Dietmar Gollnick
 14.10.2015

Critical Messaging in Golden City of Prague

Vom 30.09. bis zum 02.10.2015 fand der jährliche Summit der Critical Mobile Messaging Association in der immer schöner werdenden Hauptstadt Tschechiens, in Prag statt.

Diese Veranstaltung dient intensiven Fachgesprächen unter den Kollegen aus aller Welt. Australien war mit Infostream vor Ort, aber auch die Kollegen aus den USA, z.B. vom zweitgrößten Pagingbetreiber der Welt, American Messaging, waren anwesend. 

Ein Thema: Verschlüsselung von Nachrichten und Standardisierung der Verschlüsselungsmethoden. Es gab einen außerordentlich detaillierten Vortrag von Herrn Fuchs aus Kärnten zum Thema. Infostream baut das neue Pagingnetz in  den Niederlanden (und wohl auch in Belgien) auf. Dort wird dann anders verschlüsselt. Die Diskutanten waren sich über folgende Mindestforderung einig:
Gleiche Benutzergruppen brauchen gleiche Verschlüsselung, denn sonst würden künstlich Versorgungsengpässe geschaffen.

Das Pendant zum Vortrag von Herrn Fuchs war der Vortrag vom Pagingnetzbetreiber in Niederösterreich. Besonders wurde die Ergänzung von Paging und Digitalfunk (Tetra) hervorgehoben. Nach ein paar lästerlichen Worten (oder habe ich mich da verhört?) über hessische Ambitionen, sowohl Paging als auch Sprechfunk mit einer Technologie zu machen, informierte auch Herr Chwojka ohne Blatt vor dem Mund. Spannend, wenn er seine Zusage wirklich einhält und zum Paging-Kongress am 18. April 2016 nach Deutschland als Vortragender kommt. Da freue ich mich auf eine angeregte Diskussion, die hoffentlich nicht zu ideologisch wird.

Ein Aspekt aus dem Vortrag von Herrn Chwojka aus Niederösterreich.zoom
Ein Aspekt aus dem Vortrag von Herrn Chwojka aus Niederösterreich.

Die Mode Breitband ist tot. Die neue Mode heisst "LPPW", also low power low price wireless. Auf Anregung von e*Message - wir werden vor allem in Frankreich auch dazu sehr stark informiert - wollten die Organisatoren mal verschiedene Apologeten (also SigFox und LoraWAN zum Beispiel) gegeneinander ihre Ideen anpreisen lassen. Nur SigFox kniff nicht. Allerdings konnte die charmante Vortragende auch viele Fragen zu Zukunft und Geschäftsplänen nicht beantworten. Interessant der Beitrag unseres Partners, des Herstellers TPL aus der wunderschönen Dordogne: Dort trägt man sich mit dem Gedanken, einen Pager  auch mit einem Rückkanal mittels SigFox auszustatten. Wir werden berichten. Außer einem Endgerät braucht man ja auch ein Netz und einen akzeptierten Preis ...

Prag im Herbstzoom
Prag im Herbst

Dietmar Gollnick

 
 
 
   
Dietmar Gollnick / Carsten Hofmann
 01.10.2015

Veränderung bei Freunden

Angelo Saccoccia ist neuer CEO der Swissphone Wireless AG.

Auf dem diesjährigen Critical Messaging Summit der CMA wurde bekannt, dass die Swissphone-Gruppe ab heute einen neuen, gut bekannten Geschäftsführer hat.

Angelo Saccoccia übernimmt das Amt. Wir kennen Angelo seit vielen Jahren und er ist auch bei Swissphone kein unbekanntes Gesicht. Saccoccia war bereits fünf Jahre als CMO und insgesamt 13 Jahre für das Unternehmen tätig. Auch in den letzten 4 Jahren, in denen er außerhalb der Swissphone tätig war, hat er viel für unsere Technologie, auch gemeinsam mit der e*Message, getan.

Wir wünschen ihm viel Erfolg ... und ganz sicher können wir zukünftig auch noch mehr gemeinsam für unsere Kunden und unsere durch nichts ersetzbare Technologie tun.

Viele Grüße und Respekt für diese Wahl auch an Helmut Köchler, einen der Gründer und treuen Begleiter von e*Message und dem Vorsitzenden des Swissphone Verwaltungsrates sowie an Michael Köchler, der nun auch in den Swissphone Verwaltungsrat aufrückt.

Dietmar Gollnick & Carsten Hofmann

 
 
 
Dietmar Gollnick
 10.09.2015

Wetter Direkt und e*Message auf der IFA 2015 in Berlin

Riesenmesse. Größte ihrer Art auf der Welt. Hauptproblem: Parkplätze.

Mir schien es insgesamt nicht mehr so bombastisch, (für mich) langweilig mit Fernsehern zugestellt. Obwohl manche großen Hersteller allein für ihre Riesenhalle auf der Messe die Jahresbudgets anderer kleiner Anbieter ausgegeben haben dürften. Jetzt gibt es aber außer Fernsehen auch Drohnen und noch mehr Smart Home. Samsung – da musste ich zweimal durch – will auch „alles“ vernetzen,  uns dann noch im Schlaf begleiten und uns sogar in die Lage versetzen, den Schlaf unserer Familienmitglieder „remote“ verfolgen zu können – super, endlich.

Schlafen mit Samsungzoom
Schlafen mit Samsung

Seit einigen Jahren dabei: „Wetter Direkt“. Hier überträgt e*Message zuverlässig regional unterschiedliche Wetterinformation (und auch Warninformation wenn gewünscht), viele Male am Tag an die in den Haushalten stehenden Wetterstationen. Ohne Vertrag mit dem Endkunden, schnell, gleichzeitig an alle, mit bester Funkversorgung. Unter der Marke bieten unsere Partner TechnoLine aus Wildau bei Berlin und TFA aus dem (ja, Entschuldigung, noch schöneren) Taubertal bei Wertheim diese persönlichen Wetterstationen an. Auf beiden Ständen habe ich länger verweilt und konnte folgende Eindrücke mitnehmen:

Den in die Millionen gehenden Kunden der Wetterstationen geht es gut. Ersatzkäufe werden geordert.

