Dietmar Gollnick
 31.05.2016

Twitter: Paging-Informationen für U35 (und auch gern Ü35)

Nutzt es etwas oder ist es mehr Spielerei?

Wir wollen auch diejenigen stärker erreichen, die in ihrer Ausbildung nicht so viel über Paging, über die neuesten Entwicklungen von ETSI und CEPT rund umNarrowband Point to Multipoint  gehört haben, weil … ja, vielleicht weil die Kollegen und wir zu wenig präsent in den neuen und sozialen Medien waren.

Also, seit April twittern wir auch.

Besuchen Sie uns doch mal, zum Beispiel bei , oder dem .

Über meinen Account kann ich berichten. Tausende haben ihn angeklickt,  hoffentlich herausbekommen, was wir so machen und sich aktuell informiert.

Hier die erfolgreichsten Tweets von Mai 2016 bei dgo1252:

Nicht einfach so den neuen Vermieter Airbnb und erneuerbare Energie vergleichen:

NP2M ergänzt Internet of Things. Wassonst ... Verweis auf gleich zwei Quellen:

Der Hass auf Mathe sollte nicht dazu führen, dass wir Kommunikationsrisiken falsch einschätzen:

Und (schöne Bilder) … Führt denn eigentlich Erkenntnis zur Umsetzung oder verdrängen wir sie?

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Dietmar Gollnick

 
 
 
Wilfred Kranich
 12.05.2016

Über 600 Feuerwehrspezialisten auf einem Haufen

Vom 08.-11. Mai 2016 fand in Stuttgart die 63. Jahresfachtagung des vfdb, der Vereinigung des deutschen Brandschutzes e.V. statt. Auch wir als e*Message nahmen als Aussteller, übrigens als einziger aus dem Bereich Kommunikation an der Fachtagung teil.


e*Message ist korporatives Mitglied im vfdb und unsere Dienste e*BOS-Alarmierung und e*Warn tragen das Markenzeichen "Safety Made in Germany" des vfdb. Einige Hundert Entscheider verschiedenster Feuerwehren besuchten die Veranstaltung. Die Themen, die in den Foren diskutiert wurden, verdeutlichten, mit welchen Sachverhalten sich die Feuerwehren heutzutage beschäftigen (müssen). Löschschäume und deren Umweltverträglichkeit, Simulationsmodelle, Statistik, Starkregenfolgen und nicht zuletzt die zehntausenden Flüchtlinge, deren friedliche Aufnahme wohl ganz wesentlich den Feuerwehren zu verdanken ist.

Das lehrt uns in unseren Anliegen doch etwas Demut. Wir sind mit unserer schnellen und zuverlässigen Alarmierung von Einsatzkräften ein Thema unter vielen, mit denen sich die Verantwortlichen einer Feuerwehr auseinandersetzen müssen.

Messestand e*Message, vfdb Jahrestagung, Stuttgartzoom
Messestand e*Message, vfdb Jahrestagung, Stuttgart

Innerhalb der Vortragsreihe gab es einen Themenblock zu kritischen Infrastrukturen, in deren Rahmen auch der Vizepräsident der BDBOS Herr Gegenfurtner, der uns neben vielen anderen am Stand besuchte, vortrug.

Bedenkenswert ist die Aussage des Moderators Prof. Ries, Leiter der Berufsfeuerwehr Frankfurt am Main in der Diskussion: Die Alarmierung mit dem TETRA-Netz wird sicher nicht in den Bundesländern mit Funkversorgungskategorien 1 und 2 möglich sein. Und nicht einmal bei GAN 4+ (wie in Hessen) ist eine durchgehend sichere Alarmierung gewährleistet. Ingenieurbüros bewerteten im persönlichen Gespräch die TETRA-Versorgung selbst in Berlin als für die Alarmierung unzulänglich. Das bestätigt erneut die Auffassung (auch unsere), dass es einer eigenständigen, robusten Alarmierung für die Feuerwehren bedarf.

Wilfred Kranich

 
 
 
Dietmar Gollnick
 04.05.2016

Critical Messaging: Kritische Nachrichten – nicht so aus Mailand

Einmal im Jahr treffen sich die Mitglieder der Critical Messaging Association – European Chapter zur Bestandsaufnahme und Diskussion. Nach Berlin und Prag war es am 21. April 2016 die Hauptstadt der Lombardei und der Mode, die nun Pilgerstätte von Unternehmen des anwendungskritischen und professionellen Messagings war.


Sara Isoardo war mit RadioActivity Srl. aus Mailand defacto so etwas wie der informelle Gastgeber. Sie berichtete über das Motorola-Erbe beim Professionellen Mobilfunk in Italien und darüber, dass heute doch viele Aktivitäten eben nicht bei Ausländern sind, sondern bei Finmeccanica aus Turin. Interessant sind die Produkte der jungen RadioActivity, weil analoger Funk, DMR und POCSAG von einer Basisstation aus betrieben werden können. Etwas, was man sich anschauen sollte, wenn man kombinieren und für höhere Sicherheits- und Bequemlichkeitsstandards sorgen will.

Sara Isoardo, RadioActivity (l.) und Derek Banner, Chairman CMA-E (r.)zoom
Sara Isoardo, RadioActivity (l.) und Derek Banner, Chairman CMA-E (r.)
Ron Wray, Multitone UK (l.), Derek Banner (r.)zoom
Ron Wray, Multitone UK (l.), Derek Banner (r.)
 

Wie schon in Berlin war Kevin Delaney (OfCom, Großbritannien) eine Bereicherung sowohl von Vortrags- als auch von Diskussionsseite. Schließlich ist er Verantwortungsträger beim britischen Telekom-Regulierer. Wieder ging es um M2M (Machine-to-Machine-Kommunikation) und auch darum, wo denn neue Anwendungen im Frequenzband angesiedelt werden sollten. Und es war ein kleiner Link zum Vortrag von Ron Wray zu erkennen. Schließlich wollen mehrere neue Anbieter Frequenzbereiche für ihre „Internet-of-Things“-Angebote. Wenn man die Zeiträume ansieht, in denen Regulierer arbeiten und wenn man wie wir auf der CEPT-Konferenz in Mainz war, hat man doch den Eindruck, dass der eine oder andere Anbieter eher für die Finanzinvestitionsindustrie als für den Endkunden arbeitet. Spannend. Aber, mehr dazu weiter unten.

H. Pfurtscheller, CTO von Swissphone, berichtete über die 250-Teilnehmer-Konferenz zum Thema Blackout, die sein Unternehmen in der Schweiz durchgeführt hatte. Er und alle hatten den Eindruck, dass sich gerade in der Wahrnehmung von Risiken und Absicherungen dagegen etwas verändert. Wer Nachrichten und Alarme sicher ans Ziel bringen möchte, der sollte nicht alles auf eine Karte und nur auf TETRA oder gar nur auf Mobiltelefonie setzen. Paging hat erhebliche Vorteile was Verfügbarkeit, Redundanz, Unabhängigkeit vom Internet, Funkversorgung und kommandoorientierte Übertragung an viele Teilnehmer gleichzeitig betrifft. Das war dann auch die Hauptnachricht des Kongresses in der Schweiz.

Mich hatten die Veranstalter des Meetings in Mailand gebeten, über meinen Vortrag und die Reaktion darauf auf der CIPRE 2016, der Konferenz über „Critical Infrastructure Protection and Resilience Europe“ Anfang März in Den Haag zu berichten.   Aus der Entfernung etwas digital und sicher zu steuern – das war Hauptgegenstand des Vortrages in Den Haag. Mit vielen Berührungspunkten zu den weiteren Vortragenden wie dem Chef der Cybersicherheit der RWE AG oder von Vortragenden aus der Sicherheitsforschung in Europa und Israel. Noch vor ein paar Jahren hätte man zu diesem Gremium sicher keinen Paging-Vertreter reden lassen. Aber – so auch der Tenor auf dem Mailänder Treffen – mit „All-IP“ und „All-Internet“ erhöht sich die Gefahr von Single Point of Failure erheblich. Die separate und so ganz andere Infrastruktur des NP2M (und darunter des Paging) hilft erheblich, höhere Sicherheitsstandards auch im Cyber-Umfeld zu erreichen.

