Pressezitate

Deutsche Welle
„Hunderte Amokdrohungen an deutschen Schulen“, 21.07.2012

Eine bisher unveröffentlichte Studie der Universität Köln listet zum ersten Mal alle vorliegenden Zahlen von Amokdrohungen an deutschen Schulen auf. Die Zahlen erschrecken – und die Schulen wollen handeln. Das Land Baden-Württemberg setzt zum Beispiel auf eine intensive Betreuung und Beratung von Schülern. Fast überall gibt es inzwischen ein einheitliches Alarmsystem ... So genannte Pager wurden verteilt, Funkmeldeempfänger zur leichteren Kommunikation.


Schwäbisches Tagblatt
„Erster Ernstfall für die Pager“, 24.05.2012

Wie überall im Regierungsbezirk piepste am Dienstag auch am Tübinger Uhland-Gymnasium der Pager. Ute Leube-Dürr, Geschäftsführende Schulleiterin der Tübinger Gymnasien, begrüßt den neuen Informationskanal, der unabhängig von Handynetz und Internet funktioniert. Dieses Mal hatte der Pager-Alarm keine Auswirkungen auf den Tübinger Schulbetrieb, man würde damit aber schnell Informationen und Handlungsempfehlungen erhalten, wenn wirklich Gefahr drohe. Der Täter von Winnenden kam auf seiner Flucht am 11. März in Winnenden 2009 auch durch Tübingen. Dass ein Amokläufer in der Gegend war, erfuhren die Schulleiter damals erst hinterher. Diesen Dienstag wurden sie via Pager wegen des 14-Jährigen mit Schusswaffe aus Memmingen aufgefordert, alle Veranstaltungen im verriegelten Schulhaus abzuhalten.


ka-news.de
„Amoklauf: So schützen sich Karlsruher Schulen“, 23.05.2012

Um die Kommunikation in akuten Krisensituationen zu verbessern, sind alle öffentlichen Schulen in Baden-Württemberg jetzt mit Alarmierungsgeräten ausgestattet. Mit Hilfe der sogenannten „Pager“ sollen dann in Absprache mit dem Lagezentrum der Polizei Warnmeldungen an die Schulen verschickt werden. „Damit hat man jetzt die Möglichkeit, in kürzester Zeit alle zu informieren“, beschreibt Ulrich Jäck, Fachkoordinator „Amok“ bei der Karlsruher Polizei, die Vorteile der Geräte. Die „Pager“ seien eine weitere Reaktion auf den Amoklauf in Winnenden 2009, als das Handynetz kurzzeitig zusammengebrochen war.


Spiegel Online
„Expertenkreis schlägt Amokalarm für Schulen vor“, 25.7. 2009

... Neben dem Feueralarm sollte es an allen Schulen künftig auch Amokalarmsignale geben. Das ist einer von zahlreichen Vorschlägen, die der "Expertenkreis Amok" erarbeitet hat. Das Gremium war nach dem Amoklauf an der Albertville-Realschule in Winnenden im März, bei dem 16 Menschen starben, ... eingesetzt worden. In ihrem rund 70-seitigen Bericht fordern die Fachleute nun, ... dass sich Schüler im Notfall verbarrikadieren können. Zudem sollte über das an vielen Schulen geltende Handyverbot sowie über Pager für Schulleiter nachgedacht werden, damit schnell Hilfe gerufen werden kann ...


HNA Online
„Digitalfunk mit Bauchschmerzen - Neue Funkgeräte: Hohe Kosten, viele Zweifel“, Dezember 2008

... Die Jesberger Feuerwehren stellen auf Digitalfunk um. Die Kosten für die technische Umstellung belaufen sich auf 95 000 Euro ... Bürgermeister Schlemmer bedauert, der gesetzlichen Vorgabe folgen zu müssen: Zum einen seien die alten Geräte voll funktionstüchtig, zum anderen befürchte er, dass in ländlichen Regionen Funklöcher die Kommunikation zwischen den Rettungskräften erschweren könnten. "Wir wollen uns auf keinen Fall verschlechtern, sondern den Menschen Sicherheit bieten", sagte Schlemmer. Er empfehle die Einführung des Digitalfunks mit Bauchschmerzen und Unbehagen... 