Die Stationen „gehen gut“. In diesem Jahr nicht schlechter oder sogar besser als 2014.

Design spielt eine nicht unerhebliche Rolle. Nicht jeder legt sich zur Schönheit ein iPhone auf die Vitrine, aber eine gut beleuchtete Wetterstation tut es.

Einfacher zu bedienen – bessere Verkaufschancen. Selbst seinen Landkreis selber einstellen zu müssen und damit genauer informiert zu werden, ist manchem Interessenten zu viel.

Zu Weihnachten erhofft man sich, auch wieder etwas hochpreisigere Segmente noch besser bedienen zu können. Was soll man eigentlich noch schenken, wenn nicht eine Wetterstation?

Der auch uns bekannte Entwicklungspartner hat persönlich trotz Erfolgen in einer anderen Branche zurück zum Wetterthema gefunden. Das finden wir sehr gut.

Ja, sowohl TFA als auch TechnoLine aus Wildau bieten jetzt fürs teilvernetzte Haus eine App an. Gut Ding will aber Weile haben, wie ich verstanden habe.

Vor ein paar Wochen hat auch Aldi wieder in einem sehr kurzen Zeitraum Wetterstationen von „Wetter Direkt“ verkauft. Viele Tausend. Und man ist dem Vernehmen nach zufrieden. Wieder neue Käuferschichten erreicht, die nun ebenfalls nach weiteren Stationen nachfragen (sollten / könnten).

IFA-Stand von TFAzoom
IFA-Stand von TFA
Wetterstation von TFAzoom
Wetterstation von TFA
Wetterstation von TechnoLinezoom
Wetterstation von TechnoLine
Vernetztes Haus von TechnoLinezoom
Vernetztes Haus von TechnoLine

Dietmar Gollnick
(Vom vorletzten Tag der IFA am Berliner Funkturm)

 
 
 
   
Anke Lüders-Gollnick
 07.09.2015

Genau hingeschaut: e*Message im TV

Das ZDF-Dokudrama in der vergangenen Woche („Uli Hoeneß - Der Patriarch“) hat es gezeigt

und auch die SAT1-Satire „Die Udo Honig Story“ am kommenden Dienstag (08. September, 20:15 Uhr) wird es wieder in Szene setzen:
Deutschlands erfolgreichster Fußball-Manager vertraute seinem Pager mehr als vielen anderen technischen Hilfsmitteln – wenn auch mit zum Teil nicht, wie gesetzlich vorgeschrieben, offen gelegten persönlichen Transaktionen. Hier wollen wir uns kein Urteil anmaßen – wir waren ja nicht dabei.

Unsere Messaging-Dienste dagegen schon – damals in der Finanzbranche, heute als sichere und vertrauensvolle Übertragungs- und Steuerungswege in der Energiewende. Denn an der Technologie gibt es keinen Zweifel, sie ist sicher und zuverlässig. Einzelne Personen dagegen sind fehlbar – weil sie Menschen sind.

Wir werden jedenfalls am Dienstag um 20:15 wieder genau hinschauen, wenn es im TV um Millionen geht.

Anke Lüders-Gollnick
Product Management & PR

 
 
 
     
Dietmar Gollnick
 03.09.2015

Kleines Nachwort: Kontinuität und Innovation

Am vergangenen Donnerstag konnten wir Uli Hoeneß und einen Teil seiner Aktivitäten beim ZDF verfolgen.

Siehe auchZDF-Mediathek "Uli Hoeneß - Der Patriarch". In den kommenden Wochen und Monaten gibt es weitere Beiträge. Auffallend: Er benutzte immer wieder – über seine Bank – e*Message-Dienste für seine erfolgreichen und offensichtlich nicht alle versteuerten Finanztransaktionen. Weiß kaum einer. Die gleiche Finanzindustrie hat uns wirtschaftlich gezwungen, diesen Dienst einzustellen. Ähnliche Eigenschaften der zuverlässigen, zeitkritischen und gleichzeitigen Übertragung von Informationen nutzen jetzt die Energieversorger, um sicher und in der Energiewende zu schalten. Wer das oben Geschriebene nicht ganz verstanden hat – was ich nachvollziehen könnte – kann sich gern an uns wenden. Wir freuen uns über jede Mail und jede Meinung.

Am vergangenen Samstag fand in Berlin das traditionelle „Kontaktfeuer“ der Berliner Feuerwehr statt. Super Veranstaltung, auf der sich Feuerwehr, Politik und Industrie in der Feuerwache am Berliner Wannsee (so etwas gibt es !) treffen. Hier ein Foto mit den beiden Organisatoren, dem Landesbranddirektor Wilfried Gräfling und dem Vorsitzenden des AGBB e.V. Bernhard Tschöpe. Die Frage im Schätzspiel war: Was bringen beide inklusive Ausrüstung auf die Waage? Wir wissen es.

Schätzspiel: Wieviel wiegen Landesbranddirektor W. Gräfling und B. Tschöpe zusammen in voller Montur?zoom
Schätzspiel: Wieviel wiegen Landesbranddirektor W. Gräfling und B. Tschöpe zusammen in voller Montur?

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir den Landesbranddirektor Herrn Gräfling wieder als Moderator für den Paging-Kongress (April 2016) gewinnen könnten. Ohne erschwerende Ausrüstung, natürlich.

Dietmar Gollnick

 
 
 
Ulrike Kieper
 31.08.2015

Kontinuität und Innovation: Internet of Things 2015. Paging Kongress 2016.

Vorankündigungen Summit CMA-E 2015 / Paging Kongress 2016.

Obwohl noch nicht ganz fixiert, hier folgende Vorab-Informationen: Am 30.09. bis 02.10.2015 findet in Prag der traditionelle Summit der Critical Mobile Messaging Association für Europa (CMA-E) statt. Zu den aktuellen die Branche interessierenden Themen ist die mögliche Kooperation mit neuen Kommunikationsdiensten für das Internet of Things (IoT) hinzugekommen. Anders als Andere laden wir mehrere Anbieter ein, um Status und Ideen vorstellen zu lassen, vor allem aber, um zu diskutieren. Paging passt sehr gut zu diesen neuen Ideen. (Die Agenda ist noch nicht abschließend fixiert. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Derek Banner, den Präsidenten der CMA-E, oder gern auch an uns.)

