Stellungnahme zur BDEW-Umfrage

04.03.2011

Über Anforderungen der Versorgungsunternehmen an die mobile Daten- und Sprachkommunikation aus dem Oktober 2010.

BDEW

„Unternehmen der Energie- und Wasserbranche nutzen die mobile Sprach- und Datenkommunikation in der Unternehmenskommunikation zur Planung und Koordinierung von Wartungs- und Serviceteams, aber auch zur Benachrichtigung und Rücksprache im Notfall“, so beginnt die im Oktober 2010 veröffentlichte BDEW-Umfrage* zu Anforderungen der Versorgungsunternehmen an die mobile Sprach- und Datenkommunikation.

 

Unterschiedliche Telekommunikationstechnologien, die in der Umfrage unter 

  • analoger und digitaler Betriebsfunk,
  • öffentlicher Mobilfunk
  • öffentliche Festnetzverbindungen
  • Paging und Satellitentelefonie

zusammengefasst sind, sind grundsätzlich in allen Kommunikationsebenen, also für die

  • Regelkommunikationsebene und
  • Rückfall- und Notfallebene sowie für die
  • Alarmierung Bereitschaftsdienst verwend- und einsetzbar.

Die o.a. Telekommunikationstechnologien stehen in öffentlichen und nicht öffentlichen Kommunikationsnetzen zur Verfügung. Sie unterscheiden sich im Wesentlichen durch die Art des Zuganges, also durch eine freie oder durch eine exklusive Nutzung der Netze und der Art deren Betriebsführung. Der Betrieb eigener Funknetze ist keine zwingende Voraussetzung für die Kommunikation bei Störungen und Großschadensereignissen. Nichtöffentliche Kommunikationsnetze, die professionell betrieben und als Dienstleistung angeboten werden, erfüllen die hohen Anforderungen ebenso.

Je nach unternehmensspezifischer Anforderung an die Relevanz der Kommunikationsebenen, können demzufolge öffentliche oder nichtöffentliche Alarmierungsnetze benutzt werden.

Die e*Message Unternehmensgruppe bietet die o.a. Telekommunikationstechnologie Paging (auch Funkruf genannt) in Form von öffentlichen und nichtöffentlichen Alarmierungsnetzen für professionelle Anwender in Deutschland an.

Die auch in der Umfrage genannten Störungsszenarien*² werden durch die realisierte Netzstruktur und den professionellen Betrieb der Alarmierungsnetze weitgehend eliminiert und behindern in keinster Weise die Nutzbarkeit für Unternehmen der Energie- und Wasserbranche.

Die von der e*Message angebotenen Alarmierungsnetze sind durch den Einsatz von satellitengestützten Übertragungswegen von der jeweiligen Alarmzentrale bzw. Leitstelle zum Network Operation Center (NOC) und von dort zu den regionalen Senderstandorten hochverfügbar, auch bei Zerstörung oder Beschädigung von konventionellen Übertragungswegen und/oder Telekommunikationsknoten.

Die Kompensation eines Ausfalles oder einer länger andauernden Unterbrechung der öffentlichen Stromversorgung wird durch entsprechend konfigurierbare unterbrechungsfreie Notstromversorgungsanlagen, insbesondere bei nichtöffentlichen Kommunikationsnetzen gewährleistet. Überlastungen von Telekommunikationseinrichtungen z.B. durch übermäßig hohe Beanspruchungen bei Großschadensereignissen werden durch eine sorgfältige Planung und Betriebsführung der nichtöffentlichen Alarmierungsnetze vermieden. In nichtöffentlichen Kommunikationssystemen ist die Verkehrslast in Abhängigkeit von der Anzahl der Nutzer und den möglichen Kommunikationssituationen (Regelkommunikations-, Rückfall- bzw. Notfallebenen) entsprechend gesichert. Die professionelle Betriebsführung und redundante Strukturen sowie exklusive Systemzugänge verhindern Systemzusammenbrüche beispielsweise durch Softwarefehler oder kriminelle Handlungen. Abschaltungen oder sonstige Systembeeinflussungen durch einen professionellen Systemanbieter bzw. Betreiber sind aufgrund der technischen Komponenten des Kommunikationssystems als auch der kommerziellen Betriebsführung ausgeschlossen.

Betrachtet man die wesentlichsten zahlenmäßigen Aussagen der Umfrage so ergeben sich in diesem Zusammenhang folgende Feststellungen:

  • für mehr als 60 % der Unternehmen sind eigene Betriebsfunknetze aber auch Gemeinschafts- und Fremdnetze für die Kommunikation unverzichtbar
  • neben einer hohen Verfügbarkeit im Normalbetrieb (30%) ist eine sehr hohe Verfügbarkeit in Not- und Krisensituationen (40%) notwendig
  • Pager für die Alarmierung der Bereitschaftsdienste, als spezifische Form der Regelkommunikation, beabsichtigen 17 % der Unternehmen zukünftig einzusetzen, weitere 6 % auch für die Rück- und Notfallebene. Ein Viertel der Unternehmen, die im Rahmen der Umfrage geantwortet haben werden zukünftig auf Pagingsysteme zur mobilen Kommunikation setzen.

Pagingsysteme dienen in erster Linie der Informationsübertragung von einer Alarmzentrale bzw. Leitstelle an einzelne oder mehrere Nutzer, sie sind redundant zu anderen eingesetzten Kommunikationssystemen und weitgehend unabhängig von öffentlichen Mobilfunksystemen.

Über die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten, spezifische Leistungsmerkmale und die unterschiedlichen Systemkonfigurationen informieren und beraten wir Sie gern. Detaillierte Informationen über e*Cityruf für Ver- und Entsorger finden Sie hier.

e*Message W.I.S. Deutschland GmbH
Berlin, den 28.2. 2011

* Energie-Info, Ergebnis der BDEW-Umfrage „Anforderungen der Versorgungsunternehmen an die mobile Sprach- und Datenkommunikation“, BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V., Berlin, 15.Oktober 2010 *² Leitfaden zur Beherrschung von Großstörungen -- Telekommunikationskonzept, VDN Verband der Netzbetreiber e.V., Berlin, Januar 2007

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