e*Cityruf als „Lotse“ bei REWE

08.02.2007

REWE setzt auf e*Cityruf als Leitsystem in der Lkw-Zulauf-steuerung. Nachdem die Zentrallager Nord/Nordost bereits 2005 und 2006 mit e*Cityruf ausgestattet wurden, folgen nach Wiesloch jetzt auch das Frischezentrum Eiting und die anderen Standorte in Deutschland. Damit löst REWE nicht nur ein drängendes logisti-sches Problem, sondern spart auch Zeit, Personal und Kosten ein.

Die Situation: Mit einem Gesamtumsatz von rund 42 Milliarden Euro und mehr als 260.000 Beschäftigten in 14 Ländern steht die REWE Group auf einem vorderen Platz im europäischen Handel. Diese Zahlen setzen eine ausgefeilte Logistik voraus.

Das Problem: In den jeweiligen Zentrallagern treffen täglich Hunderte Spediteure ein. Vor zwei Jahren wurden die Lkw noch über veraltete Funkanlagen von den Warteplätzen an die richtigen Ladetore gelotst. „Die alten Funkempfänger waren teuer, nicht so robust und deshalb ständig reparaturbedürftig“, so Pierre Brussé, Technischer Leiter der Zentrallager Nord / Nordost. Nach gründlicher Prüfung der Alternativen entschied er sich 2005 für den Funkrufdienst e*Cityruf. Innerhalb weniger Monate wurden Großbeeren, Stelle und Rüsseina – mit 65.000 Quadratmetern das größte der drei Logistik-Zentren – auf e*Cityruf umgestellt. Weitere Zentrallager folgten. Ihr Beispiel machte Schule.

Die Lösung: Künftig soll die Lkw-Zulaufsteuerung in allen deutschen Logistik-Zentren von REWE mit e*Cityruf koordiniert werden. Der Standort Wiesloch – hier werden täglich bis zu 400 Lkw abgefertigt – hat die Zahl seiner e*Cityruf-Anschlüsse soeben von 50 auf 150 erhöht. Im Frischezentrum Eiting ging e*Cityruf jetzt erstmals in Betrieb. Sowohl in Wiesloch als auch in Eiting sollen die unwirtschaftlichen PSA-Anlagen abgeschafft und durch das moderne, zeitgemäße e*Cityruf-System ersetzt werden. In beiden Standorten wird e*Cityruf über E-Mail angebunden. Dies ist gegenüber dem alten System ein klarer Fortschritt.

Das Prozedere: Die ankommenden Lkw-Fahrer melden sich in der Regel beim Pförtner oder im Terminal an, erhalten einen e*Cityruf-Pager und fahren in die Wartezone. Wer will, geht in die Kantine, und bleibt trotzdem erreichbar. Sobald ein Fahrer an der Reihe ist, wird ihm aus der vorhandenen EDV-Anwendung heraus eine e*Cityruf-Nachricht mit der anzusteuernden Rampen-Nummer gesendet. Anschließend gibt er den batteriebetriebenen e*Cityruf-Pager wieder ab. „Der Aufwand für das Büro ist minimal. Da der Empfänger schon im E-Mail-Adressfeld steht, gibt es nur noch die jeweilige Tor-Nummer am PC ein“, erklärt Pierre Brussé. „Ich bin froh, dass sich die Situation so schnell geändert und so gut entwickelt hat. e*Cityruf ist eine bewährte, stabile Technik.“

Der Nutzen: e*Cityruf lässt sich unkompliziert in die vorhandenen EDV-Systeme integrieren und ist sofort einsetzbar. Investitionen in Aufbau, Betrieb und Wartung einer eigenen Anlage sowie in teure Funkgeräte entfallen. e*Cityruf ermöglicht die schnelle, bedarfsgerechte Abfertigung der Lkw. Lange Standzeiten gehören der Vergangenheit an. Lagerkapazitäten werden entlastet. Günstige Pauschalpreise, geringer Zeit- und Personalaufwand, die unmittelbare Übertragung der Nachrichten und die sichere mobile Erreichbarkeit sprechen ebenfalls für sich. Auch BMW, EDEKA, KTL Ludwigshafen, die Friesland Deutschland GmbH, Fressnapf und andere Unternehmen bestätigen: Mit e*Cityruf können die Standorte deutlich entlastet, Wartezeiten minimiert und Kosten erheblich gesenkt werden.

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