Der bereits 11. Paging-Kongress soll dieses Mal im Frühjahr 2016 stattfinden. Bitte vormerken: 18./19.04.2016 in Berlin (Termin noch nicht bestätigt).
Kontinuität: Wir bauen stark darauf, den Landesbranddirektor und den Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes wieder als Unterstützer zu bekommen.
Innovation: Informieren und Schalten braucht man nicht nur bei den BOS. Es wird einen zusätzlichen Programmteil geben, der sich mit diesen Themen im Zusammenhang mit der Energiewende und für Verteilnetzbetreiber beschäftigt.  

Ulrike Kieper
Assistentin der Geschäftsführung, Organisation

Bei Interesse an den Veranstaltungen wenden Sie sich bitte gern an mich:
u.kieper@emessage.de

 
 
 
   
Wilfred Kranich
 23.07.2015

Hidden champion nutzt hidden champion - Lösung im Logistikbereich für weiteren Partner

Manche Anwendungen liegen auf der Hand, manche sieht man nicht sofort ein.

Ein Bereich, in dem e*Message-Dienste selten vermutet, jedoch besonders gern genutzt werden, ist die Logistik. Die Lösung für die LKW-Zulaufsteuerung (englisch auch Yard-Management) ist aufgrund ihrer einfachen und zuverlässigen Nutzung bei vielen Anwendern im Bereich der Industrie und des Handels beliebt.  

LKWzoom

Nun ist ein neuer Partner hinzugekommen. Die Koehler Paper Group gehört zu den wenigen unabhängigen deutschen Unternehmen in der Papierindustrie mit Stammsitz in Oberkirch (Baden-Württemberg) und produziert mit modernster Technik hochwertige Spezialpapiere.

Angesichts umfassender logistischer Umstrukturierungsmaßnahmen nahmen sich inconso, e*Message und OAS dem Vorhaben zur Optimierung des Werkverkehrs am Standort Oberkirch an. Ziel war eine umfassend verbesserte Ressourcenauslastung, d. h. geringere Durchlaufzeiten und kürzere Wartezeiten für die Fahrzeuge auf dem Betriebsgelände. Das ist gelungen.  

Da freut sich nicht nur der Vertrieb, sondern zuallererst auch der Kunde.    

Wilfred Kranich

 
 
 
Chris Jones
 07.07.2015

After 7/7 London Bombings - more pagers, too

Hi Dietmar, you may not remember but I visited your offices in Berlin on the 8 July 2005, the day after the 7/7 bombings, and was met by film crews and interviewers asking ”how did I feel?”, and “what was the mood like in London?” (we were the first plane to arrive from Heathrow the following day).

I shrugged them off using the ‘English stiff upper lip’ – it felt like they were voyeurs in our hour of distress.   On the news this morning, 10 years on, there was one of the survivors who told the harrowing story again as if it was only yesterday, underlining for me the profound impact the bombings had on his life and the lives of Londoner’s in general. And it reminded me again of the trip to e-message on 8th July 2005.

7 July Memorial, Hyde Park. Each of the 52 stainless steel columns represents a victim of the 7 July 2005 London bombings.zoom
7 July Memorial, Hyde Park. Each of the 52 stainless steel columns represents a victim of the 7 July 2005 London bombings.

The Public Enquiry afterwards identified that communications between agencies, and to those emergency workers on the ground could have been better.    Indeed some Authorities obtained more pagers from us in the aftermath.   One key recommendation of the report was that the emergency services communications should have worked underground and should have been compatible with Transport for London’s communications systems, and I think this has been addressed now.  Indeed, now many parts of the Underground system have GSM coverage too, and so communications today are likely much better than 10 years ago.  So lessons have been learnt.

PageOne always advises customers that they should not rely on just one form of communication, and where messaging is critical do not use public communication methods such as GSM voice or SMS.   In these instances consider using paging as it provides the ability to send messages to large numbers of staff using one message, and that the paging network is independent of the public communications networks and so not affected by major public incidents like 7/7.  But let’s hope we will not need to test our theories and recommendations again.

Kind regards and best wishes,

Chris Jones | CEO
PageOne Communications - Part of Capita plc | Digital Software Solutions

 
 
 
 
Felix Vainik
 06.07.2015

Symposium Netzleittechnik 2015

Am 24. Und 25. Juni fand das Hamburger Symposium „Netzleittechnik 2015“ statt.

Ein sehr wichtiges und richtungsweisendes Event für die Energiewirtschaft. Folglich war das Symposium hochkarätig besetzt: Rund 230 Fach- und Führungskräfte aus Versorgungs- und Partnerunternehmen diskutierten über Systeme und Fragen zur Netzsteuerung. e*Message war als Aussteller mit der funkbasierten und manipulationssicheren Steuerungslösung e*Nergy in Hamburg dabei.

Symposium Netzleittechnik 2015zoom
Symposium Netzleittechnik 2015
"Standgestaltung" - Eine "e*Message" an die Teilnehmer zoom
"Standgestaltung" - Eine "e*Message" an die Teilnehmer
 

Im Mittelpunkt der allgemeinen Diskussion stand u.a. der Anforderungskatalog der Bundesnetzagentur zur IT-Sicherheit. Dieser macht die Notwendigkeit zukunftsfähiger Lösungen deutlich.

Unser Kunde Stromnetz Berlin hat im Rahmen der Vortragsreihe die Lösung e*Nergy vorgestellt, welche seit einiger Zeit in Berlin für das Last- und Erzeugungsmanagement zum Einsatz kommt. Dabei wurde von Stromnetz Berlin unterstrichen, dass das von e*Nergy genutzte Sicherheitskonzept in diesem Segment der Kommunikation einzigartig ist und für die Wahl ausschlaggebend war.

e*Nergy ist aufgrund des hybriden Technologie-Ansatzes ein wichtiger Baustein auf dem Weg zum Smart Grid. So sahen es auch die Teilnehmer: Neben der ebenso innovativen wie unkomplizierten technischen Anwendung spielte auch die enorme Wirtschaftlichkeit von e*Nergy in allen Gesprächen eine wichtige Rolle.  

