Warnung im Terror-Fall durch BBK auch mit e*Warn

Warnung im Zivilschutz-Fall durch BBK auch mit e*Warn

Terroranschläge, Attentate und Amokläufe wie in London 2005, Winnenden 2009 und Nizza, München und Berlin 2016 haben es gezeigt: Die zuverlässige Warnung mit verlässlichen Informationen ist gerade in solchen, zunächst oft unübersichtlichen Einsatzszenarien entscheidend, um Menschenleben zu retten. Das gilt genauso für den Verteidigungsfall, zum Beispiel bei Gefahren aus der Luft durch ausländische Aggressionen und Terrorakte. Der Zivilschutz umfasst alle nicht-militärischen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung und von Betrieben sowie Einrichtungen für die Sicherung des öffentlichen Lebens, zu denen Kritische Infrastrukturen (KRITIS) zählen.

Die Organisation von Maßnahmen zur Vorbeugung und Gefahrenabwendung von der Bevölkerung fällt in Deutschland in den Zuständigkeitsbereich des Bundes und wird vom BMI bzw. BBK wahrgenommen. Weltweit werden diese Aufgaben als humanitär eingeordnet und genießen völkerrechtlich besonderen Schutz. Gemäß Zivilschutz- und Katastrophenhilfegesetz (ZSKG) von 1997 gehört zum Zivilschutz unter anderem auch die Warnung der Bevölkerung. In Wahrnehmung seiner Verantwortung für die Warnung der Bevölkerung im Zivilschutzfall hat das BBK das „Modulare Warnsystem“ (MoWaS) in Betrieb genommen. Es muss insbesondere dafür sorgen, dass Warninformationen auf möglichst vielen Wegen verbreitet werden, um einen möglichst großen Teil der Bevölkerung zu erreichen.

Im Rahmen des MoWaS-Ausbaues wurde e*Message bereits 2004 als nach wie vor einziger Mobilfunkanbieter mit seinen deutschlandweiten Funkrufdiensten angeschlossen. So können Unternehmen, Institutionen und Einsatzkräfte die MoWaS-Meldungen als e*Warn Profi-Warnung auf ihren individuellen Funkrufempfängern (Pagern) empfangen, die sie auch für die e*Message-Dienste zur Alarmierung nutzen. Für die breite Bevölkerungswarnung gibt es bei e*Warn zudem ein Konzept mit entsprechenden e*Warn-Endgeräten.

e*Warn: „TrustChannel“ für Entscheidungsträger und Warnung der Bevölkerung

In einer öffentlichen Anhörung zu den Attentaten 2005 in London, betonte der damalige Director Operations der London Ambulance Services Martin Flaherty: „Wir haben akzeptiert, dass wir zu abhängig von Mobiltelefonen als Kommunikationswerkzeug geworden sind, und es ist jetzt klar, dass wir uns im Ernstfall nicht darauf verlassen können." Die Konsequenz: London Ambulance Services setzte wieder auf Pager als Alarmierungs- und Backup-System für seine Einsatzkräfte.

e*Warn bietet sich als zuverlässiger „TrustChannel“ bei Zivilschutz-relevanten Ereignissen wie Terror und Amok an, über den Entscheidungsträger verlässliche Informationen aus offiziellen Quellen unabhängig von Sozialen Medien, öffentlichen Mobilfunknetze und Warn-Apps beziehen zu können. Mit e*Warn deckt e*Message neben der breit angelegten Bevölkerungswarnung darum auch die Profi-Warnung von Verantwortlichen bei Feuerwehren, Rettungsdiensten und Hilfsorganisationen ab.

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