Ron Wray von Multitone Großbritannien hatte sich auf das Thema „Internet of Things“ (oder konservative Marketingaussage: „M2M“) vorbereitet. Er gab quasi einen Überblick über die Aktivitäten und es entspann sich eine ausgiebige Diskussion dazu. Hier einige Meinungssplitter:

Zu nennen sind hier die Namen der beiden Implementierungsstarts von sigfox und LoraWAN. Und im allgemeinen LPWA.

„Sie arbeiten für ihre Geldgeber, nicht für die Lösungen.“

„Nichts ist fertig. Alle sind in einem Wettkampf der nichtstandardisierten Lösungen“

„Die herkömmlichen Telekommunikationsanbieter werden auf ihre hohen Deckungsbeiträge aus Nachrichtenübertragung nicht verzichten wollen. Sie werden sich an die Spitze der Bewegung stellen, um sie einschlafen zu lassen.“

"Seriöse Unternehmen wie E.ON sind dabei, mit einer Hand voll Funk-Standorten in Hamburg und Berlin zu behaupten, sie hätten ein LPWAN-Netz. Das gefährdet die seriöse Sache.“

„Ja, eine sehr preiswerte und auf mittlerem (und unterem) Level arbeitende Infrastruktur für Meldungen, die die Dinge des Internets (oder andere) absetzen wollen – das wäre schon eine gute Ergänzung in einem Pager.“

„Die Schweiz (Swisscom) geht voran und baut LoraWAN landesweit auf. Nur, gibt es das doch noch gar nicht für flächendeckende Netze. Wassoll da eigentlich ausgebaut werden?“

„Kann man außer dem Füllstand von Glascontainern eigentlich auf so wackliger Infrastruktur und ohne exklusive Frequenzbereiche sicherheitsorientierte Anwendungen bauen?“

„Wie sieht denn der Geschäftsplan in EXCEL-Form für eine LPWAN-Betreibergesellschaft aus? Wer zahlt die Mieten für die vielen benötigten Funkstandorte?“

Ganz klar, nach der Diskussion in Prag mit der Vertreterin von sigfox, siehe auch CMA-Summit Prag und der Diskussion in Mailand wird das Thema noch eine Weile auf der Tagesordnung bleiben. Über TPL aus Südwestfrankreich geht das Gerücht um, man verfüge bereits über dual-mode-Pager mit POCSAG und sigfox. Nur mit dem Netz sei das noch ein Problem …

Mailandzoom

Anders als vielleicht jetzt der Eindruck entstanden ist: Die Diskussion war recht konstruktiv und man hat schon Lust, die Medien Paging und LPWAN sich gegenseitig ergänzen zu lassen. Nur, es sollte erstmal ein LPWAN-Netz da sein.

Dietmar Gollnick

 
 
 
Dietmar Gollnick
 25.04.2016

Resümee 11. Nationaler Paging-Kongress: Wenn des Kaisers Kleider fallen, werden die Bekleidungsstücke greifbarer.

Der Saal war gefüllt. In der Vorbereitung gab es die Befürchtung, es sei fast schon alles gesagt. Weit gefehlt: Teilnehmerzahl, Diskussionsfreude und Vielfalt sprechen dafür: Es war einer der besten Kongresse bisher. Sagen auch viele Teilnehmer.


Warum?

Hier ein paar erste Eindrücke und Aussagen, die auch nach ein paar Tagen nicht verblasst sind:

Mehr Realitätssinn und Ehrlichkeit. Weniger „politisch begründete“ Rücksichtnahme. Die Diskussion ist in der Realität angekommen. Wie oft haben wir in der Vergangenheit über den Vergleich zukünftiger (vor allem Tetra-)Netze mit den Funktionen, die Paging liefert, diskutiert. Jetzt gibt es die (u.a. Tetra-Digitalfunk-)Netze und man vergleicht nicht mehr rosarote Wolken mit realen Lösungen. Existierende Lösungen werden mit existierenden Lösungen verglichen. Das hilft in der Glaubwürdigkeit ungemein und es hilft auch in der Projektion in die Zukunft. Geradezu ernüchternd fand ich die Beiträge zum Thema des so genannten „Tetra-Pagings“ (ist Messaging). Dazu später mehr.

Größere Differenzierung. Vielfalt in der Telekommunikation wird erkannt, anerkannt und genutzt. Wie hieß es am zweiten Tag (Diskussionstag) von einem der österreichischen Kongressteilnehmer: Wenn einer einen guten Wein auswählen will oder ein Wasserkraftwerk bauen will, dann kauft er sich ja auch nicht ein Buch über den Nutzen von Flüssigkeiten. Und auch die Telekommunikation, auch die Mobilkommunikation, sei und ist so vielfältig, dass man – um im Bild zu bleiben – nicht nur ein oder zwei verschiedene Bücher braucht um der Bewertung gerecht zu werden. Ein Ende der Oberflächlichkeit deutet sich an. Wer keine Ahnung hat, soll nicht drüber reden – habe ich auch gehört.

Prof. Dr. Wolf Dombrowsky (r.), Steinbeis-Hochschulezoom
Prof. Dr. Wolf Dombrowsky (r.), Steinbeis-Hochschule
Jens Christiansen (l.), Hessisches Ministerium des Innern und für Sport und Wilfried Gräfling (r.), Berliner Feuerwehrzoom
Jens Christiansen (l.), Hessisches Ministerium des Innern und für Sport und Wilfried Gräfling (r.), Berliner Feuerwehr
 

Am billigsten ist die Bequemlichkeit. Sicherheit ist immer unbequem.
Das ist ja eigentlich klar. Es ist klar, dass wir nicht ohne Passwörter arbeiten. Aber es trifft eben auch auf das Paging zu. Es ist zwar „easy to use“ und es trägt erheblich zur Sicherheit bei, aber einfacher wäre es sicher, alles über viele Apps auf dem Smartphone der 14jährigen Tochter abzuwickeln. Noch einfacher ist es ganz ohne Feuerwehr, aber es brennt eben manchmal. Also, einer der Autoren dieser Überlegung: Der Landesbranddirektor Wilfried Gräfling, der am ersten Tag moderierte. 

Zwei Wege sind besser – vor allem sicherer – als nur einer.
Egal ob man zwei Glühlampen mit Strom versorgt oder eine Information oder gar Warnung an den Adressaten bringen möchte. Diese Erkenntnis wurde durch eine Umfrage unter den Teilnehmern unterstützt. Hier geht es zur Umfrage: Umfrage Paging-Kongress 2016 Die richtigen Antworten lauten: Doppelte Anzahl von Gewinnen verdoppeln die Gewinnchancen. Ein zusätzliches unabhängiges Kommunikationsmedium wie Paging verzweihundertfacht die Sicherheit. Auch die Anschläge in Paris und Brüssel haben gezeigt, dass es unverantwortlich wäre, sich nur auf ein Kommunikationsmedium zu verlassen.

Die gebotene Themenvielfalt – alles auf Paging-Basis – ist noch größer geworden.
Es gab erstmals einen zweiten Konferenz-Track (Symposium 2) – zum Thema Sicheres Schalten in der Energieverteilung. Der Strompager hat viele beeindruckt. Es gab einen mit Skepsis geplanten und um so besser angekommenen Vortrag aus einer mehr als profilierten Rechtsanwaltskanzlei zum Thema Haftung. Es gab erstmals einen anerkannten Hacker mit einem mit Spannung verfolgten Vortrag. Und alles hatte – so sagten die Teilnehmer – etwas und oft viel mehr als gedacht miteinander zu tun.

