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01.12.2001
SMS-Preise seit 1.1.2002 erhöht
Am 1. Januar 2002 erhöhten die deutschen Mobilfunkbetreiber die SMS-Preise für Großkunden um 300 bis 400 Prozent. Diese Maßnahme verändert Markt und Einsatzmöglichkeiten von professionellen Kurznachrichten drastisch. Anfragen von Business-Kunden bei e*Message häufen sich.
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Nach Schätzungen von Branchenexperten verschicken die Deutschen monatlich zwei Milliarden SMS-Nachrichten. Die Zahl ist seit Januar zu korrigieren, denn seit Mobilfunkunternehmen massive Preiserhöhungen für Großabnehmer eingeführt haben, suchen diese nach Alternativen zum bislang günstigen Versand von SMS mit Hilfe des Computers auf das Handy. Die avisierten Preise zwingen sie dazu. So kostet sie eine SMS bei T-Mobil statt 1,79 Cent nun 5,50 Cent. Bei D2 Vodafone stieg der Preis von 1,53 Cent auf 4,50 Cent und bei E-Plus von 1,90 Cent auf 6,50 Cent. Ein weiteres Handicap von SMS schlägt ebenfalls zu Buche: GSM-Betreiber kassieren zwar für SMS, garantieren aber nicht für ihre Zustellung. Im Extremfall kann es Stunden oder sogar Tage dauern, ehe eine SMS ankommt.
Beide Aspekte führten zu verstärkten Anfragen von potentiellen Kunden bei e*Message. Ihr Anspruch: Sie wollen ihre Nachrichten schnell, zuverlässig und kostengünstig an viele Adressaten gleichzeitig schicken. Zu den Interessenten gehören Automobilhersteller, die Informationen direkt in die Fahrzeuge senden möchten, sowie Hersteller von Navigationssystemen, die Millionen Autofahrer im 3-Minuten-Abstand mit Verkehrs- und anderen Nachrichten beliefern wollen. Internet-Finanzportale interessiert, wie sie drahtlos 500 aktuelle Wertpapierstände an Zehntausende Kunden bringen können.
„Wir verhandeln auch mit Systemherstellern rund um die Organizer wie Palm und iPAQ“, erklärte Dr. Dietmar Gollnick, Vorsitzender der Geschäftsführung der e*Message Deutschland GmbH und CEO Europe, in einem Pressegespräch. „Sie wollen aktuellen Standardcontent – Börse, Hotelbelegung, regionale Events u. a. – preiswert in die Geräte bringen. Das ist kein Problem mit unserem Netz.“ Darüber hinaus beschäftige Verantwortliche für die Sicherheit in Deutschland die Frage, wie sie regional und überregional alarmieren können, ohne Milliarden investieren zu müssen – sofort, nicht erst 2006.
„Sie alle haben ihre Erfahrungen mit SMS oder GPRS gemacht“, ergänzte Dr. Gollnick, „deshalb sprechen wir ja miteinander. Die SMS-Einkaufspreise für Systemhäuser haben sich vervierfacht – niemand weiß, wie viel das morgen kostet. GPRS ist langsamer, teurer und viel weniger zuverlässig als vorab suggeriert. Alle scheinbaren Alternativen zu e*Message können eins nicht: preiswert an viele zugleich übertragen.“
Im Gegensatz zu Mobiltelefonnetzen ist die Anzahl der mittels einer Funkzelle zu erreichenden Teilnehmer unbegrenzt. Punkt-zu-Multipunkt-Anwendungen mit beliebig vielen Adressaten sind nur mit Funkruf-Systemen ökonomisch sinnvoll realisierbar. Die von e*Message genutzte Technologie ermöglicht darüber hinaus eine sehr gute Empfangsqualität auch in problematischen Empfangssituationen.
„Die Vorzüge unseres Netzes sprechen für sich“, so Dietmar Gollnick, „das hat Trafficmaster Plc. zur Zusammenarbeit mit uns bewogen und überzeugt auch andere Interessenten. Ich bin sicher, bald über einen neuen Vertragsabschluss informieren zu können.“
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