Extreme Wetterlagen nehmen zu - Frühwarnungen helfen

Wetteranomalien nehmen zu - Frühwarnungen helfen

Unwetter ist ein gängiger Sammelbegriff für Extremwetterereignisse oder Wetteranomalien, die im Zuge des Klimawandels stetig zunehmen und meistens sachwerte- oder lebensbedrohende Konsequenzen haben. Im Sturm Kyrill beispielsweise, der 2007 mit Orkanböen und Windgeschwindigkeiten von bis zu 144 km/h über Nordrhein-Westfalen fegte, gab es mehr als 150 Verletzte, sechs Menschen starben. Die Rettungskräfte rückten zu über 50.000 sturmbedingten Einsätzen aus. Die Gesamtsumme der Sachschäden in Deutschland wurde vom Gesamtverband der Versicherungswirtschaft schließlich auf 2,4 Mrd. Euro geschätzt.

Mit e*Warn vor Extremwetter zuverlässig gewarnt sein – auch bei Stromausfall

Laut Statistiken nehmen Extremwetterereignisse auch in Deutschland zu. Diese werden oft von Ausfällen der Strom- und öffentlichen Mobilfunknetze begleitet, welche die Alarmierung von Einsatzkräften erschweren. Die e*Message Alarmierungsdienste stellen als eine satellitengestützte von öffentlichen Netzen unabhängige Lösung die Alarmierung der Einsatzkräfte von Feuerwehren, Rettungsdiensten sowie kritischen Infrastrukturen zuverlässig sicher. Über die Profi-Warnung von e*Warn können Einsatzleitungen und Verantwortungsträger außerdem frühzeitig vor unvorhergesehenen Wetterereignissen gewarnt werden, um so zielgerichtet Maßnahmen zur Schadensbegrenzung vorzubereiten und Ressourcen einplanen zu können.

Mit e*Warn hat e*Message zudem eine zuverlässige Technologie zur Warnung der Bevölkerung entwickelt. So ist mit den satellitengestützten Wetterstationen eine wirkungsvolle Infrastruktur zur Bevölkerungswarnung vorhanden. Wie sie bereits heute Unwetterwarnungen für ihre jeweilige Region anzeigen und signalisieren können, könnten sie auch für die Bevölkerungswarnung ohne zusätzlichen technischen Aufwand genutzt werden.

e*Warn war mit der e*Warnsirene bei Frühwarn-Projekten des Frauenhofer ISST im Mering/Bayern (SAFE) und in Aurich/Niedersachsen (KatWarn) bereits im Einsatz.

SAFE

Im SAFE-Projekt wurden neue Messtechniken für Extremwetterlagen entwickelt, durch die Prognosemethoden radikal verbessert und automatisierte Verfahren für die Einleitung von Gefahrenabwehrprozessen aufgebaut werden können.

Sehen Sie den Fernsehbeitrag des Bayerischen Rundfunks.

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