Mainpost
„Der Digitalfunk steht ins Haus“, Oktober 2008
... Immer mehr werden sich Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste in den nächsten Jahren mit der künftigen digitalen Technik befassen müssen. Wenn es nach politischen Vertretungen auf Land- und Bundesebene geht, werden alle Funkgeräte bei den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben in den nächsten sechs bis zehn Jahren gegen den neuen Digitalfunk ausgetauscht werden ... Ab 2011 soll das Netz Bayernweit zur Verfügung stehen ... Knackpunkt werde dabei die Finanzierung sein. Nachdem Bund und Land das Netz komplett finanzieren, sollen im Gegensatz zu anderen Bundesländern die Kommunen in Bayern an den Betriebskosten beteiligt werden ... Hier würden gewaltige Kosten auf die Nutzer zu kommen. Bislang offen ist, wie die künftige Alarmierung aussehen wird, denn die in Bayern favorisierte Variante wird nur noch von einem anderen Bundesland verfolgt. Hier sind die Befürchtungen der Feuerwehren, dass hohe Entwicklungskosten auf geringe Stückzahlen von Meldeempfängern umgelegt werden ... 


Zeit online
„Heulton vom Dach - wer weiß, was jetzt zu tun ist“, November 2007
... In Deutschland fehlt ein Alarmsystem, das die Menschen bei Gefahr in Verzug aus ihren Betten holt. Nur die Anwohner im Hamburger Hafen dürfen froh sein, dass sie im Ernstfall überhaupt einen Ton hören ... Im Rest der Stadt sind die Sirenen längst abgebaut. Wie fast überall in Deutschland. Wenn hierzulande Gefahr durch ein nächtliches Hochwasser droht, durch einen Terroranschlag oder ein zweites Tschernobyl, würde die Bevölkerung glatt verschlafen ... Dabei gibt es längst gute Ideen für einen Deutschland-Weckruf, der sogar besser wäre als die Sirenen. Doch die Behörden sind planlos ... 


Behörden Spiegel
„Jetzt schwätze – Digitalfunk: erste Hürde geschafft“, Juli 2007

... Im Endausbau wird das Digitalfunknetz aus über 2500 Basisstationen, über 45 Vermittlungs- und zwei Netzverwaltungsstellen bestehen. .... ... Hingegen müssen sich Feuerwehren und auch das THW preiswerte Alarmierungen besonders ihrer freiwilligen Helfer überlegen, denn dies leistet die TETRA-Technik nicht. ....


ETSI Dezember2006
ETSI, das unabhängige European Telecommunications Standards Institute, hat im Dezember 2006 die TS 102 182 veröffentlicht. Dieses bisher einzige ETSI-Dokument zum Thema Warnung der Bevölkerung befindet Paging als am besten geeignet, um in Krisensituationen innerhalb kürzester Zeit viele Teilnehmer zu erreichen. Für Paging sprechen aus ETSI-Sicht auch der geringe Stromverbrauch und die Robustheit. Im ETSI-Dokument TR 102 444, ebenfalls 2006 publiziert, haben die GSM-Spezialisten von „3GPP" – so die interne Bezeichnung bei ETSI – die Vorteile von Cell Broadcast und SMS, aber auch die erheblich eingeschränkte Nutzbarkeit dieser Technologien für die Warnung und Alarmierung beschrieben. (www.etsi.org)


MDR Info
"Neue BOS-Behörde in Berlin", 01.06.2006
Auf Beschluss des Bundestages entsteht in Berlin die neue Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). Ihre Aufgabe wird in der Überwachung von Aufbau und Betrieb des geplanten BOS-Digitalfunks bestehen. Die jährlichen Kosten der Behörde liegen bei drei Millionen Euro. Nach jahrelangem Streit war Anfang Mai beschlossen worden, bis 2010 einen bundeseinheitlichen Digitalfunk nicht nur für die Polizei, sondern auch für Feuerwehren und Rettungsdienste zu schaffen. 


