Doppelt hält besser

21.09.2010

Die Erlanger Stadtwerke AG nutzt jetzt e*Cityruf als Zweitalarmierungsweg für ihre Bereitschaftskräfte.

Zweitalarmierung

09/2010. Um die Versorgungssicherheit zu garantieren, hat die Erlanger Stadtwerke AG einen zusätzlichen Alarmierungsweg für ihren Rufbereitschaftsdienst eingeführt. Mit dem satellitengestützten Funkrufdienst e*Cityruf bleiben die Einsatzkräfte auch dann erreichbar, wenn Betriebs- und GSM-Mobilfunk nicht verfügbar sind.

 

Das Wirtschaftsunternehmen der fränkischen Stadt Erlangen versorgt seine Kunden mit Elektrizität, Fernwärme, Erdgas und Wasser. Um die Versorgung der Kunden – allein fast 65.000 in der Stromsparte – sicherzustellen, sind rund um die Uhr Bereitschaftskräfte im Einsatz. Bisher wurden sie bei Störungen nur über Mobiltelefone alarmiert. Für die Kommunikation im Versorgungsgebiet ist das Unternehmen zudem mit konventionellem Betriebsfunk ausgestattet. „Beides bietet keinen Anlass zur Beschwerde, doch Verfügbarkeit und Reichweite sind unter Umständen beschränkt und erfüllen nicht alle gestiegenen Anforderungen des Bereitschaftsdienstes“, erklärt René Ohnemüller, Leiter der Abteilung Leittechnik der Erlanger Stadtwerke. So befinde sich die Rufbereitschaft nicht immer in Reichweite des Betriebsfunks. Außerdem können technische Probleme des GSM-Mobilfunknetzes die Alarmierung erschweren. Bei Störungen müssen die Bereitschaftskräfte für die Leitstelle jedoch stets erreichbar sein – selbst beim Ausfall einer Alarmierungslösung. Daher sichern die Erlanger Stadtwerke die Kommunikation zwischen Meldestelle und Entstörungsdienst seit kurzem zusätzlich durch den flächendeckend verfügbaren Funkrufdienst e*Cityruf als redundanten Alarmierungsweg.

„Ausfälle des GSM-Mobilfunknetzes zum Beispiel bei Großveranstaltungen zeigen uns immer wieder deutlich, dass wir uns nicht allein auf die Alarmierung über Mobiltelefone verlassen können. Bei Netzausfällen wären unsere Bereitschaftskräfte dann eventuell stundenlang nicht erreichbar“, so René Ohnemüller. Dank e*Cityruf ist die Alarmierung der Bereitschaftskräfte jetzt auch bei GSM-Netzausfällen und weit über das Versorgungsgebiet hinaus abgesichert. Information und Alarmierung funktionieren dank der hervorragenden Inhouseversorgung selbst dann, wenn sich die Bereitschaftskräfte gerade in Kellern oder Tiefgaragen aufhalten.

Damit erfüllen die Erlanger Stadtwerke AG nicht nur die durch das Energiewirtschaftsgesetz vorgegebene Anforderung, Energieanlagen so zu betreiben, dass die technische Sicherheit gewährleistet ist, sondern auch die Zertifizierungsvoraussetzungen, in der als Schutzziel definiert ist, dass Störungen unverzüglich nachzugehen ist, um Gefahren zu beseitigen und Schäden zu begrenzen.

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