gewitterfront in ihrer Region zusammenbraut oder sich plötzliche Wetteränderungen abzeichnen. So bleiben die Teams auch bei extremen Wetterlagen und Stromausfall stets mobil erreichbar.

Die Informationen der Stormchaser können bei den Unwetterwarnungen deutscher Wetterdienste eine wichtige Rolle spielen, da zum Beispiel Tornados oder Durchmesser von Hagelkörnern nicht auf Radarbildern erkennbar sind und das grobmaschige Messnetz diese Ereignisse in der Regel nicht erfassen kann. Ihre Einsätze ermöglichen es, die Ausmaße von Naturgewalten sichtbar zu machen.

Die Kooperation zwischen e*Message und den Stormchasern bahnte sich im Februar auf dem 4. Extremwetterkongress in Bremerhaven an. Dort präsentierte der Alarmierungsspezialist e*Message erstmals eine so genannte Unwettersirene, die auf einem neu entwickelten Warnmodul (e*WM) basiert. Sie ermöglicht es, Unwetterwarnungen schnell, effizient und gezielt in den Haushalten zu empfangen und ist sowohl für lokale, territoriale als auch nationale Schadensfälle einsetzbar. Das Modul arbeitet nicht nur ohne SIM-Karten und unabhängig von öffentlichen Telefonnetzen, sondern ist auch wesentlich genauer, flexibler und wirkungsvoller einsetzbar als herkömmliche Sirenen. Das Frühwarnsystem bei Extremwetter ist seit einigen Wochen in einem Feldversuch gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut (ISST) im Einsatz.

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