Wetteranomalien nehmen zu - Frühwarnungen helfen

Wetteranomalien nehmen zu - Frühwarnungen helfen

Unwetter ist ein gängiger Sammelbegriff für Extremwetterereignisse oder Wetteranomalien, die sich aufgrund des Klimawandels häufen und meistens sachwerte- oder lebensbedrohende Eigenschaften haben. Unwetter und Temperaturextreme nehmen in unseren Breiten zu. Laut Statistik verdoppelte sich die Anzahl der Naturkatastrophen innerhalb von zehn Jahren in Deutschland. So z.B. verursachte allein der Sturm Kyrill 2,35 Mrd. Versicherungsschäden und kostete die Versicherungswirtschaft 2,3 Mrd. €.

Mit e*Warn entwickelt e*Message eine zuverlässige Technologie zur Warnung der Bevölkerung, die bereits in den Frühwarn-Projekten das Frauenhofer ISST im bayrischen Mering (SAFE) und im friesischen Aurich (KatWarn) zum Einsatz kommt. Die Erfahrungen mit einem Frühwarnsystem für extreme regionale Klimaereignisse sind hervorragend, wie eine Pressekonferenz Mitte August 2009 bestätigte. Am Ende des Pilotbetriebs soll eine neue Generation lokaler Unwetterfrühwarnsysteme für Einsatzkräfte, Bevölkerung und Industrie stehen. Dass das Frühwarnsystem auch unter extremen Bedingungen störungsfrei funktioniert, konnte bereits im Mai 2009 unter Beweis gestellt werden. Eine Gewitterfront mit Hagelschlag zog über Mering hinweg. 370 beteiligte Haushalte wurden 20 Minuten vor dem Sturm alarmiert. Das Schlimmste konnte so verhindert werden. Die Warnung erfolgte auch über die e*Warn-Sirene von e*Message.

SAFE

Im SAFE-Projekt werden neue Messtechniken für Extremwetterlagen entwickelt, durch die Prognosemethoden radikal verbessert und automatisierte Verfahren für die Einleitung von Gefahrenabwehrprozessen aufgebaut werden können.

Direkt zum SAFE-Projekt

Sehen Sie den Fernsehbeitrag des Bayerischen Rundfunks.

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