Newsletter Behörden Spiegel online vom 19.05.2006
„Nach Informationen eines Nachrichtenmagazins hat die EADS-Testinstallation von EADS den Labortest für das künftige digitale BOS-Digitalfunknetz bereits bestanden. (...) Nun stehen lediglich noch erfolgreich zu absolvierende Feldversuche in Berlin und Stuttgart zwischen EADS und dem Milliardenauftrag für das TETRA-basierende Behördennetz. Den anderen Bewerbern Motorola, Vodafone und Telent (ehemals Marconi Communications) war bereits abgesagt worden. Zumindest Motorola hat sich ausdrücklich gerichtliche Schritte vorbehalten ...“


DER SPIEGEL „Die Maut lässt grüßen“, 20 / 2006
„Rund 3,5 Milliarden Euro muss die öffentliche Hand für das digitale System ausgeben. Allein der Ausbau des Netzes, dessen Auftrag für EADS zum Greifen nahe ist, wird mit rund einer Milliarde Euro veranschlagt. Hinzu kommen die Kosten für rund eine Million Endgeräte sowie den Betrieb des Netzes, den die Deutsche Bahn übernehmen soll.“


Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Diebstahl, Terror, Kettensägen-Hooligans. Vorbereitungen für den WM-Ernstfall", 30.03.2006
"Die Möglichkeit, Handys zu nutzen - Alltag bei Polizei und Feuerwehren -, bleibt nur bei einer Übung. Bei einem echten Großereignis - etwa den Bombenanschlägen von Madrid und London - brechen diese Netze in Minuten wegen Überlastung zusammen oder müssen aus Sicherheitsgründen abgeschaltet werden, um die Kommunikation zwischen Terroristen zu unterbinden."


Financial Times Deutschland online
"Bund und Länder feilschen um Digitalfunk", 1.2.2005
"Schily wird am 11. Februar mit den Innenministern der Länder in Berlin zu einer Sonderkonferenz zusammentreffen, um eine Lösung für den seit Jahren andauernden Streit zu suchen.Die Kosten für den Aufbau des digitalen Polizeifunks werden auf insgesamt 3 Mrd. Euro geschätzt. Bislang ist der Bund lediglich bereit, sich mit 8,5 Prozent bis maximal 10 Prozent an der Finanzierung zu beteiligen. Das ist den Ländern zu wenig, sie fordern, dass die Bundesregierung bis zu 50 Prozent der Kosten übernimmt. An dem Streit war bislang die Festlegung eines Starttermins gescheitert."


teltarif.de
"Gelsenkirchen setzt auf Alarmierung per Funkruf", 22.01.2005

"Die Berufsfeuerwehr Gelsenkirchen hat sich, wie kürzlich auch der Landkreis Osnabrück, für die digitale e*BOS-Alarmierung von e*Message entschieden. Seit diesem Monat werden unter anderem Rettungs- und Krankenwagen, Lösch- und Notarzteinsatzfahrzeuge, Leiter der Höhenrettung, Beamte des Einsatz- und des Direktionsdienstes über das e*BOS-Netz per Pager alarmiert. Dafür wird ein durch die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) zugewiesener, exklusiver, deutschlandweiter Frequenzbereich nur für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) genutzt."


Behörden Spiegel "Wirtschaftlicher Umgang mit Steuergeldern", Januar 2005
"Während andere Bereiche der öffentlichen Verwaltung trotz der allgemeinen Finanzmisere noch immer rasch große Summen einsetzen, ... , löst sich der Landkreis Osnabrück vom tradierten Denken und spart durch den Verzicht auf die Errichtung eines eigenen digitalen Alarmierungsnetzes für Feuerwehren und Rettungsdienste Millionen an Steuergeldern. Dem Landkreis gebührt dafür Anerkennung.Nicht nur wegen der Unsicherheiten über den Fortgang des bundesweiten Projektes ‚Digitalfunk der BOS, sondern auch aus grundsätzlichen Erwägungen suchte und fand man eine kostengünstige und zukunftsorientierte Lösung. Seit kurzem alarmiert der Landkreis seine Rettungskräfte über das digitale e*BOS-Alarmierungsnetz von e*Message."


Die WELT "Neuer Polizeifunk verzögert sich weiter", 15.11.2004
"Die Ausschreibung für den digitalen Sicherheitsfunk verzögert sich erneut ... Der Grund ... ist, dass sich Bund und Länder noch immer nicht über die Verteilung der Milliardenlast einig sind. Ein weiterer Streitpunkt ist die Ausrüstung der freiwilligen Feuerwehren. Während die nördlichen Bundesländer dafür plädieren, die Helfer mit kostengünstigen Pagern (‚Piepser) auszurüsten, wollen Bayern und das Saarland sie in das Hauptnetz mit Sprechfunk eingliedern."


Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Der Pager hat das Handy überlebt", 1.11.2004
"Im Gegensatz zum Mobilfunk basiert das Paging auf dem Rundfunkprinzip. Die Nachrichten werden flächendeckend gesendet, und der Pager pickt sich die für ihn bestimmten Informationen heraus. Dabei kann differenziert werden, ob nur ein einzelnes Gerät angesprochen wird oder eine ganze Gruppe von Teilnehmern ... So lassen sich zum Beispiel viele einzelne Geräte sehr schnell ... erreichen. Dies macht den Pager ... zu einem guten Instrument zum Beispiel zur Alarmierung von Einsatzkräften in Krisen."


Behörden Spiegel
"Alarmierung von Einsatzkräften", Oktober 2004

"Spätestens bei Erscheinen des GAN-Papiers musste den BOS klar sein, dass eine Alarmierung von Einsatzkräften vor allem in den Flächenländern via einheitlichem Digitalfunknetz nicht mehr möglich sein wird. Diese Erkenntnis wurde bislang nur hinter vorgehaltener Hand gehandelt. Erstmals offiziell nachzulesen ist dies in einem White Paper, welches ein Fachbeirat ... unter der Leitung des Vizepräsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes, Dipl.-Ing. Albrecht Broemme, herausgegeben hat."


NET PMR-News, Oktober 2004
"Die Feuerwehren des französischen Departements Moselle haben den Auftrag für die Alarmierungsdienstleistung mit der e*Message France SAS für das Jahr 2005 erneuert und die Zahl der durch den deutsch-französischen Anbieter versorgten Teilnehmer nahezu verdoppelt."


TeleTalk
"Funk für Behörden und Co", August 2004

"Erschreckt von den hohen Kosten für Tetra und Tetrapol haben Bund und Länder ihre Anforderungen an das neue Netz nonchalant nach unten korrigiert. Im Raum steht nun eine dazu passende, günstigere Tetra-Variante für etwa 3,5 Milliarden Euro. Diese abgespeckte Form lässt jedoch Versorgungslücken auf dem flachen Land und in Gebäuden zu und hätte auch sonst einige Mängel, etwa bei der Alarmierung der Einsatzkräfte."


Yahoo
"Feuerwehren rennt die Zeit weg", 20.11.2003

"Auf der turnusmäßigen IMK in Jena am 20. und 21. November 2003 steht erneut die Einführung des Digitalfunks für BOS auf der Tagesordnung. Mit einer Ausschreibung ist nicht zu rechnen, obwohl sie bereits für 2002 geplant war. Wegen der strittigen Finanzierung gehen BOS-Gremien von einer Ausschreibung frühestens Mitte 2004 aus - ohne eine Lösung für die Alarmierung auf dem Lande. Die Konsequenz: Zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wird es in Deutschland kein bundesweit einheitliches BOS-Digitalfunknetz geben. Und: Um einsatzfähig zu sein, kaufen Kommunen und Landkreise weiter längst überholte analoge Alarmierungstechnik oder investieren in teure insulare Landkreis-Netze, die eine Kommunikation mit anderen Kreisen nicht ermöglichen."


Berliner Kurier
"Berliner Polizei: Kaiser Franz hilf uns!", 10.11.2003

"Funkgeräte, die noch mit alter Technik laufen. Manche von ihnen haben schon 30 Jahre auf dem Buckel. Berlins Polizei ist am Verzweifeln. Jetzt kann nur noch Kaiser Franz helfen. Die Deutsche Polizei Gewerkschaft hat deshalb einen offenen Brief geschrieben. Beckenbauer soll die Politik in Manndeckung nehmen, damit es doch noch mit der Einführung des Digitalfunks bis 2006 klappt ..."


Neue Osnabrücker Zeitung
"Start ins digitale Rettungszeitalter", 1. 11. 2003

Mit einem symbolischen Knopfdruck starteten die Arbeitsgruppe Digitalfunk Niedersachsen und die Firma e*Message ein dreimonatiges Pilotprojekt: Ab sofort werden Feuerwehren und Rettungswachen des Landkreises auch digital alarmiert. Das System ist gedacht als Ergänzung zu dem digitalen Sprech- und Datenfunksystem, das bundesweit für das bisherige analoge Verfahren eingeführt werden soll. Mit dem Projekt soll die digitale Alarmierung unter Echtheitsbedingungen getestet werden und Aufschluss über Zeit und Versorgung geben.


