Pressezitate

Deutsche Welle
„Hunderte Amokdrohungen an deutschen Schulen“, 21.07.2012

Eine bisher unveröffentlichte Studie der Universität Köln listet zum ersten Mal alle vorliegenden Zahlen von Amokdrohungen an deutschen Schulen auf. Die Zahlen erschrecken – und die Schulen wollen handeln. Das Land Baden-Württemberg setzt zum Beispiel auf eine intensive Betreuung und Beratung von Schülern. Fast überall gibt es inzwischen ein einheitliches Alarmsystem ... So genannte Pager wurden verteilt, Funkmeldeempfänger zur leichteren Kommunikation.


Schwäbisches Tagblatt
„Erster Ernstfall für die Pager“, 24.05.2012

Wie überall im Regierungsbezirk piepste am Dienstag auch am Tübinger Uhland-Gymnasium der Pager. Ute Leube-Dürr, Geschäftsführende Schulleiterin der Tübinger Gymnasien, begrüßt den neuen Informationskanal, der unabhängig von Handynetz und Internet funktioniert. Dieses Mal hatte der Pager-Alarm keine Auswirkungen auf den Tübinger Schulbetrieb, man würde damit aber schnell Informationen und Handlungsempfehlungen erhalten, wenn wirklich Gefahr drohe. Der Täter von Winnenden kam auf seiner Flucht am 11. März in Winnenden 2009 auch durch Tübingen. Dass ein Amokläufer in der Gegend war, erfuhren die Schulleiter damals erst hinterher. Diesen Dienstag wurden sie via Pager wegen des 14-Jährigen mit Schusswaffe aus Memmingen aufgefordert, alle Veranstaltungen im verriegelten Schulhaus abzuhalten.


ka-news.de
„Amoklauf: So schützen sich Karlsruher Schulen“, 23.05.2012

Um die Kommunikation in akuten Krisensituationen zu verbessern, sind alle öffentlichen Schulen in Baden-Württemberg jetzt mit Alarmierungsgeräten ausgestattet. Mit Hilfe der sogenannten „Pager“ sollen dann in Absprache mit dem Lagezentrum der Polizei Warnmeldungen an die Schulen verschickt werden. „Damit hat man jetzt die Möglichkeit, in kürzester Zeit alle zu informieren“, beschreibt Ulrich Jäck, Fachkoordinator „Amok“ bei der Karlsruher Polizei, die Vorteile der Geräte. Die „Pager“ seien eine weitere Reaktion auf den Amoklauf in Winnenden 2009, als das Handynetz kurzzeitig zusammengebrochen war.


Südwest Presse
„Amok-Piepser sollen an Schulen gegen Attentate helfen“, 27.04.2012

Jetzt hat das Land einen weiteren Schritt getan, hat es doch alle öffentlichen Schulen in Baden-Württemberg mit sogenannten „Pagern“ ausgestattet. Das sind Notfallpiepser, über die das Lagezentrum im Innenministerium Warnungen übermitteln kann. Wo etwas vorgefallen ist, wo sich der Täter aufhält – via Piepser sollen vor allem umliegende Schulen informiert werden, damit sie im Fall der Fälle selbst Sicherheitsvorkehrungen treffen können.


BMI
„Bundesministerium des Inneren begrüßt Brandrauchmelder mit Katastrophenwarnfunktion“, 25.11. 2010
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Es freut mich ganz besonders, hervorheben zu können, dass Brandrauchmelder über eine Zusatzfunktion zur Alarmierung der Bevölkerung innerhalb von Gebäuden sehr gut eingesetzt werden können", betonte Innenstaatssekretär Klaus-Dieter Fritsche, Bundesministerium des Innern, am 25. November 2010 in Berlin auf der Festveranstaltung „10 Jahre Aufklärungskampagne ''Rauchmelder retten Leben''“. Wie es im Pressetext des BMI heißt, werde im Rahmen eines Pilotprojekts die Integration von Brandrauchmeldern in das Satellitengestützte Warnsystem (SatWas) des Bundes erprobt.


Spiegel Online
„Expertenkreis schlägt Amokalarm für Schulen vor“, 25.7. 2009

... Neben dem Feueralarm sollte es an allen Schulen künftig auch Amokalarmsignale geben. Das ist einer von zahlreichen Vorschlägen, die der "Expertenkreis Amok" erarbeitet hat. Das Gremium war nach dem Amoklauf an der Albertville-Realschule in Winnenden im März, bei dem 16 Menschen starben, ... eingesetzt worden. In ihrem rund 70-seitigen Bericht fordern die Fachleute nun, ... dass sich Schüler im Notfall verbarrikadieren können. Zudem sollte über das an vielen Schulen geltende Handyverbot sowie über Pager für Schulleiter nachgedacht werden, damit schnell Hilfe gerufen werden kann ...


HNA Online
„Digitalfunk mit Bauchschmerzen - Neue Funkgeräte: Hohe Kosten, viele Zweifel“, Dezember 2008

... Die Jesberger Feuerwehren stellen auf Digitalfunk um. Die Kosten für die technische Umstellung belaufen sich auf 95 000 Euro ... Bürgermeister Schlemmer bedauert, der gesetzlichen Vorgabe folgen zu müssen: Zum einen seien die alten Geräte voll funktionstüchtig, zum anderen befürchte er, dass in ländlichen Regionen Funklöcher die Kommunikation zwischen den Rettungskräften erschweren könnten. "Wir wollen uns auf keinen Fall verschlechtern, sondern den Menschen Sicherheit bieten", sagte Schlemmer. Er empfehle die Einführung des Digitalfunks mit Bauchschmerzen und Unbehagen...


Mainpost
„Der Digitalfunk steht ins Haus“, Oktober 2008

... Immer mehr werden sich Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste in den nächsten Jahren mit der künftigen digitalen Technik befassen müssen. Wenn es nach politischen Vertretungen auf Land- und Bundesebene geht, werden alle Funkgeräte bei den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben in den nächsten sechs bis zehn Jahren gegen den neuen Digitalfunk ausgetauscht werden ... Ab 2011 soll das Netz Bayernweit zur Verfügung stehen ... Knackpunkt werde dabei die Finanzierung sein. Nachdem Bund und Land das Netz komplett finanzieren, sollen im Gegensatz zu anderen Bundesländern die Kommunen in Bayern an den Betriebskosten beteiligt werden ... Hier würden gewaltige Kosten auf die Nutzer zu kommen. Bislang offen ist, wie die künftige Alarmierung aussehen wird, denn die in Bayern favorisierte Variante wird nur noch von einem anderen Bundesland verfolgt. Hier sind die Befürchtungen der Feuerwehren, dass hohe Entwicklungskosten auf geringe Stückzahlen von Meldeempfängern umgelegt werden ...


Zeit online
„Heulton vom Dach - wer weiß, was jetzt zu tun ist“, November 2007
... In Deutschland fehlt ein Alarmsystem, das die Menschen bei Gefahr in Verzug aus ihren Betten holt. Nur die Anwohner im Hamburger Hafen dürfen froh sein, dass sie im Ernstfall überhaupt einen Ton hören ... Im Rest der Stadt sind die Sirenen längst abgebaut. Wie fast überall in Deutschland. Wenn hierzulande Gefahr durch ein nächtliches Hochwasser droht, durch einen Terroranschlag oder ein zweites Tschernobyl, würde die Bevölkerung glatt verschlafen ... Dabei gibt es längst gute Ideen für einen Deutschland-Weckruf, der sogar besser wäre als die Sirenen. Doch die Behörden sind planlos ...


Behörden Spiegel
„Jetzt schwätze – Digitalfunk: erste Hürde geschafft“, Juli 2007

... Im Endausbau wird das Digitalfunknetz aus über 2500 Basisstationen, über 45 Vermittlungs- und zwei Netzverwaltungsstellen bestehen. .... ... Hingegen müssen sich Feuerwehren und auch das THW preiswerte Alarmierungen besonders ihrer freiwilligen Helfer überlegen, denn dies leistet die TETRA-Technik nicht. ...


ETSI
Dezember2006

ETSI, das unabhängige European Telecommunications Standards Institute, hat im Dezember 2006 die TS 102 182 veröffentlicht. Dieses bisher einzige ETSI-Dokument zum Thema Warnung der Bevölkerung befindet Paging als am besten geeignet, um in Krisensituationen innerhalb kürzester Zeit viele Teilnehmer zu erreichen. Für Paging sprechen aus ETSI-Sicht auch der geringe Stromverbrauch und die Robustheit. Im ETSI-Dokument TR 102 444, ebenfalls 2006 publiziert, haben die GSM-Spezialisten von „3GPP" – so die interne Bezeichnung bei ETSI – die Vorteile von Cell Broadcast und SMS, aber auch die erheblich eingeschränkte Nutzbarkeit dieser Technologien für die Warnung und Alarmierung beschrieben. (www.etsi.org)

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