Strom-Blackout: e*Message-Netze arbeiteten störungsfrei

06.11.2006

Keine Unterbrechung der Paging-Dienste in Deutschland und Frankreich beim flächendeckenden Stromausfall am 4. November.

Blackout

Während des flächendeckenden Stromausfalls am 4. November 2006 in Westeuropa und Nordafrika arbeiteten die deutschen und französischen Paging-Netze von e*Message völlig störungsfrei. Experten empfehlen satellitenbasierte Kommunikationslösungen insbesondere bei Großschadensereignissen.

 

"Zu welchem Ergebnis für den Grund des mehr als halbstündigen Blackouts die Experten auch kommen werden, es ist einmal mehr deutlich geworden, dass trotz wohlfeiler Beschwichtigungsrhetorik aus Wirtschaft und Politik immer wieder mit großflächigen und länger anhaltenden Stromausfällen gerechnet werden muss", sagte Professor Volker Schmidtchen vom Wittener Institut für Wirtschafts- und Sicherheitsstudien Firmitas gegenüber Pressetext Deutschland. Gegen Naturkatastrophen, kriminelle Akte und Unglücke aufgrund menschlichen oder technischen Versagens gebe es keine hundertprozentige Prävention. Es sei aber unabdingbar, dass bei Großschadensereignissen die Arbeitsfähigkeit der jeweiligen Krisenstäbe durch hausinterne Notstromaggregate permanent gewährleistet und die Möglichkeiten zur Kommunikation mit anderen Behörden sichergestellt werden. Hier böten sich satellitenbasierte Lösungen an.

Bereits bei regionalen Stromausfällen, beim Hochwasser 2005 in Bayern und während der Flutkatastrophe 2002 an der Elbe hatten sich die landesweiten, satellitengestützten Paging-Netze von e*Message bewährt. Diese Netze arbeiten – ebenso wie Fernsehen und Hörfunk – nach dem Broadcast-Prinzip. Die jüngsten Ereignisse bestätigen zudem die Studie „The Role of Mobiles in Disasters and Emergencies“ der weltweit führenden Industrievereinigung im Mobiltelefoniebereich GSM MoU. Darin heißt es, dass es in Gefahrenlagen ein besonderes Problem des Energieausfalls gibt. Sendestationen und Querleitungen sind in Katastrophenfällen extrem zerstörungsgefährdet. Ihr Fazit: Mobiltelefone sind für die Alarmierung unmittelbar vor, während und nach der Katastrophe nicht geeignet. Hierfür werden flächendeckende Broadcast-Netze, möglichst satellitenbasiert, empfohlen.

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