Anforderungen der Feuerwehren

Der BOS-Digitalfunk muss flächendeckend und bundeseinheitlich eingeführt werden, forderten der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) und die Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren (AGBF) bereits vor Jahren. Des Weiteren:

  • Es müssen alle Bereiche der BOS gleichermaßen einbezogen werden.
  • Die besonderen Belange der Feuerwehren müssen bei der Umstellung von Beginn an einfließen. Hierzu gehört die Alarmierung der Einsatzkräfte einzeln oder in Gruppen.
  • Einzelne Bereiche dürfen nicht abgekoppelt werden – auch nicht aus Kostengründen –, da sonst die Kommunikationsmöglichkeiten der BOS in Zukunft schlechter wären als zur Zeit.

Zu den speziellen Anforderungen der Feuerwehren gehört die „stille Alarmierung“ per Paging, also die drahtlose Information von teilweise großen Gruppen in definierter kurzer Zeit und in einem definierten Raum – zum Beispiel in einem Landkreis oder in ganz Deutschland. Vorrangiges Ziel ist es, die Kräfte schnell, sicher und möglichst kostengünstig zum Einsatz zu rufen.

Diese spezielle Qualität der Alarmierung ist technisch und ökonomisch sinnvoll nur über dafür vorgesehene Netze (Paging u.a.) zu realisieren. Eine Integration dieser Anforderung in ein zellulares Netz (TETRA, GSM u.a.) hätte überproportionale, nicht finanzierbare Folgen und würde trotzdem Leistungsmerkmale offen lassen. Deshalb bietet e*Message Feuerwehren, Rettungsdiensten und Hilfsorganisationen mit der e*BOS-Alarmierung ein ergänzendes Lösungsmodell: eine sofort nutzbare Infrastruktur mit höchster Flächendeckung in Deutschland sowie die schrittweise Integration des e*BOS- Alarmierungsnetzes in das im Aufbau befindliche Digitalfunknetz für Sprache und Daten. Dieses Modell eines „Integrierten Digitalen Sprech-, Daten- und Alarmierungsfunknetzes“ (IDSDA) entspricht nicht nur den Anforderungen großer Teile der BOS, es berücksichtigt auch die Leitstellenkonzentration sowie drängende Kosten- und Zeitfaktoren.

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