Informationen zum 4. Nationalen Paging-Kongress

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Der 4. Nationale Paging-Kongress am 13. Februar 2006 in Berlin hat den Ruf dieser inzwischen bereits traditionellen Veranstaltung bestätigt: Für die rund 150 Teilnehmer aus ganz Deutschland erwies sich der Kongress erneut als unverzichtbares Forum des Austauschs, der Information und der Anregung zum Handeln. Im Zusammenhang mit der für den Sommer 2006 geplanten Einführung eines Digitalfunks für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) informierten 11 Referenten aus vier Ländern umfassend über die Alarmierung von Feuerwehren, Rettungsdiensten und Hilfsorganisationen.

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Zu den Vortragsrednern gehörten: Ralf Göbel (Mitglied des Bundestages), Bernd Pawelke (Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes), Jochim Jahn (Landeshauptstadt Kiel, Berufsfeuerwehr), Christian van Duijnen (Johanniter Köln), Christiaan Drieskens (Polizei, Belgien), Thomas Krüger (Gefahrenabwehr Meldezentrale, Infraserv GmbH & Co. Höchst KG), Ilan Friedland (Beeper Communications Ltd., Israel), Stefan Hutter (eurofunk Kappacher, Österreich), Norbert Sels (e*Message France), Dirk Borchardt (EADS Secure Networks), Derek Banner (European Mobile Messaging Association, Großbritannien).

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Das Spektrum der Themen auf dem Kongress reichte von zeitgemäßer, flächendeckender Alarmierung und speziellen Anforderungen an die gleichzeitige Alarmierung vieler freiwilliger Hilfskräfte auch über Kreisgrenzen hinweg bis hin zu dringend erforderlichen Schritten im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. In diesem Zusammenhang plädierten Ralf Göbel, Bernd Pawelke und andere Referenten für die Integration von Funkchips in Rauchwarnmeldern, um die Bürger zu jeder Tages- und Nachtzeit effektiv vor Gefahren warnen zu können.

Auf lebhaftes Interesse stießen auch die von Christiaan Drieskens, Ilan Friedland und Derek Banner geschilderten Beispiele für Alarmierungslösungen in Belgien, Israel und Großbritannien. Christiaan Drieskens Vortrag – er war federführend an der Realisierung des A.S.T.R.I.D.-Projekts beteiligt – gestaltete sich zu einem Lehrbeispiel für alle Länder, die ein modernes Digitalfunknetz zur Alarmierung ihrer Sicherheitskräfte planen. In Belgien wird das TETRA-Netz für Sprache und Daten von einem Paging-Netz nach dem POCSAG-Standard für die Alarmierung ergänzt. In Israel, erklärte Ilan Friedland, existieren mehr Mobiltelefone als Einwohner. Dennoch sei es undenkbar, sie für die Alarmierung oder Warnung einzusetzen. Dafür werde Paging gebraucht. Auf die Gründe ging er in seiner Präsentation ausführlich ein. Auch Derek Banner verglich in seinem Vortrag „London und New Orleans: Paging in Zeiten aktueller Bedrohungen“ die Funktionsfähigkeit der verschiedenen Kommunikationsmittel im Krisenfall. Sein Fazit: Nur Paging-Netze arbeiteten in den beschriebenen Ausnahmesituationen störungsfrei.

Die konkreten Themen und Namen der Referenten entnehmen Sie bitte dem Menüpunkt „vorträge“. Wenn Sie sich für eines der Referate interessieren, senden Sie bitte eine E-Mail mit Ihrem Namen, Ihrer Anschrift und Ihrer E-Mail-Adresse an: info@bos-alarmierung.de

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info@bos-alarmierung.de

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