Marko Herold, IK Elektronik GmbHzoom
Marko Herold, IK Elektronik GmbH
Thomas Röstel, Stromnetz Berlin GmbHzoom
Thomas Röstel, Stromnetz Berlin GmbH
 

Im Symposium 2 (Smart Control, Metering und Grid) konnten wir einen neuen Moderator begrüßen.
Herr Metten des Strompager-Partners Stromnetz Berlin (Vattenfall-Gruppe) brachte die verschiedenen Beiträge zueinander in mehr als nur Verbindung. Man merkte: Es hat ihm und den Teilnehmern Spaß gemacht auch darüber zu streiten, was denn eigentlich Metering (deutsch: Messen, also mit dem Zähler) mit (netzdienlichem) Schalten zu tun habe.

Auch erstmals: Per Twitter am Puls des Kongresses.
Nicht nur über #pagingkongress kann man direkte Eindrücke nachlesen. Hier der Link dahin: https://twitter.com

Und hier sind die ersten Vorträge einzusehen: Vorträge 11. Nationale Paging-Kongress 2016

Dietmar Gollnick

 
 
 
Anke Lüders-Gollnick
 11.04.2016

11. Nationaler Paging-Kongress am 18. April in Berlin: Ein sicher investierter Tag!

Im Blickpunkt: Digitale Zukunft im Sicherheits- und Energiesektor. Digitalfunk für Polizei und Feuerwehr um jeden Preis? Was ist uns unsere Sicherheit heute und in Zukunft wert? Drahtseilakt Funkloch: Im Ernstfall ohne Sicherheitsnetz? Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende – durchdachter Leitfaden oder teures Missverständnis?


Ein verantwortungsvoller Hacker trifft auf kompetente Politik.

Messen und Schalten in Energieverteilnetzen sind nicht dasselbe.

Smart Meter Infrastrukturen - nur zum Messen (Metering) oder trojanisches Pferd?

Warum werden Feuerwehren in Niederösterreich ganz anders alarmiert als in Hessen?

Kann das Solardach auch sicher zu- und abgeschaltet werden? Und wer bezahlt das?

In derartiger Dichte ist Kompetenz, Information und Diskussion schwer zu finden ... es sei denn, man geht zum 11. Nationalen Paging-Kongress am 18. April 2016 in Berlin.

Schirmherren: Deutscher Feuerwehrverband (DFV) und Technisches Hilfswerk (THW). Moderatoren: Namhafte Vertreter der Berliner Feuerwehr und eines der größten deutschen Stromverteilnetzbetreiber.

Weitere Beiträge:
Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenvorsorge (BBK)
Verband der Kommunalen Unternehmen (VKU)
Und viele andere.

Informationen zum Kongress und zur Anmeldung erhalten Sie hier:
11. Nationaler Paging-Kongress 2016

Eine Veranstaltung, die sich lohnt.

Anke Lüders-Gollnick

 
 
 
     
Vincent Delpont
 04.04.2016

Erneuerung der Frequenzzuteilung e*Message France

Die französische Regulierungsbehörde für Telekommunikation (ARCEP) hat mit Beschluss vom 15. März 2016 (Referenznr: 2016-0349) die Frequenznutzung für unsere Dienstleistungen erneuert.

Diese Verlängerung gilt bis zum 31. Dezember 2025 für die drei Frequenzen F3, F4 und F7 und bis zum 27. März 2021 für die Frequenz F5.

Die Entscheidung folgt mehrmonatigen Verhandlungen mit ARCEP und bildet ein starkes Signal an unsere aktuellen und zukünftigen Kunden. Als Betreiber der mobilen Telekommunikation sind Frequenzressourcen für e*Message von fundamentaler Bedeutung. Ohne Frequenzen kein Service.

Die Verlängerung stärkt e*Message in seiner einzigartigen Position als professioneller Betreiber von Alarmierungs- und Warndiensten. Unsere Kunden haben die Gewissheit, dass die Frequenzen für mindestens die nächsten zehn Jahre ausschließlich für e*Message-Dienste zur Verfügung stehen. Sie können auch weiterhin unseren Produkten und Leistungen in gewohnter Zuverlässigkeit vertrauen.

Die Entscheidung ist öffentlich und kann für alle Interessierten zugänglich gemacht werden.

Vincent Delpont

 
 
 
   
Anke Lüders-Gollnick
 21.03.2016

Aktueller Innovationsbericht des BDEW: StromPager als Praxisbeispiel zur Umsetzung der Energiewende

Der im Rahmen der Energiewende erfolgende Strukturwandel der Energiewirtschaft erfordert massive Investitionen in den Ausbau, Umbau und die Erneuerung der Energieinfrastruktur.

Allein im Verteil- und Übertragungsnetz müssen aufgrund der Integration der Erneuerbaren Energien in den nächsten Jahren über 40 Mrd. EUR investiert werden, hinzu kommen die Investitionen in die Gasinfrastruktur. Ziel ist es, den Bau bzw. Umbau intelligenter Energienetze unter Verwendung intelligenter Betriebsmittel zu ermöglichen und dadurch begrenzte volkswirtschaftliche Ressourcen gezielt nachhaltig einzusetzen.

Vor diesem Hintergrund hat der BDEW die Broschüre "Netzinnovationen in Deutschland" herausgegeben. Anliegen dieses Innovationsberichts der Netzbetreiber in Deutschland ist es, anhand von Praxisbeispielen zu dokumentieren, dass dort, wo das Regulierungsregime in den vergangenen fünf Jahren wirtschaftliche Handlungsspielräume erlaubt und Innovationshemmnisse aufgehoben hat, effiziente, nachhaltige und systemstabilisierende Investitionen getätigt wurden.

Eines dieser Praxisbeispiel ist der StromPager – die funkbasierte Steuerungstechnologie als eine innovative und effiziente Lösung, um Verbraucher und Erzeugungseinheiten bedarfsgerecht zu schalten bzw. stufenweise anzupassen.

Zur neuen BDEW-Broschüre auf der BDEW Website geht es hier: BDEW-Innovationsbericht

Direkter Link zum Bericht: Netzinnovationen in Deutschland

Der BDEW (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V.) ist die Interessenvertretung der deutschen Energie- und Wasserwirtschaft.

Anke Lüders-Gollnick

 
 
 
     
Wilfred Kranich
 14.03.2016

Lkw-Hofmanagement mit e*Cityruf auf der LogiMAT 2016

Am 8. März 2016 öffnete die LogiMAT auf dem Messegelände Stuttgart wieder ihre Tore.

Auf der 14. Internationalen Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss waren wieder mehr als 1.280 Aussteller (2015: 1.162) mit dabei. Auch wir waren präsent. Erneut wurden wir von der OAS AG eingeladen, auf deren Stand unseren Funkruf e*Cityruf im Logistikumfeld zu erläutern.

Die OAS AG zeigte zwei Linien für das automatisierte Lkw-Hofmanagement. Für vorangemeldete Transporte oder eine schnell einsetzbare Lösung, die ohne diese Voranmeldung auskommt. Je nach Kundensituation erfolgt der Abruf der Fahrer mit Anzeigetafeln oder unseren Funkrufempfängern. Das Interesse an e*Cityruf-basierten Anwendungen (also mit unseren Funkrufempfängern) scheint deutlich gewachsen zu sein. Das resultiert wohl aus wachsendem Transportaufkommen, erhöhten Sicherheitsanforderungen in den Werken und oft aus sich verschlechternden Platzverhältnissen im Werk.

