Warnmittel-Technologievergleich

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Erläuterungen:

  • "geringste Zellgröße" - steht für genaueste Adressierbarkeit ohne Geräte-ID,
  • "Verfügbarkeit der Lösung" heißt, dass z.B. 3-5 Jahre inakzeptabel sind und mit "--" bewertet werden,
  • "geringste Kosten für Verfügbarkeit" steht für die Entwicklungs- und Lösungs-Aufbaukosten.

Bewertung / Ranking:

  • Technologie mit (- -) in nur einer Position fällt raus,
  • Technologien mit (++) können zumindest teilweise, in Ergänzung der anderen, auch genutzt werden.
  • Das Ranking der sinnvoll nutzbaren Technologien erfolgt nach der geringsten Anzahl schlechtester Bewertungen.

Der Technologie- und Warnmittel-Mix als elementarer Teil des Warn-Konzepts

Grundsätzlich gilt: Es sollte keine Technologie ausgeschlossen werden, die ohne zusätzlichen Aufwand in einer "Warnkette" nutzbar sein kann, da diese ebenfalls einen wirksamen Beitrag in der Warnung zu leisten vermag. Denn jede Technologie hat ihre Stärken und Schwächen.

Um möglichst viele unterschiedlich Menschen, möglichst zeitgleich an diversen Orten in unterschiedlichen Situationen mit einer Warn-Meldung zu erreichen, braucht es ganz verschiedene Technologien, Infrastrukturen, Übertragungswege und Warnmittel.

Warn-Apps als Warnmittel

Warn-Apps wie NINA, KATWARN oder BIWAPP sind zwar zeitgemäß, einfach in der Handhabung und nach der Installation auf dem Smartphone bei vielen Menschen immer überall dabei. Sich allein auf eine App zu verlassen, ist allerdings gefährlich. Denn wenn auch die öffentlichen Mobilfunknetze im Katastrophenfall, beispielsweise bei einem Unwetter, beeinträchtigt sind, kommt die Warnmeldung auf dem Smartphone nicht an. Genauso verhält es sich, wenn im häuslichen WLAN-Bereich der Strom ausfällt und eine Internetverbindung nicht mehr zur Verfügung steht. Darum ist es wichtig, Warnmeldungen parallel über verschiedene Technologien und Warnmittel zu verbreiten. Warnmittel, die beispielsweise auf dem Sicherheitsfunknetz von e*Message basieren, funktionieren unabhängig von öffentlichen Mobilfunknetzen.

Auch warnt nicht jede App bundesweit oder vor allen Gefahrenlagen. Darum ist mitunter die Installation mehrerer Warn-Apps erforderlich. Weiterhin ist ein Weckeffekt nicht in jedem Fall gegeben. Denn, stellt der Nutzer das Mobiltelefon auf lautlos, kann eine Warnmeldung unter Umständen zum „stummen“ Alarm werden und lange Zeit unbemerkt bleiben. Aus diesen Gründen sollten Warn-Apps generell niemals alleiniges Warnmittel sein, sondern ein Baustein in einem sinnvollen Warnmittel-Mix.

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