Alarmierung gesichert - die Fußball-WM kann kommen

04.02.2005

Berufsfeuerwehr Gelsenkirchen setzt auf e*BOS-Alarmierung.

WM

Die Berufsfeuerwehr der Stadt Gelsenkirchen hat sich gut für die Fußball-WM 2006 gerüstet: Einsatzkräfte an acht Standorten werden jetzt digital über das e*BOS-Alarmierungsnetz von e*Message alarmiert. Freiwillige Feuerwehren, weitere Rettungsdienste und Hilfsorganisationen sollen folgen.

 

Dafür wird ein von der RegTP im Sommer 2004 zugewiesener, exklusiver, deutschlandweiter Frequenzbereich nur für die BOS genutzt. Die Berufsfeuerwehr Gelsenkirchen hat sich, wie kürzlich auch der Landkreis Osnabrück, für die digitale e*BOS-Alarmierung von e*Message entschieden. Seit Januar werden u. a. Rettungs- und Krankenwagen, Lösch- und Notarzteinsatzfahrzeuge, Leiter der Höhenrettung, Beamte des Einsatz- und des Direktionsdienstes über das e*BOS-Netz alarmiert. Dafür wird ein durch die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) zugewiesener, exklusiver, deutschlandweiter Frequenzbereich nur für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) genutzt.

Gute Gründe für eine flächendeckende Alarmierung

Beim bisher in Gelsenkirchen eingesetzten analogen System war keine flächendeckende Alarmierung gewährleistet, das führte zu Beschwerden der Freiwilligen Feuerwehr. In Gebäuden mit Bewehrungsanteil / Betonbauten gab es keine Alarmierungs- oder Benachrichtigungsmöglichkeit für die Feuerwehrkräfte. Auch der Notarzt konnte in stark abgeschotteten Räumen (Röntgen, CT, Keller usw.) nicht immer erreicht werden. Diese Probleme sind mit der e*BOS-Alarmierung gelöst. Darüber hinaus entfällt nun auch die Belastung des analogen Sprechkanals mit Alarmierungen.

„Wir brauchten ein überschaubares technisches System, das in das bestehende Leitstellensystem integrierbar ist und trotzdem bei Ausfall des Einsatzleitrechners im Stand-alone-Betrieb weiter funktioniert“, erklärte Ralf Kastrup, Teamleiter I+K, Technische Dienste der Berufsfeuerwehr Gelsenkirchen. „Das war für unsere Entscheidung ebenso wichtig wie die Kosten, die schnelle und hohe Verfügbarkeit des Netzes sowie die bessere Durchdringung aufgrund höherer Sendemaste und höherer Leistung und somit besserer Ausleuchtung. Eine wesentliche Rolle spielten für uns aber auch der internationale Standard POCSAG, und nicht irgendwelche Firmenprotokolle, sowie die vorhandenen Redundanzen bei der Alarmierung und die Möglichkeit der eigenen Programmierung der Meldeempfänger.“

Ein weiterer Aspekt: Die einfache Portierbarkeit des gesamten Alarmierungssystems, da die Berufsfeuerwehr Gelsenkirchen in diesem Jahr eine neue Hauptwache in Betrieb nehmen wird. „Bis zur Fußball-WM 2006 muss in Gelsenkirchen eine flächendeckende Alarmierung unter strengen Haushaltsgesichtspunkten möglich und ausgebaut sein – die ist jetzt bereits realisiert“, so Ralf Kastrup. Freiwillige Feuerwehren, andere BOS-Organisationen und eventuell notwendiges Stabspersonal sollen in weiteren Stufen ebenfalls mit Pagern ausgestattet werden.

Die Feuerwehr bereitet sich mit einer Arbeitsgruppe WM 2006 gut auf die fünf in Gelsenkirchen stattfindenden Spiele vor. Szenarien werden zum Teil von Risikospielen des favorisierten Teams FC Schalke 04 abgeleitet. „Für die WM nehmen wir natürlich gern längere Dienstzeiten in Kauf“, betont Ralf Kastrup. „Schließlich haben wir 2005 und 2006 allen Grund zur Freude: neues Alarmierungssystem e*BOS, neue Hauptwache, der FC Schalke 04 wird vielleicht Deutscher Meister und dann die WM in Gelsenkirchen ...“ (www.bos-alarmierung.de)

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