e*BOS-Alarmierung jetzt in der Landeshauptstadt Kiel

18.12.2005

Berufsfeuerwehr Kiel setzt auf Entlastung des analogen Sprechkanals und Zeitgewinn durch die digitale e*BOS-Alarmierung.

Kiel

Die erste Berufsfeuerwehr einer Landeshauptstadt hat sich für die digitale e*BOS-Alarmierung von e*Message entschieden. Künftig sollen in Kiel Brandschutzkräfte der Berufsfeuerwehr, der stadteigene Rettungsdienst und die Führungskräfte der zehn Freiwilligen Feuerwehren über das e*BOS-Netz alarmiert werden.

 

Die Berufsfeuerwehr Kiel hat sich für die digitale e*BOS-Alarmierung von e*Message entschieden. Brandschutzkräfte der Berufsfeuerwehr, der stadteigene Rettungsdienst und die Führungskräfte der zehn Freiwilligen Feuerwehren sollen künftig über das digitale e*BOS-Netz alarmiert werden. Aufgrund der geografischen Lage Kiels mit seiner Bebauung auf beiden Ufern der Kieler Förde ist die Berufsfeuerwehr bislang nicht nur in zwei Feuerwachen – die Hauptwache am Westring und die Ostfeuerwache in der Röntgenstraße –, sondern auch in drei Rettungsaußenwachen und zwei Notarztwachen aufgeteilt.

Investitionen in Alttechnik oder teure Infrastruktur entfallen

„Es standen Ersatzbeschaffungen für die analogen Meldeempfänger an“, erläutert Jochim Jahn, designierter Leiter der Leitstelle in Kiel, die Situation. „Um zum einen nicht in Alttechnik, aber zum anderen auch nicht in eine eigene Infrastruktur zu investieren, deren Laufzeit, Bestandsschutz und Funktionalität im Hinblick auf den geplanten BOS-Digitalfunk nicht absehbar ist, haben wir die e*BOS-Alarmierung gewählt. Mit der gebotenen Funktionalität bei vertretbaren Kosten erschien sie uns als ein interessanter Weg.“ Derzeit läuft die technische Erprobung. Nach Aufnahme des Regelbetriebs soll die e*BOS-Alarmierung laut Jochim Jahn auch ein zusätzliches Problem beseitigen: „Bei der analogen Alarmierung entsteht ein zu hoher Zeitaufwand in der Leitstelle und die Funkkanalbelegung stört den Sprechfunkbetrieb.“

Diese Belastung des analogen Sprechkanals mit Alarmierungen gehört zum Beispiel in der WM-Stadt Gelsenkirchen bereits der Vergangenheit an. Dort ist die e*BOS-Alarmierung seit Januar 2005 bei der Berufsfeuerwehr erfolgreich im Einsatz. Wie die Gelsenkirchener legen auch die Kieler Wert auf eine Alarmierungslösung, die in das bestehende Leitstellensystem integrierbar ist, zumal das Land Schleswig-Holstein in vier große Leitstellenbereiche aufgeteilt werden soll. Der Bereich Mitte umfasst dann die kreisfreien Städte Neumünster und Kiel sowie die Kreise Rendsburg-Eckenförde und Plön. Bis es soweit ist, kommt noch viel Arbeit auf die 1896 gegründete Berufsfeuerwehr Kiel zu. Die e*BOS-Alarmierung soll ihren Einsatzalltag schon vorher erleichtern. Für weitere

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