Alternativen für Feuerwehren

07.07.2002

Neues BOS-Funknetz bis zur Fußball-WM 2006 in Deutschland/e*Message bietet BOS zukunftssichere Alarmierungslösungen.

Unfall

Ein einheitliches Funknetz für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) soll bis zur Fußball-WM 2006 in Deutschland entstehen. e*Message bietet eine sofort nutzbare Infrastruktur, zukunftssichere Lösungen für die Belange der BOS, insbesondere die Alarmierung der Feuerwehren, sowie für den Katastrophenschutz der Bevölkerung.

 

Bis zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland soll ein digitales Funknetz entstehen, das ein aufeinander abgestimmtes, rasches Handeln der für die Sicherheit zuständigen Behörden und Organisationen ermöglicht. Die dafür erforderlichen nächsten Schritte erörterte die Konferenz der Innenminister und –senatoren von Bund und Ländern auf ihrer Sommersitzung in Bremerhaven. Der Konferenz ging ein Interessenbekundungsverfahren voraus, an dem sich e*Message mit einem Modell beteiligte, das zukunftsweisende Alternativen eröffnet.

Keine Einbahnstraße im neuen digitalen Netz

e*Message kann sofort – nicht erst 2006 – schnelle und zuverlässige Alarmierungsdienste für die Feuerwehren bieten. Die Kosten für Infrastruktur und Endgeräte sind in Zehnerpotenzen geringer als bei anderen Lösungen. Mehr als drei Viertel aller Teilnehmer des künftigen BOS-Netzes sind Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren und würden durch e*Message-Alarmierung innerhalb des neuen Netzes versorgt werden. Sowohl Tetra als auch Tetrapol bedürfen dieser Ergänzung, wie Dr. Dietmar Gollnick, Vorsitzender der Geschäftsführung e*Message Deutschland und CEO Europe, betont. „Der Aufbau eines neuen BOS-Funknetzes braucht Zeit und Geld – zu viel Geld für die meisten Bundesländer. e*Message bietet jetzt schon eine moderne Infrastruktur, kurze Alarmierungszeiten und eine sehr gute Inhouse-Versorgung. Wegen unserer Verankerung in Deutschland und Frankreich betrachten wir es als Pflicht, die Lösungen zukunftssicher und entsprechend den europäischen Standards zu gestalten. Sie sollen preiswert sein und auch im neuen digitalen Netz keine Einbahnstraße darstellen.“

Zivilschutz-Studie bescheinigt Funkruf optimale Eignung

Das Netz von e*Message wurde bereits 2000, im Gründungsjahr des Unternehmens, auf neue digitale Technik umgestellt und hat sich bei zigtausenden professionellen Anwendern bewährt. Die fast 800 Basisstationen arbeiten mit ausreichender Sendeleistung, das Übertragungsverfahren POCSAG wird bereits von BOS genutzt. Vor einem Jahr erteilte die RegTP e*Message eine Lizenz für die Frequenzen (bei 460 MHz) mindestens bis 2013. Auf dieser Basis bietet e*Message den BOS, insbesondere Feuerwehren, unter anderem:

  • Sofort nutzbare Infrastruktur höchster Flächenabdeckung in Deutschland. Investitionen in Planung, Aufbau und Betrieb eines speziellen Alarmierungsnetzes entfallen.
  • Individuelle Lösungen für den jeweiligen Land-/Stadtkreis.
  • Kurze Alarmierungszeiten.
  • Sehr gute Inhouse-Versorgung.
  • Einsetzbar in Krankenhäusern, Computerräumen, KKW und anderen technisch sensiblen Bereichen.
  • Zugriff auf das Alarmierungsnetz durch Alarmgeber (PC).
  • Günstige Endgeräte, inklusive Nutzungsgebühr für die Alarmierung (wahlweise Ton- oder Textgeräte einsetzbar).
  • Verbesserung der jetzigen Alarmierungssituation. Zukunftssicher in Richtung Digitalfunk.
  • Heutige und künftige Ergänzung und Integration der Alarmierung und des Sprach-Daten-Funknetzes.
  • Hundertfache Ausfallsicherheit durch Redundanz.

Optimal – da am sichersten, preiswertesten und am besten skalierbar – für die Belange der BOS ist eine Kombination aus digitalem Bündelfunk (Tetra oder Tetrapol) und e*Message-Infrastruktur. Alternative Lösungsvorschläge eröffnet e*Message, angeregt durch eine Analyse der Zentralstelle für Zivilschutz, auch für den Katastrophen-schutz der Bevölkerung in Deutschland. In der 2001 veröffentlichten Studie heißt es, Funkruf eigne sich „bezüglich seiner Funktion optimal für die persönliche Warnung“.

Derzeit arbeiten die meisten Landkreise und Kreisfreien Städte noch mit heterogener analoger Technik. Bereits seit Juli 2001 läuft ein großangelegtes Testprojekt nach dem Tetra-Standard in Aachen. Es erfüllt grundsätzliche Erwartungen an ein neues BOS-Netz, lässt Anforderungen der Feuerwehren allerdings offen. Dazu gehören die Erreichbarkeit innerhalb von Gebäuden und die Einsatzmöglichkeit auch in Krankenhäusern oder anderen technisch sensiblen Bereichen, in denen bidirektionale Endgeräte wegen ihrer Strahlungen verboten sind. Für die Alarmierung fehlen in Aachen bisher auch preiswerte, kleine Endgeräte mit hoher Standby-Zeit.

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