VDI Nachrichten
Rubrik: vdi-Nachrichten, 10.10.2003

Das Land Nordrhein-Westfalen will in den kommenden zwei Jahren rund 70 Mio E in den Digitalfunk für die Polizei investieren, so Landesinnenminister Fritz Behrens (SPD). Von den anderen Bundesländern werden voraussichtlich nur Berlin, Hamburg und Rheinland-Pfalz dabei sein. (...) Derzeit stehen drei Standards zur Diskussion: Tetra, das - bereits in NRW getestet - jetzt eingeführt werden soll ... Tetrapol, ... sowie eine GSM-Variante.


DIE WELT
"Finanzierung des Sicherheitsfunks weiter offen", 15. 5. 2003

"Ebenfalls mit veralteter Technik müssen die freiwilligen Feuerwehren arbeiten, die bei der Planung für das neue System bisher jedoch völlig ausgespart worden sind ... Ein Fünftel der Landkreise und Städte ist allerdings schon vorgeprescht und hat zu diesem Zweck 2000 neue Funkstandorte errichtet. Experten halten diese Insellösungen jedoch für betriebswirtschaftlich und sicherheitstechnisch wenig sinnvoll. Sie empfehlen eine flächendeckend einheitliche Versorgung mit Pagern (‚Pieper)."


Behörden Spiegel
"Alarmierung über Funk", Mai 2003

Die Antennenstandorte des professionellen e*Message-Angebotes für die BOS stehen. Wenn es dennoch zu einzelnen Nachrüstungen wegen spezifischer Wünsche der Nutzer kommen sollte, handelt es sich um maximal 100 bis 150 zusätzliche Standorte. Demgegenüber gehen Anbieter insularer Alarmierungslösungen von zusätzlichen 8-9.000 Basisstationen aus, die in den nächsten Jahren errichtet werden müssten. Eine abenteuerliche Vorstellung, wenn man allein die Kosten und die immer geringere Akzeptanz der Bevölkerung zu Mobilfunkstandorten berücksichtigt."


WELT am SONNTAG
"Kanzler soll im Streit um Digitalfunk vermitteln", 20. 4. 2003
"In einigen Ländern existiert mittlerweile die Sorge, der Bund könne sich ein oder zwei Großstädte auswählen, um mit ihnen ein Pilotprojekt zu starten, von dem dann auch BGS und Bundeskriminalamt profitieren könnten. Das würde andere Länder in Zugzwang bringen.Die Union hat mit einem Antrag im Bundestag die Bundesregierung aufgefordert, die Ausschreibung schnell einzuleiten."


Feuerwehr Fachzeitschrift / FFZ
"Berlin: Paging Kongress 2003", April 2003
"Aus den Zuhörerkreisen kam nicht nur die Forderung, die Freiwilligen Feuerwehren (immerhin Hauptbedarfsträger!!!) stärker als bisher in die laufenden Diskussionen einzubinden, sondern auch die Warnung, man könne eventuell in politischen Kreisen der Versuchung unterliegen, die Zahl der Einsatzkräfte künftig aus Kostengründen an eine u.U. geringere Zahl von Endgeräten anzupassen. Dies würde unweigerlich zu Sicherheitsrisiken führen, die niemand verantworten könne.Eine der wichtigsten Forderungen aber: Die Lösung der Alarmierungsfrage darf nicht nur technisch machbar, sondern muß langfristig auch für kleine Feuerwehren finanzierbar sein ..."


Deutsche Telekom
"Der Alarm kommt per Paging", 21. 3. 2003

"Bei Notfällen und Bränden zählt jede Sekunde - da ist eine schnelle und sichere Alarmierung der Einsatzkräfte erstes Gebot. Das Paging hat sich als Lösung vor allem auch außerhalb von Großstädten erwiesen und ist eine mögliche Ergänzung zum digitalen Mobilfunk-Netz TETRA, das für den Einsatz bei Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben geplant ist. Das erfolgreiche Zusammenwirken beider Techniken demonstrierten T-systems und e*Message jüngst auf der CeBIT in Hannover."