Messestand von OASzoom
Messestand von OAS
Logistic-Terminal von OASzoom
Logistic-Terminal von OAS
e*Cityruf-Gerät im Ausgabeschacht des Terminalszoom
e*Cityruf-Gerät im Ausgabeschacht des Terminals
 

Im vergangenen Jahr interessierten sich 35.000 Messebesucher für die Intralogistiklösungen und auch die OAS AG verzeichnete einen Besucherrekord auf dem Stand. Die Besucherzahlen für die Messe liegen noch nicht vor und auch wir haben die Kontakte (noch) nicht gezählt. Aber schon jetzt stellen wir sehr rege Auslastung des Standpersonals und namhafte Unternehmen als Besucher fest. Ich denke, für einen großen Teil der Interessenten bleibt der Einsatz des e*Cityruf für das Lkw-Hofmanagement Bestandteil der Überlegungen.

Wilfred Kranich

 
 
 
Dietmar Gollnick
 08.03.2016

Moderne Mittel gegen Cyber Crime. Zum Schutz kritischer Infrastrukturen. e*Message und StromPager auf dem führenden Kongress in Den Haag.

Anfang März fand zum dritten Mal der Kongress „Critical Infrastructure Protection and Resilience Europe“ in Den Haag statt. Traditionell dort, auch weil eine Reihe von Projekten europäischer Bedeutung zum Thema des immer stärker angegriffenen und zu sichernden Internets mit in diesem Teil der Niederlande angesiedelt sind. Den Haag ist die europäische Cyber Security Hauptstadt geworden.

Also, alles drehte sich um die Vorbeugung, Verhinderung und Bekämpfung von Cyber-Kriminalität. Die relevanten, zur Zeit laufenden Forschungsprojekte wurden vorgestellt. Eine Reihe wichtiger Player aus militärischen und nichtmilitärischen Bereichen berichteten. Eine begleitende Ausstellung zeigte Angebote von Firewall-Herstellern aus Europa, einen wichtigen Anbieter für biometrische Lösungen, und einige Produkte für die Sicherheit in staatlichen IT-Umgebungen. Beim Kongress ging es um europäisch inspirierte Firewalls genauso wie um die besten Strukturen, um in Großunternehmen und Unternehmensgruppen effizient und schnell, dem Thema entsprechend vertraulich und trotzdem offen unter den für die Problemlösung erforderlichen Fachleuten Abhilfe schaffen zu können. Kritische Infrastrukturen zu schützen war Schwerpunktthema der Vorträge.

Die führenden Manager Evangelos Ouzounis von der europäischen ENISA und Fred Ruonavar von der DISA aus den USA warben für eine konkrete Zusammenarbeit der für den Schutz von Infrastrukturen Verantwortlichen, hier erstmal vor allem auf ihren Kontinenten.

Evangelos Ouzounis (r.) von der ENISA und Fred Ruonavar (l.) von der DISAzoom
Evangelos Ouzounis (r.) von der ENISA und Fred Ruonavar (l.) von der DISA

Ida Haisma berichtete über die niederländische Testumgebung für den Schutz kritischer Infrastrukturen.

Florian Haacke, Leiter Konzernsicherheit (CSO) bei der RWE AG in Essen referierte über den Cyber(Security)HUB-Energy. Im Cyber(Security)HUB-E arbeiten die deutschen Energieversorger – einschließlich der Verteilnetzbetreiber gibt es ja jetzt einige Hundert – zusammen, um die überaus kritische Infrastruktur, die sie verantworten, gegen Attacken aus dem Internet sicherer zu machen. Und nicht nur. Auch die enge Zusammenarbeit zum BSI gehört zu den Aufgaben.

Florian Haacke von der RWE AGzoom
Florian Haacke von der RWE AG
Dietmar Gollnick von der e*Message W.I.S. GmbHzoom
Dietmar Gollnick von der e*Message W.I.S. GmbH
 

Weitere Teile des Kongresses beschäftigten sich mit den rechtlichen Grundlagen der Internet-Sicherheit und mit den Standards, die man braucht, um Sicherheit herstellen zu können.

Das Programmkomitee hatte mich ausgewählt, einen Vortrag zum Thema Sicherheit beim entfernten Steuern und Schalten zu halten. Nicht nur, aber auch die Energieverteilnetze betreffend. Von den Zuhörern – soweit beurteilbar – wurde der Beitrag als interessant, aber vor allem „to the point“ gewertet, also besonders wichtig auch im Zusammenhang mit den sich verstärkenden Gefahren, die aus der „Monokultur Internet“ herrühren. Den Vortrag „Security for remote control and switching – not only in energy distribution systems“ finden Siehier, eine kurze Beschreibung des Inhaltes, auch in Deutsch, hier.

Skulptur an der Nordseeküste in Den Haag – Scheveningen. Hier versuchten die Deutschen in unseliger Zeit den Westwall zu etablieren. Jetzt scheint die Skulptur (auch) über die Gefahren von Cyber Crime zu sinnieren.zoom
Skulptur an der Nordseeküste in Den Haag – Scheveningen. Hier versuchten die Deutschen in unseliger Zeit den Westwall zu etablieren. Jetzt scheint die Skulptur (auch) über die Gefahren von Cyber Crime zu sinnieren.
Bei Cyber Crime Vorbeugung besonders wichtig: Es muss sich an die Regeln gehalten werden. Mindestens eine der ortsansässigen Möwen tut das offensichtlich nicht.zoom
Bei Cyber Crime Vorbeugung besonders wichtig: Es muss sich an die Regeln gehalten werden. Mindestens eine der ortsansässigen Möwen tut das offensichtlich nicht.
 

Ein paar Abkürzungen:
ENISA - European Union Agency for Network and Information Security, Spezialbehörde der EU, Gegründet 2005, Aufgabe: Netz- und IT-Sicherheit in der EU zu verbessern.
DISA – Defense Information Systems Agency, Spezialbehörde des US-Verteidigungsministeriums für IT-Unterstützung. Gegründet 1992. CSO – Berufsbezeichnung für den Chief Security Officer

Dietmar Gollnick

 
 
 
     
Feliks Vainik
 29.02.2016

Hoch-Zeit für e*Nergy bei der E-world in Essen

650 Aussteller und über 24.000 Fachbesucher waren auf Europas führender Energiefachmesse E-world energy & water 2016 in Essen vertreten.

Auf dieser Messe stellten Unternehmen vor, wie die Zukunft der Energiewende aussehen kann.

Bereits seit 1 1/2 Jahre ist e*Nergy als Steuer-Lösung nun erfolgreich in Betrieb. Im September 2014 begann die Stromnetz Berlin GmbH als Netzbetreiber der Vattenfall mit Hilfe von e*Nergy Verbraucher und Erzeuger im Berliner Stromnetz zu steuern. Im Februar 2015 zeigten die Partner des Projektes die Lösung auf der E-world in Essen. In diesem Jahr wurde nun erstmalig die Kombination von e*Nergy mit einem intelligenten Messsystem iMSys nach TR-03109 vorgestellt.

Die Demonstration traf auf große Beachtung und Herr Lindwedel, einer der sehr lange bei unserem Partner Bosch SI auf dem Stand die Mitverantwortung fürs Thema hatte, berichtete von erheblichem Interesse für die Lösung.

Dr. Gollnick im Gespräch mit Ansgar Lindwedel von Bosch SIzoom
Dr. Gollnick im Gespräch mit Ansgar Lindwedel von Bosch SI
Modellaufbau e*Nergy in Kombination mit iMSyszoom
Modellaufbau e*Nergy in Kombination mit iMSys
 

Mit den Praxisvorgaben der Stromnetz Berlin, dem digitalen Sicherheitsfunk der e*Message, dem Schaltbox – Empfänger von IK Elektronik und der IT-Software von Bosch SI ist eine BSI-konforme Lösung verfügbar, welche schon heute und sofort bundesweit das sichere Schalten von Lasten und Einspeisern im Niederspannungsnetz erlaubt. Egal ob es sich um Einzelanlagen oder Gruppen von wenigen oder vielen Tausenden von Anlagen handelt.

