Von Charleston nach Dublin

01.07.2010

Paging-Weltkongress ehrte Dr. Dietmar Gollnick, CEO der e*Message-Gruppe, mit dem „Industry Recognition Award“.

Dublin

06/2010. Beim zweiten Paging-Weltkongress vergaben Netzbetreiber und Hersteller von allen Kontinenten in Charleston (USA) erstmals den „Industry Recognition Award“. Der in geheimer Abstimmung ermittelte Preis ging an Dr. Dietmar Gollnick (links auf dem Foto), CEO der e*Message-Gruppe, und würdigte vor allem die innovativen Entwicklungen des Unternehmens.

 

Mehr als 150 Teilnehmer von rund hundert Paging-Unternehmen aus aller Welt bestätigten bei der zweiten „Global Paging Convention“ aus ihrer Praxis: Paging steht für sichere mobile Kommunikation auch bei Großschadenslagen und für die besondere Möglichkeit, sehr viele Adressaten gleichzeitig zu erreichen. Aufbauend auf den Stärken der Technologie, eröffnet sich eine vielgestaltige globale Paging-Landschaft, wie sich auf dem im Juni von der American Association of Paging Carriers (AAPC) und der European Mobile Messaging Association (EMMA) veranstalteten Weltkongress in Charleston zeigte.

Paging global: Zum Beispiel in Belgien, Mexiko und den USA

So sind in den USA weit über 60 Prozent der Paging-Anwender in Krankenhäusern und anderen großen medizinischen Einrichtungen zu finden. Mittels Paging werden nicht nur Ärzte und Krankenschwestern alarmiert, sondern auch medizinische Geräte überwacht. Anders stellt sich die Situation in Europa dar, wo industrielle Kunden deutlich vor denen aus dem Gesundheitswesen rangieren und die Bedeutung von Paging für Feuerwehren, Rettungsdienste und Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes stetig wächst. Die Niederlande denken zum Beispiel über Systeme nach, die bis 2030 Paging in Ergänzung zu den sich ebenfalls weiter entwickelnden TETRA-BOS-Systemen liefern sollen. Auch Belgien setzt beim A.S.T.R.I.D.-Projekt auf Paging für die Alarmierung, um über ein absicherndes redundantes System außerhalb des TETRA-BOS-Netzes verfügen zu können. Überraschend das Beispiel Mexiko: Dort sind 2.500 Pager der Firma SkyTel im Einsatz, um ein Großprojekt der staatlichen Sozialfürsorge zu unterstützen. Neben Anregungen für neue Lösungen bot der Weltkongress auch die Chance, internationale Kooperationen anzubahnen sowie Schnittstellen, Protokolle und andere technologische Weiterentwicklungen zu erörtern.

Preiswürdig: Neue Lösungen, Einsatzfelder und Innovationen

Bereits im Vorfeld hatten die Veranstalter alle Teilnehmer gebeten, ihnen ihren Kandidaten für den erstmals zu vergebenden „Industry Recognition Award“ vorzuschlagen. Die Wahl fiel auf Dr. Dietmar Gollnick, CEO der deutsch-französischen e*Message-Unternehmsgruppe. e*Message habe nicht nur völlig neue Lösungen entwickelt und Anwendungsfelder erschlossen, hieß es in der Laudatio, sondern auch zahlreiche Innovationen hervorgebracht. So überträgt e*Message seit 2007 dynamisch aktualisierte Wettervorhersagen über ihre landesweiten Paging-Netze in nunmehr zwei Millionen Haushalte Frankreichs und Deutschlands.

Fr. Merkel

Jüngstes Beispiel: Seit November 2009 liefert e*Message in einem großen Feldversuch mit der EnBW Energie Baden-Württemberg AG flexible Strompreise in ausgewählte Haushalte, die dank angeschlossener „Stromampel“ helfen können, den Energieverbrauch zu senken. Auf der CeBIT 2008 erstmals von EnBW und e*Message vorgestellt, überzeugte sich am Stand des EnBW-Partners IBM auch Bundeskanzlerin Angela Merkel von den Leistungsmerkmalen der „Stromampel“.

Beispiel Nummer drei: Ebenfalls erfolgreich werden bei Feldtests mit dem Fraunhofer Institut für Software- und Systemtechnik (ISST) e*Warn-Sirenen mit dem von e*Message entwickelten e*Warn-Modul eingesetzt. Es bietet die Chance, Bürger und Behörden auf die Straße und Hausnummer genau vor Gefahren zu warnen, etwa über Rauchwarnmelder, in die das e*Warn-Modul integriert wird. Mindestens ein Prototyp wird im Oktober auf der größten internationalen Sicherheitsmesse Security in Essen vorgestellt.

Der Termin für das nächste Paging-Welttreffen steht ebenfalls fest: Nach Montreal und Charleston wird Dublin im März 2011 die Teilnehmer aus aller Welt empfangen und selbst viel zu berichten haben. Schließlich setzen in Irland weltweit agierende Technologieanbieter wie Google und Ebay auf Paging – aus Sicherheitsgründen.

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