Hilfe für Hochwassergebiete

10.09.2002

e*Message stellt Einsatzkräften ihr auch unter Extrembedingungen funktionierendes Netz und Empfangsgeräte kostenfrei zur Verfügung.

e*Message hat eine 24-Stunden-Hochwasser-Nummer eingerichtet und leistet kostenfreie Soforthilfe. Da die Flutkatastrophe den Telefonverkehr sowie Mobilfunknetze in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg stark beeinträchtigt oder lahmgelegt hat, stellt die e*Message GmbH seit 14. 8. Kommunikationsempfänger für die Information der Rettungskräfte zur Verfügung. Die Alarmierung erfolgt über das satellitengestützte Funkrufnetz von e*Message. Erste Geräte gingen u. a. an Berufsfeuerwehren in Dresden, Cottbus, das THW Münster und den Landkreis Jerichower Land.

Durch Überschwemmungen sind Telefonverkehr, Mobilfunknetze und Stromversorgung vor allem in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg stark beeinträchtigt oder ausgefallen. Betroffen sind Hunderttausende in Dresden, Freiberg, Döbeln, Grimma, Torgau, Aue sowie in zahlreichen Landkreisen, darunter Sächsische Schweiz, Weißeritzkreis und Mittlerer Erzgebirgskreis. Um die Information der aus allen Teilen Deutschlands kommenden Rettungskräfte zu gewährleisten, bietet e*Message ihnen seit 14. August unbürokratisch Soforthilfe und stellt Kommunikationsempfänger kostenfrei zur Verfügung. Die Alarmierung erfolgt über das satellitengestützte Netz der e*Message GmbH, das in allen wichtigen Komponenten redundant ausgelegt ist und sich auch unter Extrembedingungen bewährt. Es ist unabhängig von Zuleitungen und von Überlastungen durch hohe Gesprächsaufkommen.

Die 24-Stunden-Hochwasser-Nummer: 030 - 4171 1400

Erste Empfangsgeräte wurden bereits an die Berufsfeuerwehren in Dresden, Cottbus, an das THW Münster, den Kreisfeuerwehrverband des Malteser Hilfsdienstes in Heppenheim, die Johanniter-Unfall-Hilfe in Mülheim, die Feuerwehren in Bad Laer und Hilter sowie an die Landkreise Jerichower Land und Dipold geliefert. „Wir freuen uns, einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Situation leisten zu können“, sagt Dr. Dietmar Gollnick, Vorsitzender der Geschäftsführung e*Message Deutschland und CEO Europe. „Dieses kostenfreie Angebot gilt für alle Behörden und Organisationen, die in den Krisengebieten im Einsatz sind und sich verständigen müssen. Unser Netz funktioniert trotz des Hochwassers überall störungsfrei und ermöglicht eine gute Erreichbarkeit sogar in Kellerräumen. Wir haben für die betroffenen Hilfskräfte die 24-Stunden-Hochwasser-Nummer 030 – 4171 1400 eingerichtet und hoffen, möglichst vielen helfen zu können.“

Die Ereignisse dieser Tage unterstreichen laut Dr. Gollnick die Notwendigkeit des für 2006 geplanten einheitlichen Funknetzes für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). e*Message bereite eine Einbindung in das zukünftige BOS-Netz vor, biete aber heute bereits eine sofort nutzbare, moderne Infrastruktur, kurze Alarmierungszeiten und eine sehr gute Inhouse-Versorgung. Alternative Lösungen eröffne e*Message, angeregt durch eine Analyse der Zentralstelle für Zivilschutz, auch für den Katastrophenschutz der Bevölkerung. In der 2001 veröffentlichten Studie heiße es, Funkruf eigne sich „bezüglich seiner Funktion optimal für die persönliche Warnung“.

Copyright © e*Message 2014 | Impressum | Datenschutz