Das Zusammenspiel mit dem SMGW Administrator zeigte, wie es zukünftig auch sein könnte: Schaltbox und Messeinrichtungen spielen zusammen und ergänzen sich. Manche nennen das dann nicht ganz vollständig korrekt ein „bi-direktionales“ System. So wird das netzdienliche Schalten zuverlässig realisiert, ohne dass die Anforderungen und Kosten für die Kommunikation explodieren. Netzdienliches Schalten erfordert garantierte Zeiten im Minutenbereich bei zehntausenden gleichzeitig zu bedienenden Endstellen. In Essen wurde sehr zeitkritisches Schalten und weniger zeitkritisches Messen kombiniert. Messstellenbetreiber (MstB) können auf diese Weise das Anschalten von Erzeugungsanlagen und deren Steuerung auf Verlangen des Verteilnetz-Betreibers (VNB) in Kooperation mit einem SMG anbieten. Somit konnte auf der Messe gezeigt werden, dass netzdienliches Schalten im Zusammenspiel mit dem iMSys angeboten werden kann. Nicht ganz überraschend für Insider, aber man konnte es eben in Essen bei Bosch erstmals live erleben. Beobachten. Anfassen.

Der Gesamteindruck von dieser wichtigen Messe: Da ist Musik drin. Große Stände, viel Fachpublikum und eigentlich alles was man braucht, um einen Überblick über die Spieler in Deutschland zu erhalten. Mindestens auf 25 Ständen haben wir detaillierte Gespräche geführt. Die waren zum überwiegenden Teil konkreter als im vorigen Jahr und es gab weniger Wunder-Illusionen. Wenn ein Teil der Gesprächspartner im Vorjahr noch meinte, ein neues intelligentes Messsystem und Smart Meter Gateways werde auch sozusagen als Kollateralnutzen das Schalten mit erledigen, so haben wir dieses Jahr keinen einzigen mehr mit dieser all-in-one-and-no-problem-Meinung getroffen. Erstmals waren unsere französischen Kollegen auch als Besucher auf der Messe. Wir haben gemeinsam den begründeten Verdacht, dass in Frankreich die Szene aus weniger, dafür aber zum Teil noch viel größeren Playern besteht. Nur, die Probleme sind ähnlich: Alternative Energie fordert kleinteiligere sichere Werkzeuge für die Steuerung.

Feliks Vainik

Abkürzungen:
SMGW: Smart Meter Gateway Administrator
iMSys: Intelligentes Meßsystem

 
 
 
 
Carsten Hofmann
 15.02.2016

Netzdienliches Schalten: Strompager in Verbindung mit intelligentem Messsystem auf der E-world

Bosch SI demonstriert erstmals auf E-world in Essen (16.2.-18.2.2016) eine hybride Lösung aus Smart Metering und netzdienlichem Schalten (Halle 4, Stand 4-118). Auch zu erleben auf dem 11. Paging-Kongress am 18./19. April in Berlin.



Logo Stromnetz Berlin
Logo Bosch SI
Logo eMessage
 

Seit 2014 nutzt die Stromnetz Berlin GmbH, mit rund 2,2 Millionen Kunden Deutschlands größter städtischer Verteilnetzbetreiber, erfolgreich den Strompager zur Schaltung u.a. von Wärmepumpen, Nachtspeicheröfen und EEG Anlagen. Mit den Praxisvorgaben der Stromnetz Berlin, dem digitalen Sicherheitsfunknetz und der e*Nergy Technologie von e*Message, dem Strompager - einem Empfänger von IK Elektronik - und der IT-Software von Bosch Software Innovation ist eine BSI-konforme Lösung verfügbar, welche auch heute schon bundesweit das sichere, netzdienliche Schalten von Lasten und Einspeisern im Niederspannungsnetz bei Einzelanlagen oder Gruppen ermöglicht.

Auf der E-world 2016 zeigen die Partner in diesem Jahr erstmalig die Kombination aus Strompager-System und einem intelligenten Messsystem iMsys nach TR-03109.

Der „uni-direktionale“ Strompager wird so zu einem „bi-direktionalen“ System erweitert. Nach dem neuen Entwurf des Messstellenbetriebsgesetzes MsbG ist es zulässig, einen zweiten physikalischen Weg zum priorisierten Durchgriff auf die Schalteinheit einzurichten. Das digitale Sicherheitsfunknetz von e*Message ist dieser zweite physikalische Weg, der neben Mobilfunk bzw. DSL oder Power Line existiert und das sofortige Schalten von Erzeugungs- oder Lasteinheiten möglich macht. So können sowohl einzelne Anlagen und für die Netzdienlichkeit unerläßlich, auch Gruppen mit einer sehr großen Anzahl von Anlagen zeitnah, gleichzeitig und sicher gesteuert werden. Mit der neuen, erweiterten und hybriden Lösung werden die Anlagen geschaltet und über das intelligente Messsystem z.B. mittels einer Spontanmessung nach TR-03109 gemessen und dem Verteilnetzbetreiber die Leistungsänderung dargestellt. Der Messwert wird über den Gateway-Administrator an das Strompager-System zurückgeliefert und dort zur Anzeige gebracht.

Das System ist nicht nur zum netzdienlichen Schalten von Lasten und Erzeugung geeignet, sondern auch für viele andere Zwecke wie z.B. dem Sperren oder Entsperren von Stromzählern in Verbindung mit einer Prepayment-Lösung .

Die Lösung wird auch auf dem 11. Paging-Kongress am 18./19. April 2016 in Berlin präsentiert.

Carsten Hofmann

 
 
 
Marco Pultz
 02.02.2016

Kein Smart Grid ohne intelligente Mess- und Steuersysteme - StromPager als notwendige Ergänzung zur Gateway-Infrastruktur

Die Energiewende in Deutschland schreitet voran. Der damit einhergehende rasante Ausbau von regenerativen Energien und die fluktuierende Stromerzeugung führt unser Stromnetz an seine Belastungsgrenze.

Der bevorstehende notwendige milliardenschwere Netzausbau kann jedoch durch den Einsatz von intelligenten Netztechnologien zur Realisierung eines Erzeugungs- und Lastmanagements reduziert werden. Diese befinden sich aktuell in der Entwicklungs- und Testphase. So werden erste standardisierte Lösungen für 2017 in Form von intelligenten Messsystemen erwartet. Der geplante stufenweise Rollout intelligenter Messsysteme wird aufgrund seines Umfangs weitere Jahre in Anspruch nehmen, um erste Konzepte der intelligenten Netze (Smart Grids) zu realisieren.


Mit „intelligenten Messsystemen“ sicher und zuverlässig in die Zukunft 

Ein intelligentes Messsystem setzt sich grundsätzlich aus 2 Komponenten zusammen:

  • Der intelligente Zähler, bei dem es sich um einen digitalen Stromzähler handelt, der in der Lage ist, Energieverbräuche und -erzeugung über den tatsächlichen Nutzungszeitraum zu erfassen und so für den Verbraucher transparent zu machen. 
  • Wird zusätzlich ein Smart Meter Gateway (SMGW) als Kommunikationseinheit verbaut, ergeben sich für die Strommarktteilnehmer verschiedene Use Cases, um ein Smart Grid zu realisieren. Großes Interesse verfolgt man hier bei der Steuerung der dezentralen Energieerzeuger (z. B. Photovoltaik- und Windkraftanlagen).

Die Eingliederung der Erzeugungs-, Verbrauchs- und Messinfrastruktur in das globale Kommunikationsnetz unterliegt zum Schutz der sensiblen Netzinfrastruktur und Endkundendaten den enorm hohen Sicherheitsanforderungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, im Detail der Technischen Richtline BSI TR-03109. Die zertifizierte Kommunikation, Inhaltsdatenverschlüsselung und Anonymisierung gewährleisten die Basis einer sicheren Kommunikation. Mit Hilfe dieser intelligenten Messinfrastruktur soll es gelingen, die durch fluktuierende Energieerzeugung zunehmenden Schwankungen im Verteilnetz zu reduzieren.

