Lkw-Zulaufsteuerung im Hamburger Hafen jetzt mit e*Cityruf

25.04.2007

Seit kurzem setzt das Frucht- und Kühlzentrum in der Hamburger Hafen und Logistik AG e*Cityruf als Leitsystem in der Lkw-Zulaufsteuerung ein. Damit hat der deutsche Marktführer im Fruchtumschlag nicht nur ein drängendes logistisches Problem gelöst, sondern auch Zeit, Personal und Kosten eingespart.

Lkw-Zulaufsteuerung im Hamburger Hafen jetzt mit e*Cityruf

Die Situation: In Stoßzeiten treffen Dutzende Lkw gleichzeitig am 530 Meter langen O’Swaldkai im Hamburger Hafen ein. In der dort ansässigen Frucht- und Kühlzentrum GmbH werden jährlich zwischen 700.000 bis 800.000 Tonnen Bananen umgeschlagen. Hinzu kommen noch bis zu 100.000 Tonnen andere Südfrüchte, die vom deutschen Marktführer im Fruchtumschlag ohne Unterbrechung der Kühlkette verladen und kommissioniert werden.

Das Problem: Bis vor kurzem wurden die eintreffenden Lkw noch über Schmalbandfunk zur vorgesehenen Ladestelle geholt. „Die Anlage war uralt und relativ aufwändig im Betrieb“, erklärt Andrea Schecker-Krauß, im Frucht- und Kühlzentrum zuständig für Systementwicklung und Projekte. „Uns ärgerte auch, dass die sehr teuren Endgeräte immer in die Ladestation und oft kalibriert werden mussten.“

Die Lösung: Mit dem Wechsel zum Funkrufdienst e*Cityruf ist die Frucht- und Kühlzentrum GmbH dem Ansturm der Lkw jetzt nicht nur besser gewachsen, diese Lösung trägt auch dazu bei, Arbeitsabläufe erheblich zu verkürzen und Kosten zu senken. Unterm Strich wird mindestens eine Arbeitskraft eingespart.

Der Ablauf: Die ankommenden Lkw-Fahrer melden sich nun im Fruchtterminal an, erhalten einen e*Cityruf-Pager und fahren in die Wartezone. Wer will, geht in die Kantine, und bleibt trotzdem erreichbar. Sobald ein Fahrer an der Reihe ist, wird ihm aus der EDV-Anwendung heraus eine e*Cityruf-Nachricht mit der anzusteuernden Box-Nummer an einer der 30 Laderampen gesendet. Anschließend gibt er den handlichen e*Cityruf-Empfänger wieder im Terminal ab. Da die kostengünstigen Geräte über eine lange Batterielebensdauer verfügen, entfallen die eingangs genannten, lästigen Arbeitsschritte.

Noch ein Plus: Für den Funkrufdienst e*Cityruf sprach außerdem, dass er sich unkompliziert in das von Andrea Schecker-Krauß maßgeblich entwickelte „Anwendungssystem Banane“ integrieren ließ und sofort einsetzbar war. Dieses System sorgt für den lückenlosen Online-Zugriff auf aktuelle Statusinformationen über die Abwicklung der Bananen-lagerung und deren Weitertransport – optimal für den Informations-austausch zwischen Lager, Abfertigungsanlage, Kunde und Spediteur.

(Hinter-) Gründe: Im Logistik-Einsatz steigt die Nachfrage nach e*Cityruf nicht ohne Grund. Der Funkrufdienst ermöglicht eine optimale Koordination der Lkw und deren bedarfsgerechte Abfertigung. Lange Standzeiten entfallen. Dringend benötigte Waren sind schneller dort, wo sie sein sollen. Die einfache Handhabung und Integration in vorhandene EDV-Systeme, günstige Flatrate-Preise, die unmittelbare Übertragung der Nachrichten und die sichere mobile Erreichbarkeit sprechen ebenfalls für sich. Alles Gründe, die Autohersteller ebenso überzeugen wie Getränke-produzenten, Supermarktketten, Versandhäuser, Druckereien, große Zulieferbetriebe oder Terminals für den internationalen Gütertransfer.

„Für uns zählte, wie einfach, kostenmäßig überschaubar und zuverlässig das System ist“, begründet Geschäftsführer Andreas Biermeier die Entscheidung der Franz Zentis GmbH & Co. KG für e*Cityruf. „Wir mussten keine Projektgruppe bilden oder aufwändige Installationen vornehmen. Eigentlich mussten wir gar nichts tun. Je komplexer die Vorgänge, desto einfacher die Lösung.“
Auch BMW, REWE, Krombacher, KTL Kombi-Terminal Ludwigshafen, die Friesland Deutschland GmbH, Fressnapf und andere Unternehmen bestätigen: Mit e*Cityruf können die Standorte deutlich entlastet und die Lkw-Wartezeiten um rund 60 Prozent gesenkt werden.

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