Alarmierung heute – die Situation in den BOS

Alarmierung heute – die Situation in den BOS

Viele Feuerwehren in Deutschland, vor allem in einem großen Bundesland alarmieren noch über jeweils separate analoge Netze. Etliche Landkreise haben digitale Alarmierungssysteme beschafft, die allerdings nur in dem jeweiligen Kreis oder der entsprechenden Kommune funktionieren.

 

Zwei Techniken sind heute noch relativ weit verbreitet: Die analoge Alarmierung auf dem "4m-Sprechfunkband" und die insulare digitale Alarmierung auf dem 2m-Band. Wegen der Einführung der Digitaltechnik für den Sprechfunk in den Ländern werden die 4m-Alarmierungsnetze schrittweise abgeschaltet werden. Auch die Alarmierung im 2m-Band ist unter anderem wegen regionaler Begrenzung und der "Sonderlösung Deutschland" umstritten. Mehr dazu finden Sie bereits in dem längere Zeit zurück liegenden White-Paper Alarmierung. Darüber hinaus existieren teilweise Lösungen aus dem öffentlichen Mobilfunk (SMS-Alarmierung), die jedoch als unprofessionell (Zustellzeiten ungewiss; Sicherheit nicht gewährleistet) und teilweise zusätzlich als unwirtschaftlich (zu kostenintensiv) gelten.

Die Anschläge von Brüssel und Nizza, aber auch der Amok-Lauf in München haben unter anderem gezeigt, dass es vermutlich zu riskant ist, sich in Krisensituationen auf Mobiltelefonetze zu verlassen.

In den letzten Jahren hat sich mehr und mehr die Nutzung der digitalen e*BOS-Alarmierung im 70cm-Bereich durchgesetzt.

Wie im IT-Umfeld auch, geht heute die Tendenz zum Einkauf von Lösungen aus der Cloud oder aus spezialisierten Transportnetzen. Wie weit Software as a Service (SaaS) gibt es den Trend zu Transport as a Service (TaaS).

Für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) sind dies das Digitalfunknetz der BOS (BDBOS als Organisation) und für die Alarmierung das e*Message Sicherheitsfunknetz, das immer stärker genutzt wird.

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