Erfolgreich gestartet:Pilotprojekt Alarmierung in Niedersachsen

21.11.2003

Die Arbeitsgruppe Digitalfunk Niedersachsen und e*Message haben ein gemeinsames Pilotprojekt gestartet: Seit 1. November werden Feuerwehren und Rettungswachen im Landkreis Osnabrück auch über die Infrastruktur von e*Message alarmiert. Das Pilotprojekt dient der Demonstration der BOS-Alarmierungslösung von e*Message unter Echtheitsbedingungen. Drei Monate bewerten die mit Pagern ausgestatteten Einsatzkräfte Ergebnisse des Tests auch bei Aufenthalten in Kellern, Tiefgaragen und abgeschirmten Gebäuden.

Seit 1. November ruft die Leitstelle Osnabrück ausgewählte Feuerwehren und Rettungswachen im Landkreis auch über die entsprechend aufgerüstete Infrastruktur der e*Message GmbH zum Einsatz. Die Alarmierung erfolgt direkt über eine in den Einsatzleitrechner integrierte Schnittstelle der CKS Systeme GmbH & Co. KG. In einem Pilotprojekt, das rund ein Drittel des Landkreises erfasst, wird die Alarmierungslösung von e*Message unter Echtheitsbedingungen demonstriert. Dafür wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren Wallenhorst, Melle-Mitte, Oesede, Belm und Dissen sowie der Rettungswachen Harderberg, Melle, Hagen und Dissen mit Pagern für den Textempfang ausgestattet. Getestet werden nicht nur Alarmierungszeit und Versorgung, sondern zum Beispiel auch die Erreichbarkeit in Kellern, Tiefgaragen und abgeschirmten Gebäuden.

„Auch die stille Alarmierung wird neu zu regeln sein“

Die speziell auf die Anforderungen der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) zugeschnittene Alarmierungslösung von e*Message ermöglicht es darüber hinaus, große Gruppen gleichzeitig zu alarmieren und die Einsatzkräfte bei Bedarf sowohl im Nachbarkreis als auch im gesamten Bundesgebiet zu informieren. Insellösungen werden so vermieden. Ein weiterer Unterschied zu anderen Technologien: Der kosten- und zeitaufwändige Aufbau tausender neuer Sendestandorte entfällt, da e*Message bereits über ein Alarmierungsnetz mit höchster Flächendeckung in Deutschland verfügt. Hinzu kommt: Auch die Preise für die Meldeempfänger sind konkurrenzlos günstig. 

Derzeit erfolgt die Alarmierung in Niedersachsen überwiegend über das analoge Sprechfunknetz der Feuerwehren und Hilfsorganisationen. „Dabei ergibt sich häufig die besondere Problematik, dass zeitgleich zur Alarmierung bereits die ersten Einsatzkräfte über Funk nach ihrem Einsatzort fragen“, erläutert Rainer Lange, Leiter der UAG 7 „Alarmierung/Paging“ der Arbeitsgruppe Digitalfunk Niedersachsen (AGDiNi). „Mit dem geplanten Sprech- und Datenfunksystem für Polizei, Feuerwehren und Hilfsorganisationen wird auch die stille Alarmierung neu zu regeln sein. Deshalb beschäftigt sich die AGDiNi mit der Ermittlung, Darstellung, Erprobung und Bewertung von technischen Systemen für die Alarmierung. Lösungen könnten auch in dem Alarmierungssystem von e*Message liegen.“

„Wir freuen uns, dass sich die Arbeitsgruppe Digitalfunk Niedersachsen für ein gemeinsames Pilotprojekt mit e*Message entschieden hat. Angeregt wurden wir auch durch Zeitungsberichte vom Januar dieses Jahres über Probleme mit der Alarmierung in den Landkreisen“, erklärte Dr. Dietmar Gollnick, Vorsitzender der Geschäftsführung der e*Message Deutschland GmbH, beim offiziellen Startschuss für das Projekt am 31. Oktober in Osnabrück. „DRK, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst, Arbeiter-Samariter-Bund und andere BOS in Niedersachsen nutzen bereits das professionelle Pagingnetz von e*Message. Im Landkreis Osnabrück können Feuerwehren und Rettungswachen jetzt die Leistungsfähigkeit der von e*Message speziell auf ihre Erfordernisse zugeschnittenen BOS-Alarmierungslösung auf die Probe stellen.“

Das Pilotprojekt endet am 31. Januar 2004. Die Grundlagen, den Ablauf und die Bewertung wird die UAG 7 „Alarmierung/Paging“ der AGDiNi anschließend in ihrem Bericht darstellen.

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