Behörden Spiegel
"Es wird keinen Flickenteppich geben. Der IMK-Vorsitzende zum Digitalfunk", März 2003

"Wenn man in der gegenwärtigen Sicherheitslage über Digitalfunk redet, muss man eigentlich eine neue Forderung stellen, nämlich dass die unterschiedlichen Digitalfunksysteme in Europa kompatibel sind. Es geht nicht an, dass Baden-Württemberg Tetrapol möchte, weil Frankreich Tetrapol hat, und Nordrhein-Westfalen Tetra 25, weil Belgien das hat."


Unabhängige Brandschutzzeitschrift UB
"Alternativen für die Feuerwehr", Ausgabe 3 / 2003 , Ausgabe 3 / 2003

"Das neue Digitalfunknetz soll rund 4 Milliarden Euro kosten, ohne die Anforderungen an die Alarmierung zu berücksichtigen. Dafür seien die Kommunen zuständig. Die müssten jedoch, um auch nach Abschaltung des veralteten analogen Netzes noch alarmieren zu können, zusätzlich mindestens 6 Milliarden Euro investieren. Um diese hohen Kosten zu minimieren, hat das Unternehmen e*Message aus Berlin ein spezielles Alarmierungsnetz als Bestandteil des künftigen Digitalfunknetzes vorgeschlagen. Das Netz wäre schon bis Ende des Jahres verfügbar. Die Alarmierung könnte in jedem von den Leitstellen festzulegenden Gebiet in Deutschland erfolgen."


NET. Zeitschrift für Kommunikationsmanagement
Echtes Paging integrierbar", Ausgabe 3 / 2003

"Das stille Alarmieren ist für die Feuerwehren, aber auch für das THW und andere Hilfsorganisationen, heute nicht mehr wegzudenken, definierte Albrecht Broemme, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, die Rolle von Paging vor allem für die nichtpolizeilichen BOS während des ersten Paging-Kongresses Mitte Februar in Berlin.


FUNKSPIEGEL
"Paging ist unverzichtbar!", Ausgabe 1 / 2003

"Feuerwehrmänner aus Saarbrücken, Brandenburg und Rheinland-Pfalz warnten eindringlich davor, die Einsatzkräfte künftig aus Kostengründen an die dann eventuell geringere Zahl der Endgeräte anzupassen. Das würde zu Sicherheitsrisiken führen, die niemand verantworten könne."


Behörden Spiegel
"Beim Endspurt kommt alles in Bewegung", Januar/2003

"Das Rennen geht nun in die letzte Runde, da die politische Beschlusslage aktuell vorsieht, dass bis zum 15. März über die Bedingungen und die Finanzierung eine gemeinsame Arbeitsgruppe auf Staatssekretärsebene aller Innen- und Finanzminister zu einem Ergebnis kommen soll. Dabei gerät vieles in Bewegung, nicht nur Preise verändern sich, sondern auch neue Koalitionen zeichnen sich ab. Bei knappen öffentlichen Kassen steht auch hier die Kostenfrage im Moment an erster Stelle."


Neue Osnabrücker Zeitung
"Es muss ein Aufschrei durch die Gremien gehen", 13. 01. 2003

"Für die Bundesrepublik ist dabei geplant, aus Kostengründen nur eine Basisstufe auf den Weg zu geben, die eine Alarmierung ausschließlich über fest im Fahrzeug installierte Funkgeräte ermöglicht. Während für die Polizei dieses System ausreichend ist, wäre den Freiwilligen Feuerwehren die jetzt analog übliche "In-House-Alarmierung" unmöglich - die Neuerung wäre also ein Rückschritt. (...)Für die Feuerwehren im Osnabrücker Land hofft Kreisbrandmeister Heiner Prell nun auf Druck von unten: "Es muss ein Aufschrei durch die Gremien gehen!"


Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Entscheidung über neuen digitalen Polizeifunk erneut vertagt", 23. 12. 2002:

"Derzeit ist es völlig offen, für welches System sich Bund und Länder entscheiden werden. In der Arbeitsgruppe ‚digitaler Polizeifunkdürfte in den nächsten Monaten aber über die technischen Details eine Vorentscheidung fallen. Erst wenn eine Einigung besteht, kann - systemneutral - ausgeschrieben werden."