Das Interesse war sehr groß und neue Kontakte wurden geknüpft. Diese werden schon in allernächster Zukunft dazu führen, dass weitere Kunden, welche auf Smart Grid bauen, e*Nergy als primären Baustein in ihre Strategie einbauen werden.

Wenn Sie als Leser dieses Blog-Beitrages an dem Vortrag von Stromnetz Berlin interessiert sind, schreiben Sie uns einfach eine Email an energy@emessage.de.

Feliks Vainik
Business Development

 
 
 
Wilfred Kranich / Jens Köhler
 11.06.2015

Interschutz - Treffpunkt für Feuerwehrleute, Retter und Helfer

Die Interschutz ist offensichtlich DIE Messe für den Feuerwehrmann.

Auf dem Freigelände bei den Feuerwehrfahrzeugen mit Drehleitern (beeindruckend: bis zu 68 m Höhe erreichend) herrscht bei den stündlichen Magirus-Vorstellungen, wahre   Volksfeststimmung. Da kann man als Netzbetreiber schon neidisch werden.

Interschutz 2015 - Freigeländezoom
Interschutz 2015 - Freigelände

Aber, obwohl wir keine roten Plastikeimer oder Rucksäcke verteilen, haben auch wir interessante Kontakte und Gespräche mit Besuchern aus Nah und Fern und aus den verschiedensten Anwendergruppen (gerade war der Kommandant einer Werkfeuerwehr am Stand, mit dem wir schon immer mal sprechen wollten). Sehr interessant sind auch die Kontakte zu den Kameraden "unserer" Werkfeuerwehren: Die Landkreise Börde und Rostock sind nicht weit weg von Hannover. Und, die meist recht jungen Feuerwehrleute sind absolut zufrieden mit unserer Netzdienstleistung. Aber für uns sind auch die kritischen Hinweise zu Geräten und Zubehör wichtig. Neben bekannten Gesichtern gibt es auch diverse Neukontakte, also Arbeit für den „Nachmessezeitraum“. Wir freuen uns auf die nächsten Stunden und Tage. Erfahrungsgemäß wird der Freitag und Samstag sehr "hart", wenn noch mehr Feuerwehrleute aus der ganzen Republik anreisen

Interschutz 2015 - e*Message-Standzoom
Interschutz 2015 - e*Message-Stand

Übrigens, unsere e*Message-Bleistiffte, Streichhölzer sind sehr begehrt und füllen die Taschen so mancher Besucher.  

Schöne Grüße  

Wilfred und Jens

 
 
 
Klaus Hütten
 09.06.2015

Safety made in Germany. Geprüft. Innovativ. Ausgezeichnet.

Am Montag, dem 8. Juni, war Eröffnungsveranstaltung der weltweiten Leitmesse für nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr. In Hannover. Mit dem Namen Interschutz.

Die Interschutz findet nur alle 5 Jahre statt. Mit Riesenorchester der Niedersächsischen Feuerwehren und Ansprachen von Innenminister und einigen Verantwortungsträgern der Innenpolitik.

Erstmalig wurde das neue Qualitätssiegel des vfdb (Verein für die Förderung des Brandschutzes - einer der ideellen Träger  der Interschutz) mit dem Titel "Safety made in Germany" verliehen. Mit unseren Produkten e*Warn und e*BOS hatten wir uns beworben. Gemeinsam mit vier weiteren Preisträgern (darunter auch Rosenbauer, Hersteller schöner Feuerwehren) konnte ich den Preis auf der großen Bühne in Hannover entgegen nehmen. Als einziger Vertreter aus Telekommunikation und IT.

Übergabe des Qualitätssiegels Safety made in Germanyzoom
Übergabe des Qualitätssiegels Safety made in Germany

Unter den ersten persönlichen Gratulanten: Präsident Kröger vom Deutschen Feuerwehrverband, THW-Präsident Broemme und BBK-Vizepräsident Tiesler. Herr Tiesler bemerkte übrigens, nicht ganz zu Unrecht, dass er Glücksbringer sei und meinte damit auch seine Anwesenheit unlängst bei der Verleihung des Innovationspreises im Dezember 2014.

Siegelzoom

Hervorragende Sicherheit und Innovation! Genau diese Kombination ist zertifiziert worden. Beides anerkannt und gründlich geprüft durch die Fachjuroren. Also, von Extern und im Wettbewerb.

Und hier zum Ende meines Beitrages noch ein kurzes Interview, das ich mit Radio 112 geführt habe:

Interview Interschutz Radio 112 mit Dr. Klaus Hütten

Klaus Hütten
Director Sales e*Message Deutschland
z. Z.  auf der Interschutz Halle 12, Stand B 21
Gern auch zum Gespräch und zum Kaffee.

 
 
 
 
Jens Köhler
 01.06.2015

Karneval der Kulturen funkte mit e*Dispatch

Seit vielen Jahren arbeitet die e*Dispatch mit dem Berliner Event-Technik-Spezialisten MM Communications zusammen.

MM nutzt bei diversen Veranstaltungen in Berlin das Bündelfunknetz der e*Dispatch. Ein fester jährlicher Termin ist am Pfingstwochenende der Karneval der Kulturen. 

So waren dort auch in diesem Jahr über 170 Funkgeräte im Einsatz. Insbesondere beim großen Karnevalsumzug am Pfingstsonntag hatten die Organisatoren, Begleit- und Betreuungskräfte damit eine sichere und von den Mobilfunknetzen unabhängige Kommunikationsplattform. Zusätzlich wird bei derartigen Veranstaltungen auch vielfach der Gruppenruf genutzt, um gleichzeitig alle jeweils notwendigen Kräfte zu erreichen.

Nach der Veranstaltung gab es wieder ein positives Feedback zum Bündelfunk.

Jens Köhler
Sales e*Dispatch

Bündelfunk mit e*Dispatch
 
 
 
Dietmar Gollnick
 28.05.2015

6 Gründe, wie One-Way-Kommunikationstechnologien helfen, IoT-Lösungen heute umzusetzen

Das Internet of Things (IoT) ist beginnende Realität, auch wenn manche Zitatgeber dies anders vermuten lassen könnten. Deshalb hier unsere Top 6 Punkteliste, wie One-Way Kommunikationstechnologien helfen, auf dem Teppich zu bleiben und dennoch IoT-Anwendungen zu realisieren - heute!


Vor – Wort: Im folgenden Text kommt einige Male die Abkürzung „NP2M“ vor. Oder ausgeschrieben „Narrowband Point to Multipoint“. Dies ist eine durch die Europäische Standardisierungsorgansiation ETSI definierte mobile Übertragungsprozedur. Sie wird auch im StromPager-Netz genutzt.

„Stell Dir vor, wir könnten uns die Kosten für Sicherheit und Ausfallsicherheit einfach sparen. Wir hätten permanente Abdeckung und irgendeiner – nicht wir – bezahlt die notwendige Infrastruktur …"

Punkt 1
Die Stromnetz Berlin GmbH, ein Unternehmen im Vattenfall-Konzern und größter stadtweiter Verteilnetzbetreiber in Deutschland musste für die Steuerung seiner vielen angeschlossenen Verbraucher, aber auch für kleinere Erzeuger, eine zuverlässige, preiswerte und sofort verfügbare Lösung finden. Zum Schalten. Das NP2M-Netz von e*Message war da, und Bosch Software Innovations und e*Message konnten sofort darauf zurückgreifen und in kurzer Zeit eine Smart-Grid-Lösung bereitstellen, die seit September 2014 in der Spreemetropole im Einsatz ist und deren Gattungsbegriff e*Nergy ist. Drei Monate später wurde die Lösung bereits mit dem Innovationspreis Berlin-Brandenburg ausgezeichnet, als einzige sowohl im Bereich IT als auch Energie. Der Nutzer, die Stromnetz Berlin, betont, dass statt für erhebliche Summen allein für die Erneuerung der herkömmlichen Technik in einem Teil des Berliner Bezirks Neukölln nunmehr für einen Bruchteil der Mittel eine Lösung für die ganze Stadt zur Verfügung steht. Eine internetbasierte Steuerungslösung für diesen Problemkreis kam aus verschiedenen Gründen, wie der erforderlichen sofortigen Verfügbarkeit, der Kosten und der Belastung bei stark steigender Anzahl der zu steuernden Elemente nicht in Frage, wird aber für ergänzende Dienste schrittweise und komplementär zur Verfügung stehen.

NP2M-Lösungen sind heute verfügbar, die Telekommunikationsnetze dafür landesweit ausgerollt. Sie ergänzen ab sofort IoT-Lösungen. Dort, wo es Sinn macht.

Leitstelle der Stromnetz Berlin GmbH
Leitstelle der Stromnetz Berlin GmbH

Punkt 2
Beispiel Vattenfall Stromnetz und Schaltung im Neue-Energie-Netz (Smart Grid Berlin): Weiter miniaturisiert und skaliert, hat die genutzte StromPagertechnologie gemäß NP2M die Chance, Commodity zu werden. Als Funkchips mit auf die IP-Boards. Damit wird sie vielleicht nicht sofort und überall „gebraucht“, ist aber vorgerüstet. Für künftige Anwendungen. Es gibt mindestens ein gutes Beispiel, wo dies bereits für NP2M erfolgreich war: Mit Millionen-Stückzahlen für die Interface-Boards und gutem Design und Vertrieb, aber auch einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis entwickelte sich Anfang der 2010er Jahre ein neuer Markt für persönliche Wetterstationen. Wetterstationen mit über landesweite Infrastrukturen übertragenen Vorhersagen und Warnungen. All diese in Millionen europäischer Haushalte vorhandenen Geräte haben ein NP2M-Interface. Ein Interface, wie es weiterentwickelt auch bei der e*Nergy-Lösung zum Einsatz kommt. Zur Veranschaulichung hier eine Liste solcher Stationen.

Die zusätzliche Absicherung durch Nicht-IP-Technologie auf einem IP-Empfänger-Board kostet, ausreichende Stückzahl vorausgesetzt, (fast) nichts.

Schema Ereigniskette Vattenfall (Stromnetz) - Bosch SI - e*Message-Endgerät: e*Nergy Systemübersichtzoom
Schema Ereigniskette Vattenfall (Stromnetz) - Bosch SI - e*Message-Endgerät: e*Nergy Systemübersicht

Punkt 3
Vor ein paar Jahren hat die Firma Siemens Handys hergestellt. Selbst. Also, natürlich nicht alles selbst, aber unter ihrer Marke. Selbst in den letzten Wochen der Existenz dieser Sparte bei Siemens hatte man keine Chance, außer der üblichen GSM-Technologie (und ein wenig WLAN) andere Technologien für das Endgerät ins Gespräch zu bringen. Heute hat jedes Handy GSM, GPRS, LTE, Bluetooth und natürlich WiFi. Und trotzdem geht es nicht aus dem Kopf: Es gibt immer wieder Leute, die denken, ein Endgerät, ein Empfänger müsse nur mit einer Infrastruktur verbunden sein. Klar, manche Infrastrukturbetreiber hätten das gern so. Aber, ist das sinnvoll?

Ein Endgerät, ein Empfänger-Board, ein Chipset – alles kann und soll mehrere sich ergänzende Technologien enthalten. Dann wird es viel sicherer. Hybride Lösungen.

Punkt 4
Je vernetzter die Dinge sind, desto mehr Informationen werden erzeugt... Sicher ist der   Datenschutz eines der wichtigsten Themen, je mehr Alltagsgegenstände „im Netz“ sind. Es entstehen Daten, die den Nutzer transparent werden lassen, auch und vor allen Dingen sind es die aus Sensordaten ableitbaren Informationen, die mit dem eigentlichen Zweck der Geräte nichts zu tun haben. Daten, die entstehen, sind in der Welt und es ist nicht selten aufwändig zu kontrollieren, wer heute und morgen darauf Zugriff hat... Am besten ist es, wenn nicht benötigte Daten gar nicht erst entstehen... Der Vergleich von One-Way-Technologien (wie dem klassischen Radio oder Fernsehen) und Streamingangeboten zeigt es deutlich: Der Nutzen ist für den Anwender in diesem Fall nicht unterscheidbar, aber im zweiten Fall entstehen Informationen über das Verhalten des Nutzers... Manches Mal gewünscht, aber manches Mal auch nicht. Manches Mal auch ein Problem für die Zunft der Datenschützer.