Da sich Sonne und Wind nicht auf unser Verbrauchsverhalten einstellen, müssen Stromerzeugung- und Verbrauch in Zukunft besser aufeinander abgestimmt und gesteuert werden. Eine wichtige Säule im Kampf gegen die zunehmenden Lastdifferenzen stellt die Möglichkeit der Einzel- und Gruppensteuerung dezentraler Anlagen dar. Unter Gruppensteuerung ist hier die Möglichkeit gemeint, mehrere betroffene Anlagen (bspw. Photovoltaik-Anlagen auf Einfamilienhäusern) mit Hilfe eines Steuerbefehls, den der Netzbetreiber auslöst, gebündelt zu steuern und damit die aktuelle Einspeisung zu erhöhen oder zu reduzieren.

Photovoltaik-Anlage
 

Die Herausforderung - Kommunikation zu jeder Zeit, an jedem Ort

Zur Realisierung einer flächendeckenden intelligenten Messinfrastruktur bedarf es einer ebenso verfügbaren und flächendeckenden Kommunikationsinfrastruktur. Diese Grundvoraussetzung stellt die Betreiber der Messsysteme vor eine große Herausforderung, denn in Deutschland herrschen je nach Region und Technologie nicht zu unterschätzende Versorgungslücken (vor allem in ländlichen Regionen) und ein Mangel an verfügbaren Kommunikationsalternativen (kabel- oder funkgebunden). So steigen mit der stetig zunehmenden Anzahl kleiner Erzeugungsanlagen auch die Anforderungen an die verfügbare Kommunikationsinfrastruktur. Darüber hinaus wurden in der angehängten Masterthesis verschiedene Schwachstellen in der SMGWA-Infrastruktur bezüglich ihrer Leistungsfähigkeit im Anwendungsfall einer Gruppensteuerung identifiziert.
Ein weiteres Problemfeld bildet die Erreichbarkeit von freistehenden Anlagen (z. B. Windanlage in unbewohntem Gebiet) und in Kellerräumen verbaute Messinfrastruktur, bei der es systembedingt (bei funkgebundener Kommunikation) zu Problemen bei der Gebäudedurchdringung kommen kann. Dieses Problem ist sicherlich jedem schon einmal aufgefallen, dessen Mobilfunkempfang innerhalb von Gebäuden oder in Kellerräumen versagt hat. Neben der Verfügbarkeit muss die Kommunikationsstrecke auch über Ausfallsicherheit in Situationen mit hohem Kommunikationsaufkommen (Großveranstaltungen und Krisen) verfügen.

An dieser Stelle kommt das Sicherheitsfunknetz der e*Message ins Spiel, um in netzkritischen Situationen sicher und stabil schalten zu können.


Gruppensteuerung mit Sendeinfrastruktur der   e*Message und Softwarelösung der Bosch Software Innovations GmbH - schon heute möglich

Die in der angehängten Masterthesis vorgestellten Lösungsansätze sollen den Blick für neue Wege öffnen. So soll eine hybride Kommunikationsinfrastruktur, bestehend aus Gateway (mit konventioneller leitungs- oder funkgebundener Kommunikationsanbindung) und einem e*Message Funkempfänger, dem StromPager von den jeweiligen Stärken und Schwächen der jeweiligen Kommunikationstechnologie profitieren.
Die integrierte e*Message Infrastruktur kann beispielsweise genutzt werden, um Gruppensteuerbefehle an dezentrale Erzeugungs- und Verbrauchsanlagen zu versenden. Somit kann die Lücke des ressourcenintensiven Szenarios der Gruppensteuerung (im Fall von Einzelverbindungen über die SMGW-Infrastruktur) geschlossen werden. Darüber hinaus kann das Funknetz genutzt werden, um den im aktuellen Entwurf des Messstellenbetriebsgesetz zweiten Kommunikationskanal zur Realisierung von Vorrangschaltungen des Verteilnetzbetreibers zu realisieren. Ein weiteres Szenario begründet sich aus der Notwendigkeit, bestehende, teils veraltete und sehr kostenintensive Tonfrequenz-Rundsteuerungs-Infrastrukturen zu ersetzen.
Aber auch der völlig neue Ansatz eines Prepaid-Systems, zur Reduzierung von Sperrkosten für Verbraucher und Messstellenbetreiber, ist in Verbindung mit dem Strompager realisierbar. Ein bereits heute im Einsatz befindliches zuverlässiges, leistungsfähiges und sicheres Umsetzungsbeispiel kann in diesem Blog unter der Überschrift: „6 Gründe, wieOne-Way-Kommunikationstechnologien helfen, IoT-Lösungen heute umzusetzen“ nachgelesen werden. Hier wurde eine Smart-Grid Lösung für die Stromnetz Berlin GmbH realisiert, mit der es unter anderem möglich ist Nachtspeicheröfen, Straßenbeleuchtung, Wind- und PV-Anlagen zu steuern. Dazu lieferte die Bosch Software Innovations GmbH eine intelligente Softwarelösung zur Verwaltung der mittels „e*Nergy“-Dienst der e*Message abgewickelten Steuerbefehle.
Die skizzierten Anwendungsfälle sollen verdeutlichen, dass die StromPager-Infrastruktur als Ergänzung zum Smart Meter Gateway neben dem systembedingten Vorteil zur Realisierung einer Gruppensteuerung in der Fläche auch durch die hohe Verfügbarkeit und die hohen Sicherheitsstandards dazu beitragen kann, der Herausforderung von Gruppensteuerungen einer ständig zunehmenden Anzahl von dezentralen Erzeugungsanlagen und Speichervorrichtungen zu begegnen.


Masterthesis zum Thema diskutiert Lösungsansatz für den beschriebenen Anwendungsbereich

„Eine kritische Betrachtung des Kommunikationsszenarios „Steuerung von Lasten im Smart Grid“ nach BSI TR-03109 und die Vorstellung eines Erweiterungsszenarios“ In meiner Masterthesis kann die detailliertere Betrachtung der geschilderten Thematik nachgelesen werden. Es wird ein Lösungsansatz einer Integration von StromPagern in die SMGW-Infrastruktur diskutiert und in ein mögliches Rolloutszenario eingeordnet. Der Fokus liegt auf einer optimierten Gruppensteuerung von Speicher- und Erzeugungsanlagen als Hybridlösung mit der geplanten SMGW-Infrastruktur und dessen IP-basierter Kommunikationseinrichtung. Die Masterarbeit wurde in Zusammenarbeit mit der Bosch Software Innovations GmbH erstellt. Bosch Software Innovations arbeitet an Lösungen für den Messstellenbetrieb der Zukunft und an Konzepten die dazu beitragen, unsere Stromnetze für die Anforderungen der Zukunft zu wappnen. Das oben angesprochene Beispiel einer intelligenten Softwarelösung für die Stromnetz Berlin GmbH stellt einen Teil der breiten Lösungs- und Produktpalette dar.  Weitere Unterstützung erhielt ich vom örtlichen Verteilnetzbetreiber, der Stromnetz Berlin GmbH sowie dem Sicherheitsfunknetzbetreiber e*Message W.I.S. GmbH.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen und mich auf diesem Wege bei allen Beteiligten für die tolle Unterstützung bedanken.

Marco Pultz
Softwareentwickler (Produktgruppe Energy)
Bosch Software Innovations GmbH

 
 
 
     
Derek Banner / Anke Lüders-Gollnick
 21.01.2016

Letter from the President

Dear All, 2015 was a big year for the industry with two very large contracts awarded in Belgium and The Netherlands.

These were to overlay the local TETRA networks with paging systems which are much more cost effective and display much better coverage. This is in line with our official advice which says that critical communications should not rely on only one media and that emergency messages should be sent through a variety of means, TETRA, cellular, paging, PMR etc (although paging is by far the most cost effective of these). ...

