Mehr als eine Warn-App: Zur Bevölkerungswarnung ist eine sichere zweite Kommunikationsinfrastruktur notwendig

09.08.2016

Berlin, 09. August 2016: Sicherheit ist nicht selbstverständlich, das haben die letzten Tage, Wochen und Monate gezeigt. Terror, Amok und Naturkatastrophen können jederzeit und überall passieren. Prävention und Vorbereitung sind deshalb ebenso wichtig wie konkrete Handlungsabläufe und Maßnahmenplanungen im Ernstfall. Dazu gehören ein verlässliches Bevölkerungswarnsystem sowie ausfallsichere Kommunikationsmittel und -dienste, um Bürger und Einsatzkräfte sicher und zuverlässig erreichen und warnen zu können. Die Infrastruktur dazu ist vorhanden, sie muss nur verantwortungsbewusst, zielgerichtet und effizient eingesetzt werden.

„Sicherheit zu gewährleisten ist unsere Aufgabe – jeden Tag“, sagt Dr. Dietmar Gollnick, Geschäftsführer der e*Message Wireless Information Services Deutschland GmbH. Der Berliner Mobilfunknetzbetreiber unterhält Europas größtes Sicherheitsfunknetz: ein von öffentlichen und störungsanfälligen Handy-Mobilfunknetzen unabhängiges, satellitengestütztes Funknetz mit rund 800 Sendestationen in ganz Deutschland. Auf diesem Weg können Alarmierungs- und Warninformationen gleichzeitig alle Adressaten erreichen – unerheblich, ob die Teilnehmergruppe 10 oder 10 Millionen Personen umfasst. So ist es Behörden, Institutionen und Einsatzkräften möglich, mit Warnungen und Informationen schnell „vor die Lage“ zu kommen, noch bevor diese durch Social- Media-Kanäle beeinflusst oder verfälscht werden kann.

„Die jüngsten Ereignisse haben gezeigt, dass wir uns nicht auf nur eine Kommunikationstechnologie verlassen dürfen“, sagt Gollnick. Katastrophenwarnsysteme wie „Katwarn“ oder Handy-Apps wie „Nina“ sind definitiv große Fortschritte im Bereich Bevölkerungswarnung, die alleinige Lösung aber können auch sie nicht sein. Beim Münchner Amok-Lauf stieß „Katwarn“ volumenbedingt an seine Grenzen, „Nina“ verwies aufgrund technischer Probleme auf die Kanäle der Münchner Polizei. Eine einheitliche und stabile zweite Kommunikationsinfrastruktur würde in diesen kritischen Fällen für Kommunikationssicherheit sorgen – es gibt sie auch schon seit Jahren.

Über das Sicherheitsfunknetz von e*Message können Alarmierungs- und Warndienste installiert und eingesetzt werden, die bundesweit zuverlässig warnen und informieren können: e*BOS sorgt für die unverzügliche, gleichzeitige Alarmierung von Feuerwehren und nichtpolizeilichen Einsatzkräften mit optimaler Funkversorgung. Als vorbeugende Informations- und Warnlösung hat sich e*Warn etabliert: In Zusammenarbeit mit dem Bund-Ländersystem MoWaS (Modulares Warnsystem) als Nachfolger von SatWaS stellt die Lösung die zuverlässige und von allgemeinen Netzstrukturen unabhängige Warnung von Bevölkerung und Spezialkräften sicher – flächendeckend oder auf die Hausnummer genau.

