Warnung beim Ausfall von Kritischen Infrastrukturen

Warnung beim Ausfall von Kritischen Infrastrukturen

Wie abhängig ist ein Unternehmen eigentlich  von "Kritischen Infrastrukturen"? Diese Frage beschäftigt  auch das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik (BSI), welches Aufklärung bei Behörden, Unternehmen und Privatanwendern leisten will.

"Kritische Infrastrukturen" sind laut dem BSI Organisationen und Einrichtungen, "bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen" eintreten würden.

Zu kritischen Infrastrukturen werden gezählt:

  • Transport und Verkehr
  • Energie (Informationstechnik ist auf Stromversorgung angewiesen)
  • Informationstechnik und Telekommunikation
  • Finanz-, Geld- und Versicherungswesen
  • Versorgung (von Wasser bis Gesundheits- und Rettungswesen)
  • Behörden, Verwaltung und Justiz

Besondere Anforderungen gelten dabei für den Bereich Informationstechnik und Telekommunikation, sowie Energie. Neben den klassischen Informationsübertragungsmitteln wie Telefon, Funk und Rundfunk kommt,  laut BSI, vor allem modernen Techniken wie Mobilfunkdiensten und Internet eine Schlüsselaufgabe zu. Das liegt daran, dass dieser Bereich nicht nur eine eigene Infrastruktur aufweist, sondern gleichzeitig alle anderen Bereiche von ihm abhängig sind, da er eine Querschnittsinfrastrutur für die anderen Bereiche bildet.

Mittels e*Warn kann die betroffene Bevölkerung gezielt über den jeweiligen Ausfall der Kritischen Infrastruktur Strom- und Telefonnetz-unabhängig informiert und Verhaltensempfehlungen gegeben werden.

BSI

Erfahren Sie mehr über den Umsetzungsplan KRITIS des BSI.

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