Kind regards and I wish you all a very Happy New Year.

Derek Banner
Chairman
Critical Messaging Association - Europe

Nachwort:  

Ein paar wenige Erklärungen zu den im obigen Schreiben des Präsidenten enthaltenen Informationen: LTE, UMTS, GSM und TETRA – all dies sind zellulare mobile Infrastrukturen.

Die Niederlande und Belgien sind ein weiteres Beispiel, wo und wie sicherheitsrelevanter BOS-Digitalfunk mit TETRA durch Paging ergänzt wird. Nämlich mit dem Aufbau neuer oder erneuerter landesweiter Paging-Netze, die in den nächsten Monate in Betrieb genommen werden. Wie in den BeNeLux-Ländern ist auch in Deutschland und anderswo Paging eine moderne Ergänzung zellularer mobiler Netzinfrastrukturen. Einige wichtige Dienste (zum Beispiel die Alarmierung) sind mit Paging-Netzen preiswerter und dabei oft mit wesentlich höherer Qualität darstellbar.

Weiterführende Informationen zu den Technologien in unseren Nachbarländern finden Sie hier:

1. Niederlande:
www.government.nl/latest/news/2015/03/05/provisional-award-renewal-of-c2000-known
www.technolution.eu/en/about-us/news

2. Belgien:
www.astrid.be

Anke Lüders-Gollnick

 
 
 
     
Dietmar Gollnick
 08.01.2016

Neues Jahr. 11. Nationaler Paging Kongress.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein wunderschönes neues Jahr 2016.

Viel Gesundheit und Erfolg. Und interessante Nachrichten auch an dieser Stelle. Wir freuen uns auch über Ihre Beiträge.

2016 ist auch das Jahr des 11. Nationalen Paging Kongresses am 18. und 19. April in Berlin. In der schönen Landesvertretung von Baden-Württemberg. Direkt in der Berliner Mitte am Tiergarten. Dieses Mal mit einem neuen zusätzlichen Teil: Schalten in Energieverteilnetzen. Wir werden berichten. Es gibt Frühbucherrabatte.
Eine Mail an u.kieper@emessage.de hilft.

Dietmar Gollnick

Gendarmenmarkt - fussläufig entfernt vom Veranstaltungsort des Paging Kongresses.
Gendarmenmarkt - fussläufig entfernt vom Veranstaltungsort des Paging Kongresses.
 
 
 
   
Anke Lüders-Gollnick
 18.12.2015

Besuch von der Berliner Zeitung

Kürzlich hatten wir Besuch von der Berliner Zeitung.

Die Ausstattung der Pariser Feuerwehr mit Pagern und Diensten von e*Message war ein willkommener Anlass zum Gespräch. Die „Brigade des sapeurs-pompiers de Paris“ (BSPP) wurde 1811 von Napoleon gegründet und zählt noch heute zu den Aushängeschildern der Grande Nation. Nach wie vor ist sie eine der berühmtesten Feuerwehren der Welt und mit 8.700 Beschäftigten die größte Europas.

Neben unseren unternehmerischen Themen Kommunikation, Benachrichtigung, Alarmierung und Steuerung wurde auch über den Tellerrand hinaus geschaut. Als Berliner Unternehmen mit vielen „echten“ Berlinern an Bord für uns immer wieder eine Freude. Hier geht es zum Artikel und dem persönlichen Interview mit unserem Geschäftsführer Dr. Dietmar Gollnick:

www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/dietmar-gollnick-im-chefsessel

Anke Lüders-Gollnick

 
 
 
 
Dietmar Gollnick
 17.12.2015

Energie (nicht nur) für Weihnachten

Nun hat es doch geklappt und wir haben den Vortrag von Stromnetz Berlin auf dem Forum "Digitalisierung des Stromnetzes" Ende September in Berlin-Moabit bekommen können.

Das war eine recht beeindruckende Veranstaltung in den historischen Gemäuern des Kraftwerkes in Moabit. Mit einer sehr schönen Kulisse aus Siemens und AEG der frühen Jahrzehnte des vorigen Jahrhunderts. Die Stromnetz Berlin als Verteilnetzbetreiber, der - mein oberflächlicher Eindruck - "es eigentlich gar nicht nötig hätte" bemüht sich sehr um die größeren und mittleren Kunden und führt eben für diese auch Fachforen durch. Lehrreich. Und gut besucht.

Warum wir uns daran jetzt noch erinnern?

Die Welt der Digitalisierung des Energiewesens diskutiert über den Referentenentwurf für das neue diesbezügliche Gesetz. Verbraucherschützer verstehen das nicht ganz vollständig, vermuten aber, das Gesetz werde im Januar wirksam. Die Insider sind eher beim Monat März.

Was wir aus Vortrag und Referentenentwurf entnehmen:
Anders als in der Vergangenheit nicht ganz richtig berichtet, sind netzdienliches Schalten und Messen im Verteilnetz ganz eindeutig zwei Paar Schuhe. Von Kosten- und Technologiegesichtspunkten betrachtet sind es ergänzende Anforderungen und Umsetzungen, die dann in einem Endpunkt beim Verbraucher / Erzeuger sinnvoller Weise später mit einer Schnittstelle ankommen werden. Und: Die Arbeitsteilung zwischen Messstellenbetreiber und Verteilnetzbetreiber ist auch hinsichtlich des Schaltens genauer beschrieben: Ab Inkrafttreten des Gesetzes kann dann der Netzbetreiber bei seinem (möglicher Weise "grundzuständigen") Messstellenbetreiber netzdienliches (also sicher und innerhalb von 1 bis 3 Minuten) Schalten anfordern. Sicher geht das nicht über Smart Meter Infrastrukturen, jedenfalls nicht über solche, die genau "nur" dafür ausgelegt sind. Es bleibt also spannend.

Eine - die einzige ? - Lösung bleibt Schalten mittels StromPager und in der Zukunft natürlich hybride Lösungen aus Smart Metering plus Smart Switching (auf StromPager-Basis).

Für Interessierte hier die Vorträge von Stromnetz Berlin und von mir.

Dietmar Gollnick

 
 
 
Wilfred Kranich / Jens Köhler
 30.11.2015

PMRExpo 2015 - Rückblick

Die 15. PMRExpo ist vorüber – welches Resümee kann man ziehen?

Vorweg: wir sind nicht unzufrieden.

Danke an die Kollegin und Kollegen, die für diesen schönen überzeugenden Stand gesorgt haben. Es waren mehr Kontakte als im vergangenen Jahr, erwartete, erhoffte und überraschende. Landkreise, Werkfeuerwehren, ein Winterdienst, Stadtwerke. Kunden, bekannte Interessenten und neue potenzielle Nutzer. Viel Aufmerksamkeit auch für unser neues Produkt e*Nergy. Natürlich haben wir keine Verträge geschlossen (das gibt es wohl nur im Fernsehen als Showeinlage), aber es gibt gute Ansatzpunkte, die wir weiter entwickeln und hoffentlich zum Abschluss führen können.

Gegenüber waren der große und gut besuchte Motorola-Stand und unsere südwestfranzösichen Partner. Letztere hatten zwar keinen eigenen Kaffee (kam von uns), sagten aber weitere Neuerungen auch für unsere Kunden zu. 

e*Message-Stand PMRExpozoom
e*Message-Stand PMRExpo
Gesprächsrundezoom
Gesprächsrunde
PMRExpo Besucherzoom
PMRExpo Besucher
 

Die PMRExpo ist eine Messe, bei der sich alles um professionellen Funk dreht. 168 Anbieter in diesem Jahr, davon 121 aus Deutschland. Besucher waren es wohl wieder mehr als 3.000. Nach Köln kommen die Verantwortlichen für Funkanwendungen, Leitstellen und einige von ihnen haben auch die Alarmierung im Blick, inzwischen auch einige, die das Thema e*Nergy mit betreuen.

