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Paging und Pager

Werden Pager heute noch für die Alarmierung eingesetzt?

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Ja. Pager werden weiterhin überall dort eingesetzt, wo Alarmierungen besonders zuverlässig und unabhängig von öffentlichen Mobilfunknetzen zugestellt werden müssen. In Deutschland sind ca. 1,3 Millionen Pager im täglichen Einsatz. Typische Einsatzbereiche sind Feuerwehren, Rettungsdienste, Energieversorger, Industrieunternehmen, Krankenhäuser sowie technische oder andere Bereitschaftsdienste.

e*Message betreibt ein deutschlandweites, satellitengestütztes Alarmierungsnetz für die Übertragung von Alarmmeldungen auf Pager. Darüber hinaus können lokale Alarmierungsnetze aufgebaut werden, die auf die jeweiligen Anforderungen und Einsatzbereiche vor Ort abgestimmt sind. Damit sind sowohl eine deutschlandweite als auch eine gezielt lokale Pager-Alarmierung möglich.

Die Netze eignen sich insbesondere dafür, eine große Zahl von Empfängern gleichzeitig zu erreichen. Hohe Netzverfügbarkeit, gute Gebäudedurchdringung und die Unabhängigkeit vom öffentlichen Mobilfunk machen Pager auch heute zu einer bewährten Lösung für kritische Alarmierungs- und Einsatzprozesse.

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Können Pager den Empfang einer Alarmmeldung bestätigen?

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Ja, bei entsprechend ausgestatteten Alarmierungslösungen ist eine aktive Quittierung möglich. Klassisches POCSAG ist grundsätzlich ein unidirektionaler Übertragungsweg: Der Pager empfängt die Alarmmeldung über das POCSAG-Alarmierungsnetz, sendet über diesen Weg jedoch keine Rückmeldung.

Bei kombinierten Lösungen von e*Message kann die Quittierung über einen separaten Rückkanal, beispielsweise über Mobilfunk, erfolgen. Empfangsweg und Rückkanal bleiben damit technisch voneinander getrennt. Gleichzeitig kann die Alarmierung parallel über POCSAG und Mobilfunk erfolgen.

In der Praxis wird dieses Prinzip beispielsweise bei Stadtwerken (Husum) oder Werkfeuerwehren (thyssenkrupp) eingesetzt: Die Alarmierung erfolgt parallel über das POCSAG-Netz und Mobilfunk, während die aktive Quittierung über den Rückkanal übermittelt wird.

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