Auf spezielle Anwendungen bezogen, kann ergänzende One-Way-Technologie einen Zusatznutzen bringen. Kein Geheimnis, dass auch die Sicherung gegen unautorisierten Zugriff einfacher gewährleistet werden kann.

Punkt 5
In manchen Fällen ist es sinnvoll, dass das Gerät, das irgendwo draußen steht, im Normalzustand „schläft“, also zum Beipsiel auch keinen Strom verbraucht. Und erst bei Erfordernis geweckt wird, um dann in Aktion zu treten. Der Strompager könnte dann auch bei flächendeckendem Stromausfall kleinere Energieproduzenten / -quellen anschalten. Ein anderes Beispiel: Ein Rauchwarnmelder, der 10 Jahre an der Decke in Bereitschaft sein und zusätzlich auch auf zentrale Katastrophenwarnung anspringen soll. Im Fall der Fälle, also auch bei Stromausfall! Oder: Ein Container-Ortungssystem. Fest verbaut und im Fall von Diebstahl oder Verlust, seine Koordinaten sendet. Nur: Bis dahin soll möglichst kein Strom verbraucht werden. Auch hier kann man mit einer One-Way-Technologie bei Bedarf aufwecken.

Bei manchen Anwendungen soll das Endgerät nur im Fall der Fälle zum Arbeiten animiert werden. Ein Weckeffekt ist gefordert und kann durch NP2M, mit dem StromPager-Netz, geliefert werden.  

Punkt 6
Alles IP – Überall die selbe miteinander verbundene und voneinander abhängige Infrastruktur – Das ist nicht nur bequem, sondern manches Mal auch gefährlich. Also, im Fall der Fälle dann nicht nur unbequem, sondern tödlich. Siehe auch: Internet of Things (IoT): Seven enterprise risks to consider oder das umfangreichere, bereits 2011  erschienene Dokument von McAfee und CSIS. Früher hatten die Innenministerien noch Faxgeräte, Lautsprecherwagen und analoge Telekommunikationsleitungen. Und sogar Karteikarten und Melder. Heute läuft ein IPisierungsprojekt nach dem anderen. Und was ist mit der Tugend des guten deutschen Ingenieurs: Besser doppelt fahren, besser redundant fahren? Wenn ich auch im kritischen Fall Licht haben möchte, schalte ich die beiden verfügbaren Lampen nicht in Reihe, sondern parallel.
Ganz so viel gibt es heute nicht, das man im Fall der Fälle zusätzlich zum Internet und als dessen gewisses Backup nutzen kann. Das meiste davon ist Broadcast-typisch. Fernsehen, Rundfunk und NP2M.

Es ist entschieden zu begrüßen, dass die Infrastrukturen, die IP-Netze ergänzen, erhalten bleiben, zum Teil ausgebaut und intensiver genutzt werden. Wegen der Segnungen des Internets und um die IP-Netze auch bedenkenarm nutzen zu können.

Geringe Korrelation der Komponenten – hohe Verfügbarkeit des Gesamtsystemszoom
Geringe Korrelation der Komponenten – hohe Verfügbarkeit des Gesamtsystems

Die Top 6 zeigen, dass „smart“ nicht gleichzusetzen ist mit dem ausschließlichen Einsatz von Internettechnologien für die Kommunikation. Das sind good news. Denn die Ergänzung mit One-Way Kommunikationstechnologien wie NP2M vereinfacht vieles: NP2M-Lösungen sind preisgünstig. Ressourcenschonend im Einsatz. Sie bieten zusätzliche Absicherung bezüglich Verfügbarkeit, Abdeckung und sogar der Zugriffssicherheit. In hybriden Lösungen sind sie Teil einer idealen Kommunikationsinfrastruktur für IoT-Anwendungen.   

StromPager Video

Dietmar Gollnick

 
 
 
Anke Lüders-Gollnick
 21.05.2015

Infrastruktursicherheit am Gaswerk

Was tun, wenn die Infrastruktur ausfällt?

Am 30. April fand in der "Alten Schmiede", gelegen auf dem Schöneberger Gasometer-Gelände (bekannt durch die Berliner Polit-Talk-Show von Herrn Jauch am Sonntag Abend) das Symposium zur Informationssicherheit für die Öffentlichkeit bei Infrastrukturausfällen" statt. Organisatoren: Kompetenzzentrum Kritische Infrastrukturen (KKI), Deutsche Gesellschaft für Anlagensicherheit (DEGAS) und Cyber Akademie (CAk).

Ein Redner, dem viel Aufmerksamkeit zukam: Landesbranddirektor Wilfried Gräfling. Er äußerte sich: "Mir Macht es große Sorgen, daß unsere gesamte Kommunikation nur noch auf eine Infrastruktur abstellt, nämlich das IP-basierte Internet."

Hier eine kurze Zusammenfassung:
Paperpress-Mir ist mulmig

Den Beitrag von KKI-Beiratsmitglied Dietmar Gollnick finden Sie hier:
Warnen und Informieren in kritischen Situationen

Auditoriumzoom

Anke Lüders-Gollnick

 
 
 
 
Jens Köhler
 18.05.2015

My e*Dispatch beim Kreuzberger M(y)aifest

Bündelfunk im Einsatz.

Die Kollegen von Riedel Communications teilten mit, dass der Veranstalter vom Myfest in Kreuzberg am 1.Mai wieder sehr zufrieden mit dem Bündelfunk war. Gerne gebe ich diese Information weiter und vielen Dank für die stete Netzverfügbarkeit.

