Integriertes digitales Sprech-, Daten- und Alarmierungsnetz

Ein „Integriertes Digitales Sprech-, Daten- und Alarmierungsnetz“ ist ein Netz, in dem die Übertragung von Sprache und Daten dort möglich ist, wo der Versorgungsgrad es erlaubt, und in dem die Alarmierung flächendeckend sogar in schwer zu versorgenden Gebäudekomplexen funktioniert.

Konkret: Die Kombination des e*BOS-Alarmierungsnetzes mit dem im Aufbau befindlichen digitalen Sprech- und Datenfunknetz für die BOS. Wobei das e*BOS Alarmierungsnetz von e*Message sofort genutzt und dann schrittweise in das neue BOS-Digitalfunknetz integriert werden kann. In jedem Fall wird das e*BOS-Alarmierungsnetz ebenso wie das Digitalfunknetz für Sprache und Daten direkt an die Einsatzleitstellen angebunden. Eine direkte Kopplung zwischen BOS-Digitalfunk und e*BOS-Alarmierung ist möglich.

Das Netz von e*Message wurde bereits 2000, im Gründungsjahr des Unternehmens, auf digitale Technik umgestellt und hat sich bei zig Tausenden professionellen Anwendern bewährt. Die fast 800 Basisstationen arbeiten mit ausreichender Sendeleistung, das Übertragungsverfahren POCSAG wird bereits von den BOS genutzt und wurde für die Errichtung des BOS-Digitalfunks für Sprache und Daten vorgegeben.

Eine Integration des nicht-öffentlichen e*BOS-Alarmierungsnetzes würde Einsparungen in Milliardenhöhe beim Aufbau des neuen BOS-Digitalfunknetzes bewirken, ohne dass die nicht-polizeilichen BOS von dessen Nutzung ausgeklammert wären. Zudem wäre eine Bedingung des Schengener Übereinkommens erfüllt, das die „stille Alarmierung“ und konkrete Anforderungen auch an Pager und andere Endgeräte vorsieht.

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