Kommen die Leute dort hin, die wir erreichen möchten? Wäre es denkbar, dass Leute kommen, die noch nicht über Alarmierung nachdenken, es aber sollten? Die PMRExpo 2015 war gut für uns. Besser als im Vorjahr und für 2016 arbeiten wir an weiter wachsendem Interesse.

Wilfred Kranich und Jens Köhler

 
 
 
Anke Lüders-Gollnick
 26.11.2015

Nicht alle Eier in einen Korb

Parallel zur Messe PMRExpo läuft ein Kongress- und Vortragsprogramm. Am letzten Tag zum Thema Leitstellen und Sicherheit im Ernstfall.

Ein interessanter Vortrag heute: Feliks Vainik von der CMA Europe zum Thema des internationalen Standes von Warnung und Alarmierung.

Besonders heute ist es wichtig, zum Thema Sicherheit über den eigenen Rand des deutschen Tellers zu schauen. Seine Hauptschlussfolgerung: Auch und besonders in der kritischen Kommunikation nicht alle Eier in einen Korb legen, nicht Roulette spielen mit der Sicherheit, indem man zum Beispiel auf nur ein Telefonnetz setzt - auch wenn es noch so komfortabel im täglichen Einsatz ist. Auch die Alarmierung von Sicherheitskräften, die mit BOS-Digitalfunk kommunizieren, funktioniert oft sicherer, wenn sie mit einer anderen Netztechnologie erfolgt. Zum Beispiel mit Paging.

Feliks Vainik von der CMA Europe zum Thema "Europäische Erfahrung im Messaging"zoom
Feliks Vainik von der CMA Europe zum Thema "Europäische Erfahrung im Messaging"

Herr Sirtel von der Berliner Feuerwehr moderierte die Veranstaltung. Fast alle Fragen kamen von ihm, so auch:

Keine Probleme, wenn Social Media immer stärker genutzt wird?
Antwort: ja und nein. Um so mehr brauchen wir auch alternative Mittel, um wirklich sicherheitskritisch arbeiten zu können. Zum Beispiel BOS-Digitalfunk und Paging.

Andere Frage: Ist Deutschland gut aufgestellt?
Antwort: ja, ist es. Muss nur noch mehr genutzt werden. Israel, Deutschland und Frankreich sind gut aufgestellt. Alle drei haben mit Beeper und e*Message landesweite Paging-Netze, die auch dann funktionieren, wenn kaum noch etwas geht.

Den Beitrag von Herrn Vainik findet man über den im Foto unten gezeigten Zugang.

Anke Lüders-Gollnick

Vortrag_FVA
 
 
 
   
Dietmar Gollnick
 16.11.2015

Gemeinsam

Wir sind betroffen, traurig, wütend. Wir trauern mit unseren französischen Kollegen in Le Chesnay bei Paris. Wir trauern mit der so schönen und stolzen Stadt Paris, mit Frankreich.

Wir können nicht viel tun. Ehrlich sein, aufrichtig, menschlich. Auch unseren Job gut machen – für alle unsere Nutzer in Frankreich und Deutschland, die wir auch damit unterstützen.

Brandenburger Tor
Pariser Botschaft
 

Ensemble

Nous sommes émus, tristes et en colère. Nous sommes en deuil avec nos collègues francais à Le Chesnay, Paris. Nous sommes en deuil avec Paris et la France. On ne peut pas faire grand chose, sauf être honnête, sincère et humain. On peut aussi faire du bon travail - pour nos clients en France et Allemagne, à qui on rend service.

Dietmar Gollnick

 
 
 
   
Dietmar Gollnick
 12.11.2015

Edles Frühstück zu solidem Thema. Das Stromnetz und Berlin.

Heute fand im Berliner Capital Club (am Gendarmenmarkt) ein Mittelstandsfrühstück mit Thomas Schäfer, ganz neu seit 1. Juli 2015 Geschäftsführer Stromnetz Berlin GmbH, statt.

Warum bin ich hingegangen? Herr Schäfer und seine Mitarbeiter sind unsere guten Kooperationspartner bei e*Nergy und StromPager. Und wegen des Frühstückes. Außerdem liegt es auf dem Arbeitsweg. Ich war bereits einmal dort: Damals sprach Herr Ischinger über die Ostukraine und ich fand es direkt und nicht Drumherum. Das spart Energie und Zeit. Außerdem: Gerade gestern waren die Zeitungen wieder voll mit Ideen, wie  sich denn die Stadt Berlin an Gasnetz und Stromnetz beteiligen sollte.

Gelernt: Stromnetz sieht sich als zweierlei: Verteilnetz und Marktplatz. Marktplatz für jetzt schon mehr als 400 Stromanbieter. So viel wie nirgends in Deutschland oder sogar Europa. 2,3 Millionen Anschlüsse – das ist für eine Metropolenregion in Deutschland Platz 1 und in Europa nach London und Paris Platz 3.

Gelernt: Nach 1,5 Jahren Stillstand geht es jetzt weiter mit den Gesprächen mit der Stadt darüber, wie man in Zukunft den Konzessionsinhaber strukturiert haben möchte. Berlin möchte der Presse nach 50%, hat aber mit dem jetzigen Inhaber noch nicht gesprochen. (Ob das gut auf den Preis wirkt, wenn ich vorher solche Veröffentlichungen mache?)  Aber, Herr Schäfer versicherte, man wolle was die Ziele betrifft – vor allem die Klimaneutralität 2050 – gerne, sehr gerne, auf die Stadt eingehen. 

An meinem Tisch diskutiert (Da saßen Wissende?): Warum besitzt Berlin nicht das Stadtwerk wie andere - wie München zum Beispiel. Zwei Argumente: Jetzt ein bisschen spät, nun noch den 401sten Anbieter in die Schlacht zu führen. Und sich aus der Verknüpfung von Stromanbieter und Netzbetreiber Vorteile zu erhoffen - das widerspräche ja wohl der Idee der Regulierung und Liberalisierung, also den heutigen Bedingungen.

Gewusst: Der StromPager auf e*Nergy-Basis, der ja in Berlin geboren wurde und sich im RollOut befindet hat vielfachen Nutzen: Stromnetz spart viel Geld, sagt Herr Schäfer. Stromnetz kann heute sicher Consumer und „Prosumer“ (Solardächer und mehr) schalten. Und mit Freude habe ich wieder vernommen, dass wir gemeinsam auf eine steigende Akzeptanz des StromPagers auch im übrigen Deutschland setzen. Berechtigt.

Es durften Fragen gestellt werden. Da konnte man auch etwas lernen: Die Kompetenz der Mitarbeiter von Stromnetz und die Lösungen werden in welcher gesellschaftsrechtlichen Kombination auch immer gebraucht. Die Investitionen wurden gesteigert: In acht Jahren um 70%. Man hofft allseits auf Abschluss der Diskussion, um mögliche Berliner Beteiligungen noch in dieser Legislaturperiode umsetzen zu können. Wir haben zwei Windräder in Berlin. Kraftwerke kommen und gehen – Netze bleiben (be)stehen.

Thomas Schäfer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stromnetz Berlin GmbH.
Thomas Schäfer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stromnetz Berlin GmbH.

Vermutet und bestätigt: Thomas Schäfer findet  für seine Mannschaft und seine Partner folgendes wichtig, was auch für uns von großer Bedeutung ist: Aus dem Beruf eine Berufung machen und umgekehrt und professionell arbeiten. Sicher Dienstleistungen erbringen.

Seit Vorgestern gibt es bei Stromnetz eine neue Homepage: Prominent darauf: Der StromPager. Bitte mal klicken: www.stromnetz.berlin/strompager

Dietmar Gollnick


Titelbild Blogbeitrag: Berlin Capital Club

 
 
 

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