Jens Köhler
Sales e*Dispatch

Bündelfunk mit e*Dispatch
 
 
 
     
Dietmar Gollnick
 07.05.2015

Flächendeckung fast unbezahlbar: ZfTM in Duisburg-Essen

Am 6. Mai 2015 fand an der Uni Duisburg-Essen die 16. Konferenz des Zentrums für Telekommunikations- und Medienmärkte (kurz ZfTM) statt.

Professor Torsten J. Gerpott, ein oder der angesehenste Fachmann für die Verbindung von Telekommunikation und Wirtschaft in Europa, auf der Konferenz des ZfTM an der Uni Duisburg-Essen:

75% Versorgung: Kosten dafür 5,3 Mrd Euro (27,2%)

95% Versorgung: Kosten dafür 11,8 Mrd Euro (dann hat man 60,5% des Geldes ausgegeben - wenn man es denn zur Verfügung hat)

100% Versorgung: Kosten dafür dann 19,5 Mrd Euro.
Alles bezogen auf das Breitbandnetz in Deutschland.

Prof. Dr. T. J. Gerpottzoom
Prof. Dr. T. J. Gerpott

Fazit:
1. Die letzten 5% Versorgung kosten 39,5 % der hypothetischen Gesamtkosten. Auch die letzten 25% Versorgung kosten nicht etwa 25%, sondern 72,8%.
2. Das gilt nicht nur für die Diskussion um Nutzen und Kosten des Breitbandausbaus, sondern sinngemäß für alle, die landesweit und flächendeckende Dienste anbieten (wollen oder behaupten zu haben).
3. Wer "fast überall gut" anbietet, hat viel Geld gespart und wird wohl auch kaum Mittel bereitstellen wollen oder können für eine "wirklich überall" gute Versorgung.
4. Für Dienste, die sicherheits- und/oder versorgungskritisch sein sollen, ist das entscheidende Kriterium, wie und ob denn "wirklich überall" Service da ist.
5. Je vollständiger die Netzabdeckung, desto unwichtiger ist in der "total cost of ownership" das Endgerät, desto wichtiger werden Willen und Kosten, Flächendeckung mit der Netzversorgung herzustellen.

Dietmar Gollnick

Andreas Mundt, Präsident Bundeskartellamt, findet ausgewählte Aktivitäten des Kommissars in Brüssel nicht immer zielführend genug.zoom
Andreas Mundt, Präsident Bundeskartellamt, findet ausgewählte Aktivitäten des Kommissars in Brüssel nicht immer zielführend genug.
Dr. Wilhelm Eschweiler, Vizepräsident der Bundesnetzagentur, lässt sich auch von Professor Gerpott nicht zu Äußerungen bezüglich des aktuellen Vectoring-Verfahrens verleiten.zoom
Dr. Wilhelm Eschweiler, Vizepräsident der Bundesnetzagentur, lässt sich auch von Professor Gerpott nicht zu Äußerungen bezüglich des aktuellen Vectoring-Verfahrens verleiten.
 
 
 
 
Anke Lüders-Gollnick
 07.05.2015

Bützow: Tornado im Nordosten. Helfer schnell vor Ort.

Viele werden denken, e*Message würde sich vor allem oder nur mit e*Nergy beschäftigen: Weit gefehlt.

Ein sehr wichtiger Kunde, der große Landkreis Rostock (gebildet aus den Altlandkreisen Güstrow und Bad Doberan), nutzt den Dienst e*BOS für seine Tausende freiwilligen Feuerwehrleute. Die Alarmierung funktionierte, wie Holger Gadinger, Einsatzleiter Feuerwehr, berichtet. Aber, die Schäden sind schon erheblich, siehe auch:

Bericht auf YouTube

Unsere Gedanken sind im Landkreis Rostock, bei den Leidtragenden in Bützow und bei den vielen freiwilligen Helfern, die professionell arbeiten.

Zu e*BOS

Tornado
 
 
 
   
Dietmar Gollnick
 29.04.2015

Berliner Energietage

Am 27. April 2015 waren wir zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Thema: „Innovationen willkommen!“.

Veranstalter der Diskussion: Stromnetz Berlin. Ort und übergeordnetes Ereignis: „Berliner Energietage“, eine traditionelle Veranstaltung, jährlich im Ludwig-Ehrhardt-Haus, seit 1999 durchgeführt.

Ich war schon auf einigen solcher Veranstaltungen mit Podiumsdiskussion: Dieses war eine sehr gute. Gut besucht. Richtige Diskussion, zumindest Aussprache unter den Teilnehmern. Viele Fragen. Und das Auditorium dann doch weniger in seinen Fragen gespreizt als befürchtet. Notiertes Zitat: „Die Stärke von Berlin ist der Verbrauch.“ (Gemeint war hier nur mal der Strom.)

Fazit oder allgemeiner Eindruck: Vielleicht ist es wirklich so, dass die in Deutschland einmalige Lage und Größe der Stadt besonders zu Innovationen einlädt, zumindest mit Katalysatoren einladen kann. Katalysator ist auf jeden Fall die Mannschaft von Stromnetz Berlin. Ich durfte neben Dr. Erik Landeck, Geschäftsführer Technik Platz nehmen, und wir konnten uns recht gut die Bälle zuwerfen. Auch das von mir mitgebrachte Stromempfangsmodul (der „Strompager“) wurde gemeinsam und geteilt (jointly and shared) genutzt. Weitere Teilnehmer auf dem Podium: (Nicht nur) Radiomoderatorin Diana Hielscher, Maria Reinisch von „Meine Energie für meine Stadt“, Knut Hechtfischer von ubitricity – wir wollen mal reden, was zusammen tun -.

Diskussionsrunde "Berliner Energietage"zoom
Diskussionsrunde "Berliner Energietage"
Dietmar Gollnick mit Empfangsmodulzoom
Dietmar Gollnick mit Empfangsmodul
 

Dauerte wirklich von 17.30 bis 21.00 Uhr. Und war wirklich von neugierigen, wissenden und teilweise auch recht idealistischen Menschen besucht. Einem konnte gleich geholfen werden: „Wenn ich wüsste, wie der Anteil an Öko-Strom jeweils ist, könnte ich mich auch ohne Geldanreiz darauf einstellen.“ … Okay, gibt es natürlich eine App.