Informationsdienst des Landesfeuerwehrverbandes Hessen, Nr. 19
"Bewertung des Sachstandes des Pilotprojektes Aachen", Dezember 2002

"Grundsätzlich ist festzustellen, dass die Feuerwehren / Rettungsdienste nur mit rund 5 % der Anzahl der Geräte am Pilotprojekt teilnehmen. In der Praxis haben die Feuerwehren allerdings die höchste Anzahl von Funkanlagen (rd. 60 bis 70 % der Endgeräte). Folgende Ergebnisse sind ... festzustellen:

Paging - ist im derzeitigen Ausbaustand nicht sichergestellt. Es konnte kein Pager vorgestellt werden, der funktionsfähig ist und beim Pilotprojekt eingesetzt wurde. Außerdem erfolgte die klare Aussage, dass derzeit ein Paging im bekannten und bisherigen Umfang nur sehr schwer möglich wäre.

Auch wenn dies Auftragsbestandteil gewesen sei, wäre es günstiger eine Vertragsstraf e zu zahlen als dieses Merkmal zu erfüllen. Der Versuch eines Gruppenrufes von 47 eingebuchten Teilnehmern dauerte 17 s - das blinde Senden nur 1 s. Drückt allerdings ein Teilnehmer eine Sprechtaste, ist die gesamte Alarmierung unterbrochen. (...) Abschließend ist festzustellen, dass die beim Pilotprojekt Aachen vorgestellten Systeme nicht den Anforderungen der Feuerwehren ... entsprechen."


WELT am SONNTAG
"Pager erleben zweiten Frühling", 01. 12. 2002:

"Wenn die Innenminister am Donnerstag auf ihrer Konferenz in Bremen das gemeinsame Vorgehen bei der Einführung des Digitalfunks für Polizei, Feuerwehr und Katastrophenschutz festlegen, wird es große Löcher in der Versorgung geben. Und die will eMessage mit Pagern stopfen ... Das Netz dafür steht bereits flächendeckend und müsste lediglich für die Sicherheit nachgerüstet werden."


Financial Times Deutschland
"Telekombranche feilscht um Polizeifunk", 03. 12. 2002:

"Ursprünglich sollte der veraltete Polizeifunk bis zur Fußball-WM 2006 durch das neue System ersetzt werden. Experten zweifeln mittlerweile, ob der Zeitplan eingehalten werden kann."


Der Spiegel
"Vor die Wand", 25. 11. 2002:
'" Die schwer gebeutelten Finanzminister der Länder ... wollen eines der teuersten Projekte der öffentlichen Hand - Volumen bis zu sieben Milliarden Euro - hinausschieben, außerdem das ganze Vorhaben drastisch zusammenstutzen."


Die Tageszeitung TAZ
"Hallo? Ist da draußen jemand?", 25. 11. 2002:

"In den Innenministerien und bei der Polizei bricht Panik aus. Eigentlich wollten die Sicherheitsminister auf ihrer Konferenz Anfang Dezember über die weitere Einführung der neuen Digitalfunktechnik ... beraten. Doch durch das insgesamt rund neun Milliarden teure Projekt haben die Finanzminister nun einen dicken Strich gemacht."  


WELT am SONNTAG
"Ohne Milliardeninvestitionen rutscht die Polizei ins Funkloch", 24. 11. 2002:

"Experten warnen jedoch davor, Polizei und Feuerwehr zu entkoppeln und verweisen auf die Erfahrungen vom Anschlag auf das World Trade Center. Dort konnten die Feuerwehrleute die Evakuierungsaufforderungen der Polizei nicht empfangen."


Deutsche Polizeigewerkschaft
Landesverband Brandenburg Pressemitteilung, 22. 11. 2002:

"Wir verlangen, dass zumindest die Alarmierung der Feuerwehren - einer der zentralen Punkte im Schengener Abkommen - sichergestellt wird. Der Staat sollte nicht am Schutz der Bevölkerung sparen, zumal kostengünstige und zuverlässige Lösungen wie beispielsweise Paging (Funkruf) bereitstehen, um die Feuerwehren in das neue Digitalnetz einzubinden."


DFV-Pressedienst
"Billigversion beim Digitalfunk unsinnig und gefährlich", 16. 11. 2002:

"Sorgen bereitet den Feuerwehren auch die ungeklärte finanzielle Belastung der Kommunen durch Einführungs- und Betriebskosten. Das digitale Funksystem dürfe nicht dazu führen, dass Feuerwehren in ihrem Bestand gefährdet werden."


DIE WELT
"Digitales Funknetz für die WM 2006", 04. 09. 2002:

"Das Paging soll als Zusatzlösung zum GSM-Mobilfunk oder zum Tetra-Bündelfunk fungieren. Als technische Vorteile nennt E-Message, dass der Massenruf über das digitale Funkrufnetz bereits erfolgreich erprobt und zudem die Quote der Fehlversuche im Vergleich zu anderen Technologien deutlich niedriger sei."


WELT am SONNTAG
"Flutkatastrophe offenbart dramatische Funk-Mängel" , 01.09. 2002:

"Der Funkverkehr auf analoger Basis sowie Telefon- und Handy-Netze seien beim Hochwasser-Einsatz teilweise zusammengebrochen. Auch für Handys mit Prioritätsschaltung sei oft kein Netz zu bekommen gewesen, sagte Andreas Geuther, Einsatzleiter des BRK vor Ort."


Der Spiegel
"Außer Kontrolle", 26. 08. 2002:

"Die Jahrhundertflut legte die Defizite des deutschen Katastrophenschutzes bloß."


Xonio.com
"Hochwasser legt Handys lahm", 14. 08. 2002:

"Hochwasser hat gestern rund 100.000 Telefonanschlüsse und mehrere Handy-Netze in den Regionen Chemnitz und Dresden lahm gelegt."


FOCUS
"Funk ohne Grenzen", 08.04.2002:

"Was den Amateurfunker freut, bedeutet ein ernstes Sicherheitsrisiko in Deutschland: Polizei, Feuerwehr, Zoll, Bundesgrenzschutz und andere Sicherheitsbehörden stützen sich auf eine total veraltete Kommunikationstechnik."


TELEPOLIS
"Auslaufmodell Analogfunk?", 12. 03. 2002:

"Professor Bernhard Walke vom Lehrstuhl für Kommunikationsnetze an der Rheinisch Westfälisch Technischen Hochschule (RWTH) geht von Investitionen in Höhe von 2,3 bis 3 Milliarden Euro aus. Zu bedenken sei aber, ..., dass die Kosten rasch auf 11 Milliarden Euro ansteigen können. Das hänge ab von den Anforderungen, die die BOS an die Fähigkeit des Systems stellen."


New York Times
"Refighting the Fires of Sept. 11", 12. 07. 2002:

"Nachdem der Süd-Tower zusammenstürzte, haben Polizeibeamte sich in Helikoptern den Nord-Tower sorgfältig angesehen und forderten 21 Minuten, bevor auch dieser einstürzte, dass alle sich dort befindenden Personen schnellstmöglich zu evakuieren sind. Diese Nachrichten gingen an die Polizei, aber offensichtlich nicht an die Feuerwehrleute, die gefangen waren aufgrund ihrer fehlerhaften Funkempfänger und der Unfähigkeit von Polizei- und Feuerwehr-Verantwortlichen, miteinander zu kommunizieren."


DIE WELT
"Polizeifunker wollen eigenes Netz", 13. 03. 2002:

"Dass sich Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) vom analogen Funk, den man abhören und massiv stören kann, verabschieden müssen, ist seit 1996 klar."


Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Spätestens vom Jahr 2006 an lauschen Kriminelle ins Leere", 05. 02. 2002:

"Wenn auch die Vorteile eines digitalen BOS-Funks von niemandem bestritten und jedermann seine Einführung fordert, hängt letztlich alles am Geld eines durch Unterlassen von Investitionen sträflich vernachlässigten Werkzeugs, das reif fürs Technikmuseum ist."


UB - Unabhängige Brandschutzzeitschrift Interview mit Dr. Matthias Bierling, Geschäftsführer der AEG Mobile Communication, 03/2001:
"Einige Feuerwehr-Profis sind der Meinung, dass ein digitales BOS-Funksystem ohne integriertes Paging überhaupt nicht zur Diskussion stehen sollte ... Nochmals betonen möchte ich die Formulierung eines Anforderungskatalogs der Feuerwehren an ein zukünftiges digitales BOS-Netz, damit wichtige Funktionen nicht vergessen werden und man später nicht zu faulen Kompromissen gezwungen wird."

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