Neue Internet-Plattform zum Thema Bevölkerungswarnung

29.10.2009

www.ewarn.de ist die Adresse einer neuen Internet-Plattform rund um das Thema Warnung der Bevölkerung. Sie beleuchtet die Situation in Deutschland, verweist auf internationale Erfahrungen und hält zukunftsträchtige technologische Lösungen bereit. So wird der von e*Message seit 2008 entwickelte neue Dienst e*Warn erstmals im Zusammenhang dargestellt.

ewarn

Seit die Sirenen Anfang der 90er Jahre von den meisten Kommunen in Deutschland abgebaut wurden, besteht ein Kommunikationsdefizit im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Obwohl der Bund Ende 2001 das Satellitengestützte Warnsystem SatWas in Betrieb genommen hat, um Warnmeldungen und Gefahrendurchsagen vor allem mithilfe der Medien schnell an die Bürger zu übermitteln, existiert dennoch eine empfindliche Warnlücke.

 

Es geht um die „letzte Meile“ - hin zum Bürger. Was geschieht zum Beispiel nachts oder bei Stromausfall? Oder: Wie können betroffene Bürger einer Straße gewarnt werden, ohne eine ganze Stadt in Aufregung zu versetzen? Und: Wie können verschiedene Warninformationsquellen zusammengeführt werden?

Diese und weitere Aspekte rund um das Thema Bevölkerungswarnung behandelt die neue Internet-Plattform www.ewarn.de. Sie beleuchtet die Situation in Deutschland, verweist auf internationale Erfahrungen und stellt zukunftsträchtige technologische Lösungen in den Mittelpunkt.

So entwickelt e*Message seit 2008 mit e*Warn einen neuen Dienst zur Bevölkerungswarnung in Deutschland. Er beinhaltet die Verteilung und Zustellung von Warn- und Alarmierungsinformationen zuständiger Behörden und Organisationen an die jeweils betroffenen Bürger. Mehr noch: Mit e*Warn kann eine sehr selektive Zustellung der Informationen, von der Bevölkerung eines ganzen Landes bis hin zur einzelnen Hausnummer einer Straße, realisiert werden. Und zwar bei einfachster, z.B. Landkarten- oder Stadtplan-basierter, Auswahlsteuerung und zu überschaubaren Kosten. Wie sich auch bei gemeinsamen Feldtests mit dem Fraunhofer Institut für Software- und Systemtechnik (ISST) zeigt, erfüllt e*Warn wichtige Forderungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) an ein Warnsystem für alle Gefahrenlagen: Es ist flexibel adressierbar, räumlich skalierbar und ermöglicht die dezentrale Aktivierung durch alle im Katastrophenschutz Verantwortlichen.

Die neue Internet-Seite www.ewarn.de hält nicht nur eine Fülle von Informationen bereit, sondern sucht auch den Dialog. Meinungen zum Problemkreis Zustellung von Alarmierungen und Informationen im Rahmen des Systems der Bevölkerungswarnung sowie Vorschläge zu potenziellen Warn-Endgeräten und Piloteinsatzfällen sind willkommen.

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