Unwettersirene mit Weckeffekt

18.02.2009

e*Message mit Weltneuheit auf dem 4. Extremwetterkongress in Bremerhaven: Unwettersirene – Frühwarnmodul mit Weckeffekt.

Weckeffekt

Auf dem 4. Extremwetterkongress in Bremerhaven präsentierte der Alarmierungsspezialist e*Message erstmals eine so genannte Unwettersirene. Sie basiert auf einem neu entwickelten Warnmodul und sorgt auch nachts für den erforderlichen Weckeffekt.

 

Das Frühwarnsystem bei Extremwetter ist bereits in einem Feldversuch gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut (ISST) im Einsatz. Unwetter und Temperaturextreme nehmen in unseren Breiten zu. Laut Statistik verdoppelt sich die Anzahl der Naturkatastrophen innerhalb von zehn Jahren in Deutschland. Die Schäden erreichen Milliardenhöhe und nicht selten sind auch Menschenleben zu beklagen. Aber wie soll die Bevölkerung rechtzeitig vor Stürmen, Orkanen oder Überschwemmungen gewarnt werden? Ein Riesenproblem, zumal nachts oder bei Stromausfall. Hier bietet sich mit der neu entwickelten „Unwettersirene“ von e*Message eine flächendeckende Lösung an, die am 19. und 20. Februar auf dem 4. Extremwetterkongress in Bremerhaven erstmals öffentlich präsentiert wurde. Sie ermöglicht es, Unwetterwarnungen schnell, effizient und gezielt in den Haushalten zu empfangen und ist sowohl für lokale, territoriale als auch nationale Schadensfälle einsetzbar.

Blitzschnell gewarnt vor Stürmen, Orkanen, Gewittern oder Blitzeis

Egal, ob es blitzt, hagelt, stürmt, schneit, aus Kannen regnet oder gefährliches Blitzeis droht – mittels „Unwettersirene“ sind die Nutzer rechtzeitig gewappnet. Und zwar überall in Deutschland. Sie basiert auf einem preis- und stromsparend aufgebauten e*Warnmodul (e*WM), das fast jedes elektronische Gerät in eine intelligente Sirene verwandeln kann. Je nach Wirtsgerät erfolgt die Ausgabe der Warninformation akustisch, visuell auf einem Display oder elektronisch auf einem weiter verarbeitendem Medium. Dieses Frühwarnmodul arbeitet nicht nur ohne SIM-Karten und unabhängig von öffentlichen Telefonnetzen, sondern ist auch wesentlich genauer, flexibler und wirkungsvoller einsetzbar als herkömmliche Sirenen. Dank Satellitenkommunikation funktioniert das zur Übertragung der Wetterinformationen genutzte bundesweite Data-Broadcast-Netz von e*Message auch unter extremen Bedingungen störungsfrei.

Fraunhofer Institut und e*Message: Feldversuch mit Frühwarnsystem

Das Frühwarnmodul von e*Message ist Teil des SAFE-Projekts (Sensor-Aktor-gestütztes Frühwarnsystem bei Extremwetter) des Fraunhofer Instituts Software- und Systemtechnik (ISST). Ín einem gemeinsamen Feldversuch ist es in der Marktgemeinde Mering und bei Wacker Chemie Burghausen derzeit schon im Einsatz. Dort sind öffentliche Gebäude wie Schulen und Kindergeräten mit e*Message-Warnmeldern ausgestattet. Die erforderlichen Wetterinformationen liefert die Unwetterzentrale eines renommierten Wetterdienstes. e*Message gilt bereits seit Jahren als führender Alarmierungsspezialist und Experte bei der Übertragung von Wetterinformationen. Dem 2005 eingeführten wetter.de e*Skyper, einem gefragten Kooperationsprodukt mit RTL, folgte 2007 eine Weltneuheit – satellitengestützte Funkwetterstationen, die mittlerweile weit über eine Million Haushalte in Deutschland und Frankreich bis zu sechs Tage im Voraus über das aktuelle und das zu erwartende Wetter informieren. Eine Integration des Warnmoduls in solche Wetterstationen ist unaufwändig realisierbar.

Schon in diesem Jahr sind auch Rauchwarnmelder denkbar, die mittels e*WM Warnmeldungen empfangen und sie inhaltsabhängig weitergeben. Mit Hilfe des e*Warnmoduls kann die Bevölkerung auf die Straße und Hausnummer genau vor Bedrohungen gewarnt werden – ohne die Notwendigkeit einer vorab definierten statischen Warnregion und mit großer Unabhängigkeit von der Stromversorgung. Damit wäre es möglich, die Bürger umgehend, gezielt und sehr genau zu warnen, auch nachts. Denn die Lösung sorgt für den erforderlichen Weckeffekt.

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