Wichtig ist hier der so genannte „Weckruf“, die eindeutige akustische Warnung. Nachdem bundesweit nahezu sämtliche öffentlichen Warnsirenen abgeschafft worden sind, herrscht hier ein Defizit, das schnell ausgeglichen werden könnte. Die Warnlösung e*Warn ist in der Lage, über Mini-Warnsirenen, Pager-Endgeräte oder auch speziell ausgerüsteten Tablet-PCs in öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen im Ernstfall zuverlässig zu alarmieren: Amtsleiter, Schuldirektoren, Behördenchefs, Klinikpersonal oder Einsatzleiter können also frühzeitig gewarnt werden und zielgerichtete Maßnahmen einleiten, auch wenn öffentliche Handy- Netze ausfallen, nicht erreichbar sind oder deren Betrieb eingeschränkt oder sogar abgeschaltet werden muss. Oder wenn ein „Vertrauenssiegel“ für die Warninformation entscheidend ist, um Irreführungen und Fehlalarme durch Fake- und Falschinformationen wie zuletzt in München zu vermeiden.

Zusammenarbeit mit Behörden, Institutionen und Helfern

e*Message arbeitet seit Jahren mit offiziellen und institutionellen Stellen des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes sowie mit Rettern, Helfern und Initiativen zusammen. Zum Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe BBK (Betreiber von „Nina“) wie zu den Fraunhofer- Entwicklern von „Katwarn“ bestehen enge Bindungen. Denn nur gemeinsam lässt sich das hohe Maß an Sicherheit gewährleisten, um die Bevölkerung zuverlässig und wirkungsvoll warnen zu können.

Dies geht auch über Rauchmelder: Seit 2012 ist es möglich, diese Geräte mit einem Warnchip auszurüsten, der im Alarmierungsfall akustisch warnt und weckt, und zwar in jedem Haushalt. Albrecht Broemme, Präsident des Technischen Hilfswerkes THW, bekräftigt die Initiative, Paging- Technologie „auch für die Steuerung von Rauchwarnmeldern zu benutzen, um hierdurch die Warnung der Bevölkerung zu verbessern“.

Sicherheitslösungen werden in Deutschland seit 2015 mit dem neuen Qualitätszeichen „Safety made in Germany“ (SMG) besonders gekennzeichnet. e*Message gehört zu den bundesweit ersten Trägern dieses Qualitätssiegels, das von der Vereinigung zur Förderung des deutschen Brandschutzes e. V. (vfdb) für exzellente Produkte und Leistungen der Sicherheits-Branche aus Deutschland vergeben wird. e*Message hat das Gütesiegel für die Qualität von e*BOS und e*Warn erhalten.

Über e*Message:
Die e*Message Wireless Information Services GmbH (e*Message Europe) ist Betreiber von Europas größtem Sicherheitsfunknetz. Als einer der vier Mobilfunknetzbetreiber im deutschen Markt unterhält e*Message ein von öffentlichen Netzen unabhängiges, satellitengestütztes Funknetz mit rund 800 Sendestationen in ganz Deutschland. e*Message bietet spezialisierte Messaging-Dienste in den Schwerpunktthemen Sicherheit, Mobile Organisationslösungen und Integrierte Lösungen an. Damit können Einzelpersonen und Personengruppen (z. B. Ärzte, Behörden, Feuerwehr, Winterdienste, Servicekräfte) durch digitale Endgeräte zuverlässig, schnell und zielgenau benachrichtigt, gewarnt und alarmiert werden. Im Dezember 1999 gegründet, hat e*Message im Januar 2000 die Funkrufaktivitäten der Deutschen Telekom sowie der France Télécom übernommen und ständig weiterentwickelt. Die Betriebszentralen der Unternehmensgruppe befinden sich in Berlin und in Paris. (www.emessage.de)

Unternehmenskontakt:
Anke Lüders-Gollnick
e*Message Wireless Information Services Deutschland GmbH
Schönhauser Allee 10-11
10119 Berlin

Tel.: +49 30 4171-1223
Fax: +49 30 4171-1933

E-Mail: presse@emessage.de
URL: www.emessage.de

Pressekontakt:
Christof Kaplanek
Hoschke & Consorten Public Relations GmbH

Tel.: +49 40 36 90 50-38
E-Mail: c.kaplanek@hoschke.de

Pressemitteilung herunterladen

Copyright © e*Message 2014 | Impressum

Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen