Praxisbeispiel Landkreis Börde

Praxisbeispiel Landkreis Börde

Im Januar 2009 war die Umstellung auf die digitale e*BOS-Alarmierung für die Feuerwehren in Börde, dem zweitgrößten Landkreis in Sachsen-Anhalt, erfolgreich abgeschlossen. Über das e*BOS-Alarmierungsnetz werden seither nicht nur die 1.700 Einsatzkräfte der Feuerwehren, Rettungsdienste und des Katastrophenschutzes alarmiert, sondern auch die 254 Sirenen des Kreises gesteuert.

 

Die Einführung der e*BOS-Alarmierung verlief parallel zur Kreisgebietsreform sowie zur Fusion des Ohrekreises und des Bördekreises, die sich im Juli 2007 zum Landkreis Börde zusammenschlossen. Während sich der Ohrekreis bereits 2006 für die e*BOS-Alarmierung entschieden hatte, begann deren Einführung im Bördekreis schrittweise nach der Fusion.

„Seit 1991 haben wir ohne Gleichwelle mit Alarmumsetzern und analoger Alarmierung gearbeitet. Deren Unzuverlässigkeit war nicht mehr tragbar. Deshalb habe ich den Gemeinden schon vor und insbesondere nach dem Orkan ‚Kyrill’ dringend empfohlen, digitale Meldeempfänger für ihre Wehren anzuschaffen“, erklärt Hans-Joachim Reulecke, seinerzeit Leiter des Amtes für Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen im Landkreis Börde. „Sogar während des Orkans funktionierte die e*BOS-Alarmierung einwandfrei. Wir sind sehr zufrieden, zumal die Leitstelle bereits während des Notrufs digital alarmieren kann, da keine ‚normale’ Leitung belegt ist. So sind wir sehr viel schneller am Einsatzort.“

Über das e*BOS-Alarmierungsnetz können die Freiwilligen Feuerwehren nicht nur innerhalb des Kreises, sondern bis hin nach Helmstedt, Wolfsburg, Magdeburg oder Halberstadt alarmiert werden. Damit reicht das Alarmierungsgebiet weit über die politischen Grenzen des Landkreises hinaus und erfasst auch alle Einsatzkräfte, die zwischen Wohn- und Arbeitsort pendeln.

Im Einsatz sind vor allem Meldeempfänger des Typs e*Alarm V, die über die e*BOS-Meldeempfängerverwaltung durch die eigenen Kräfte administriert werden können. Konnten die Einsatzkräfte vorher nur analog „angepiept“ werden, empfangen sie über das e*BOS-Alarmierungsnetz nun eine präzise Text-Nachricht, je nach Bedarf einzeln oder im einsatzbezogenen Gruppenruf (Schleifenalarmierung). Viele Feuerwehrhäuser im Landkreis sind darüber hinaus mit digitalen e*BOS-Großdisplays ausgerüstet, auf denen die akuten Alarmierungen für die Einsatzkräfte gut sichtbar angezeigt werden.

Das Versorgungsgebiet des Kreises umfasst eine Fläche von 2.366 km², zu der mehrere Bundes- und Wasserstraßen sowie die Autobahnen A 2 und A 14 gehören. Die Integrierte Leitstelle in Haldensleben koordiniert jährlich rund 20.000 Einsätze.

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