Dietmar Gollnick

 
 
 
Dietmar Gollnick
 27.04.2015

CMA-E Spring Meeting 2015 in Berlin

Am 24. April 2015 fand die Jahreskonferenz der CMA-Europe (Critical Mobile Messaging Association Europe) im Berliner Grand-Hotel statt.

Nach der Begrüßung durch Derek Banner, Präsident CMA-Europe, widmete sich die Frühjahrskonferenz schnell den aktuellen Themen: Jim Nelson, Präsident der US-Organisation von CMA gab Einblicke in die verschiedenen Aktivitäten rund um Verschlüsselungsalgorithmen, um die Sicherheitsstandards des Paging noch weiter zu optimieren. Eine übergreifende Standardisierung der Verschlüsselung im Paging schien nach seinen Aussagen weniger sinnvoll. Es gibt (wie übrigens auch seit Langem beim Vorreiter e*Message) sehr zuverlässige und erprobte Lösungen.

Jim Nelson über Verschlüsselung und Privacyzoom
Jim Nelson über Verschlüsselung und Privacy

Dietmar Gollnick, CEO der gastgebenden Berliner e*Message, stellte den vielfältigen deutschen Markt rund um Energieerzeugung und –versorgung  vor und informierte über die Möglichkeiten, dort mit Technologielösungen erfolgreich Fuß zu fassen. So jedenfalls sah es das Programm vor. Er wich dann doch ein bisschen davon ab und wiederholte nicht seine Ausführungen von der CMA-A-Konferenz in Miami (für den Vortrag siehe Blog-Beitrag vom 4.12.2014), sondern informierte über neue Entwicklungen und Chancen für NP2M mit dem Eckpunktepapier des BMWiE vom Februar 2015: 

Eckpunkte fuer das Verordnungspaket intelligente Netze

Besonderen Anklang fand das Bosch-Video zum Thema: 

„StromPager“ - Energy management with the click of a mouse

Kevin Delaney vom britischen Regulierer OfCom über die aus seiner Sicht erfolgreiche und steigende Unterstützung der britischen Offiziellen für alternative (PMR und Paging) Technologienzoom
Kevin Delaney vom britischen Regulierer OfCom über die aus seiner Sicht erfolgreiche und steigende Unterstützung der britischen Offiziellen für alternative (PMR und Paging) Technologien

Bevor schlussendlich ein Ausblick auf die CMW-Weltkonferenz in Prag im September geworfen wurde, stand noch einmal das Thema Cyber Blackout im Fokus. Wieder einmal wurde unmissverständlich klar: Cyberrisiken gibt es überall, sie bedrohen unsere Lebensadern – unsere Strom- und Energieversorgung, unsere Lebensmittelversorgung, unsere Kommunikation. Und damit unsere Sicherheit. Digitalität ist eben nicht das Allheilmittel – wir müssen die zuverlässigen Mittel und Wege kennen, die wirksamen Schutz bieten. Der Vortrag des Swissphone-Cheftechnikers aus Samstagern dazu schlug unter anderem in diese Kerbe. Etwas ganz anderes hatte Chris Jones von PageOne als Thema: Er berichtete über seinen neuen Alleingesellschafter, die Capita: 

Capita acquires PageOne

Scheinbar kommt es auch bei Milliardenkonzernen immer mehr an, dass (auch) eine alternative Infrastruktur zum Internet gebraucht wird. Jedenfalls wollte man dort den erfolgreichen Paging-Betreiber aus London unbedingt für den Konzern erwerben.

Unter anderem Teilnehmer aus der Schweiz und aus dem neuen NP2M-Wunderland Niederlande. (In Belgien und den Niederlanden werden neue landesweite Pagingnetze aufgebaut - in Ergänzung zum Digitalfunk.)zoom
Unter anderem Teilnehmer aus der Schweiz und aus dem neuen NP2M-Wunderland Niederlande. (In Belgien und den Niederlanden werden neue landesweite Pagingnetze aufgebaut - in Ergänzung zum Digitalfunk.)

Ein intensiver Tag für alle Beteiligten. Und eine Bestärkung aller weltweiten CMA-Aktivitäten, alternative und zuverlässige Kommunikationsinfrastrukturen zu stärken und auszubauen!

 
 
 
   
Dietmar Gollnick
 24.04.2015

CMA-E in Berlin

Heute erster Tag des CMA-Europe-Treffens (Critical Mobile Messaging Association Europe)

bei e*Message in Berlin: Versammlung des Vorstands, der die Konferenz am Freitag, 24. April, vorbereitet hat und auch schon die Weltkonferenz Ende September vorplante. Derek Banner, Präsident von CMA-E eröffnete das Board-Meeting und brachte das Thema gleich auf den Punkt: "Je einheitlicher die tägliche Kommunikationsinfrastruktur wird, desto anfälliger für Fehler wird sie auch. Umso mehr bedarf es alternativer und ergänzender Kommunikationsinfrastrukturen wie des NP2M." Wie richtig er damit liegt, zeigen uns die täglichen Nachrichten aus aller Welt: Massive Blackouts, regionale Stromausfälle, verdeckte Cyber-Angriffe. Schon jetzt wurde klar, wie aktuell die Themen des folgenden Konferenztages werden – wir freuen uns drauf! Mehr dazu dann morgen.

Teilnehmer des CMA-E Board-Meetings bei e*Message Deutschland im April 2015. Von rechts nach links die Teilnehmer der Vorstandssitzung der CMA-E: Chris Jones (PageOne), Derek Banner, Linda Cox (LDC Pagers Direct), Jim Nelson (Prism Systems International), Johan Agren (Generic Stockholm), Dietmar Gollnick. zoom
Teilnehmer des CMA-E Board-Meetings bei e*Message Deutschland im April 2015. Von rechts nach links die Teilnehmer der Vorstandssitzung der CMA-E: Chris Jones (PageOne), Derek Banner, Linda Cox (LDC Pagers Direct), Jim Nelson (Prism Systems International), Johan Agren (Generic Stockholm), Dietmar Gollnick.
 
 
 

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